Was ist bei YT schlimmer, als ein Video das nicht geklickt wird?
15 Videos, die für 3 Sek geklickt werden.
Der Algo interpretiert das als "da wird nur 3 Sek geguckt, also taugt das Video nicht die Bohne."
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr wofür ich mir die ganze Arbeit mache.
Poldi BC retweeted
Während sich die @heuteshow über die Dunkelflaute als Schreckgespenst der bösen Energiewende-Verhinderer mokierte, waren mit 6,5 GW genau 3% der in 🇩🇪 installierten EE-Leistung am Netz. Das waren rund 13% der benötigten Last von 51 GW. Der Rest ist Geschichte: er war fossil.
Die Pointe sitzt. Die Recherche bleibt auf der Strecke.
Am Freitag, dem 30. Oktober, zwischen 22:30 und 23:00 Uhr machte sich Oliver Welke in der „heute-show“ über Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Dunkelflauten lustig. Das Publikum lachte. Doch ein Versorgungsproblem verschwindet nicht durch Gelächter.
Eine Dunkelflaute bedeutet gleichzeitig wenig Wind und geringe Sonneneinstrahlung. Windkraft und Photovoltaik liefern dann wenig Strom. Vollständige Windstille oder völlige Dunkelheit sind nicht erforderlich. Solche Phasen können mehrere Tage dauern und treten vor allem im Winter auf.
Die Stromdaten während der Sendung: Rund 204 Gigawatt installierte Wind- und Solarleistung lieferten durchschnittlich 6,5 Gigawatt, somit rund 3 Prozent der installierten Leistung.
Braun- und Steinkohle sowie Erdgas lieferten zusammen über 30 Gigawatt. Hinzu kamen weitere Erzeuger und Nettoimporte um 51 Gigawatt Bedarf zu decken.
Auch sämtliche heute vorhandenen Batterie- und Pumpspeicher Deutschlands könnten diese Erzeugungslücke allein nicht über mehrere Tage schließen. Selbst vollständig geladen reicht ihr Energieinhalt rechnerisch nur für wenige Stunden.
Hier hätte die Recherche beginnen müssen: Was hält die Versorgung aufrecht, während über Dunkelflauten gelacht wird? Was ersetzt fossile Kraftwerke künftig zuverlässig und fossilarm?
Stattdessen bleibt der Eindruck: Wer auf das Problem hinweist, wird zur Pointe. Redaktionell bequem, sachlich dürftig.
Dass das Licht anbleibt, widerlegt keine Dunkelflaute. Es zeigt, dass andere Quellen einspringen.
Herr Welke, Applaus ist keine gesicherte Leistung!
#dunkelflaute #speicher #gesicherte #leistung #stromimport #ChangeAtG #humor #satire #fossil #co2emisssionen
@peter_simone @DUH_4E @BMWE_ @heuteshow @BadumLisa
Ich hab auf YT mal eine Umfrage gestartet und würde mich freuen, wenn ihr da dran teilnehmt.
In den letzten Depotupdate Videos habe ich ja eine neue Rubrik "aktuelles Marktumfeld" gestartet.
Wie gefällt euch das?
youtube.com/post/UgkxUjNImkX…
Was für eine Fahne im Wind.
Das Problem vieler Reichelt Fans: Ihr Gedächtnis.
Nur sehen die es gar nicht als Problem, sie können sich ja nicht dran erinnern. 😳
SO!!
War doch klar od?
Helloween - Keeper of the Seven Keys Part 1
Jaaa das Album wo auch das Lied Halloween drauf ist :D
youtu.be/mzic4dfd208?si=hTDd…
Ich find es schon perfide, skrupellos und rassistisch wenn linke "Demonstranten" eine schwarze Gesichtsmaske tragen um ihre Identität zu verschleiern.
Aber was weiß ich schon.
Brandstifter, Steinschmeißer & ihre Sympathisanten sind keine Demonstranten!
n-tv.de/panorama/Ausschreitu…
Wenn man sich "Windenergie" ganz doll vorstellt,
dann hat man Einsparungen, wo gar nichts ist.
Scheint die EE-Gegner ganz schön zu triggern. 🙂
Wiederhole ich daher gerne:
#Windenergie an Land läuft aktuell weitgehend ohne Zahlung aus dem EEG-Konto und spart Deutschland massiv Geld.
Herr @HendrikWuest ,
wir müssen dringend den Ausbau von Wind voran treiben.
Je mehr Windräder ohne Wind stehen, desto ...
🙄
Ab heute Abend (29.10.) gibt es die nächste Dunkelflaute in Deutschland.
Windkraft und Solar können um 17 Uhr nur insgesamt gut 2,2 GW an Leistung bereitstellen.
Den Bedarf zu dieser Zeit prognostiziert das Fraunhofer ISE jedoch auf 61,2 GW, also Wind und Solar decken nur 3,7% des Bedarfs ab.
Den Rest müssen überwiegend fossile inländische Kraftwerke sowie Kraftwerke in Nachbarländern liefern.
Von Erdgas kommen rund 14,5 GW, von Kohle 17,2 GW und aus dem Ausland knapp 11 GW.
Ich sach nix und lass das mal so stehen:
breakingthenews.net/news/det…
baha breaking news
#krypto #biance
Poldi BC retweeted
SPD kommunal
vs.
SPD im Bund
zwei verschiedene Parteien.
ich bin dafür, dass die Kommunalen übernehmen
Na endlich. Frau @NicoleGohlke hat es eingesehen:
Auch der kleine Mann braucht viel mehr Finanzbildung und muss breit diversifiziert in Aktien investieren.
Das geht kostengünstig und wirklich sehr einfach, zB mit kleinen & flexiblen Sparraten in Welt ETF's
Das private Geldvermögen in Deutschland liegt mit 9.831 Mrd € auf Rekordniveau, allein im zweiten Quartal kamen 335 Mrd dazu, vor allem durch Börsengewinne der obersten 10%.
Die ärmere Hälfte wird dagegen immer ärmer, weil die Inflation ihre wenigen Ersparnisse auffrisst.
Die Folge: Arm & Reich driften noch weiter auseinander.
Was es jetzt braucht ist eine Vernögenssteuer und eine deutliche Senkung der Steuer für Unter- und Mittelschicht!
Poldi BC retweeted
Hype um das Leaky Gut Syndrom – Was ist dran? Und was ist zu tun? Heute Abend stelle ich die Wissenschaft zu diesem Thema vor. Wer noch Lust und Zeit hat: Die Anmeldung ist hier beim Institut für Mikroökologie in Herborn kostenfrei möglich:
ifm-herborn.de/online-semina…
Poldi BC retweeted
Wird hier ums Eck gebaut:
windpark-roemerreuth.de/
"unabhängig und sicher"... Leider - nein, siehe Grafik.
Dazu empfehle ich auch noch meine Speicherthemen:
"Wir haben doch Batterien:"
teapaw.org/input_exit/status/2019…
"Wir haben doch Wasserstoff:"
teapaw.org/input_exit/status/2037…
#Windpark-Roemerreuth
#Roemerreuth
#Energiewende
#Herzogenaurach
#Obermichelbach
Das Extremszenario eines 100%-EE Gebildes mit H2-Backup - Stratosphärische Aerosole und der Einfluss auf das Kavernenvolumen der H2-Speicherung.
Die in vielen Studienlagen geforderte Lösung zur Dekarbonisierung sieht einen Ausbau von
Wind- und PV-Anlagen vor, die über ein Backup mit H2-Kraftwerken versehen sind um Mangellagen
wie Dunkelflauten auszugleichen und um die Systemdienstleistungen des Netzes bereitzustellen.
Ein Szenario scheint in der allgemeinen Studienlage nicht abgebildet zu sein - starke Vulkanausbrüche
wie die des Tambora 1815, dem größten Ausbrauch seit 1257, der 50-60 Mt SO2 in die Atmosphäre entließ.
Es führte im Anschluss zu einem Peak-Radiative-Forcing von bis zu -5W/m² (mit regionalen Verstärkungen) welches 1816 zum Jahr ohne Sommer führte, die globale Abkühlung betrug 0,4 - 1,9°C, in Europa trat sogar Frost im Sommer auf.
Lediglich zwei thematisieren dies in Studienlagen:
Mertzsch 2011 ("Ambivalenzen erneuerbarer Energien") benennt es ausdrücklich: "Starke Vulkanausbrüche [können] über Jahre negative Auswirkungen auf die Sonneneinstrahlung und damit auf die Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie sowie die Vegetation
und damit die Bioenergie haben."
Krassmann 2011 ("Vulkanemissionen - unterschätzte Gefahr für die deutsche Energieversorgung") warnt hier: In einem stark EE-abhängigen System (Wind + PV) wären solche Aerosol-Ereignisse eine massive, bisher kaum berücksichtigte Quelle von Versorgungsrisiken.
Effekte auf den EE-Ertrag (PV + Wind):
Photovoltaik:
Durch eingebrachte Aerosole reduziert sich die Direktstrahlung auf die Module (die Diffuse nimmt sogar etwas zu):
Der globale Rückgang beträgt etwa 1-4%, jedoch ist der Ertrag in Nordeuropa um bis zu -12% reduziert.
(Baur et al. 2024, Smith et al 2017)
Stärkere Ereignisse wie die des Tambora hätten jedoch noch größere Einflüsse, die Sonne würde sich hier so stark verdunkeln dass das Erkennen von Sonnenflecken mit dem bloßen Auge möglich wäre, eine Ertragsreduktion bei der PV von 10-20% über mehrere Jahre wäre die Folge.
Wind:
Auch hier würden Beeinflussungen auftreten, die Windgeschwindigkeit wäre deutlich reduziert (Shen et al. 2025).
Auf globaler Ebene würde die Abnahme ca. 2 Jahre lang anhalten, in Europa wiederum kann das Windenergie-Potenzial um bis zu -12% (Baur et al. 2024) reduziert sein.
Die Bioenergie wäre zusätzlich betroffen durch das Ausbremsen der Vegetation.
===> Dies beeinflusst den Speicherbedarf massiv!
Mehr Bedarf und weniger Einspeicherung von Überschüssen.
Ruhnau/Qvist gehen von 55 TWh für ein 12-Wochen-Defizit aus, das Zeitfenster der Beobachtung aus der sich diese Zahl ableitet ist jedoch nicht groß genug um die Effekte eines solchen Vulkanausbruchs (den hat ja schließlich keiner von uns erlebt, zum Glück!)
zu berücksichtigen.
Für mich als Maschinenbauer liegt hier das Defizit, nicht ausreichend konservative Annahmen bei der Dimensionierung technischer Gebilde sind in Anbetracht des Schadpotenzials als grob fahrlässig zu bezeichnen. Das ist wie der Entwurf eines Flugzeugs welches zwar im Durchschnitt funktioniert, bei Sturm aber auseinanderfliegt mit der Begründung: "Auf diesen Flugrouten kommt es im Durchschnitt nicht zum Sturm!"
Ein Versagen der Langzeitspeicherung würde eine moderne Volkswirtschaft von der Landkarte fegen!
(Ein Rückgriff aus fossile Energieträger ist in einem dekarbonisierten Szenario nicht mehr möglich!)
Die 55 TWh sind daher aus meiner Sicht weitaus zu gering angesetzt (man könnte hier sicherlich noch KI und andere Dinge in den Bedarf mit einrechnen, dann werden die Zahlen nur anteilsmäßig größer).
Wie sähe dieser Wasserstoffspeicher bei uns konkret aus?
Erstmal zurück den den Grundlagen:
Gase (wir behandeln hier Einphasengemische, also kein Flüssiggas (Propan/Butan) oder verflüssigtes CO2) verhalten sich nach der allgemeinen Gasgleichung pV=mRsT
mit den Größen
p: Druck (hier: Kavernendruck)
V: Volumen (hier: Kavernenvolumen)
m: Gasmasse (hier: Masse des eingespeicherten Wasserstoffs)
Rs: spezifische Gaskonstante (hier: die des Wasserstoffs)
T: Kavernentemperatur
Da Erdgas und Wasserstoff unter gleichen Bedingungen gelagert werden (Druck und Temperatur) ist hier alleinig das Kavernenvolumen entscheidend.
Gespeicherte Energie:
Die eingespeicherte Energie hängt vom unteren Heizwert ab, im Verhältnis zum Erdgas ergibt dies ein ca. 3,3-fach größeres Kavernenvolumen im Vergleich zum Erdgas für den gleichen Energieinhalt.
Größenvergleich des benötigten Kavernenvolumens (brutto):
55 TWh:
Erdgas: 42,8 Mio. m³
Wasserstoff:142 Mio. m³
80 TWh:
Wasserstoff:206,6 Mio. m³
Für den praktischen Betrieb wird noch ein Polstergasvolumen (min. 30%) benötigt welches die Zahlen nochmals vergrößern würde.
Eine typische Salzkaverne hat ca. 500.000 m³, für 80 TWh wären davon über 400 Stück notwendig (brutto - mit Polstergas min. 590 - Bauzeit (Errichtung mittels Lösungsbergbau)) pro Baulos: 8-12 Jahre.
Vergleich mit dem vorhandenen Kavernenvolumen für Erdgas:
Bei einem Polstergasanteil von 30% würde das benötigte Gesamt-Kavernenvolumen 295 Mio. m³ betragen, verglichen mit dem jetzigen Kavernenvolumen beim Erdgas von 120-130 Mio. m³.
295 Mio. m³ sind verglichen mit dem Monte Kali die 2,36-fach größere Menge.
Wohin mit dem Salz? Es läge in Form von Sole vor die über die Flüsse in die Meere abgeleitete werden müsste, bei einer Gesamtbauzeit von 30 Jahren wären dies pro Jahr 9,83 Mio m³ pro Jahr.
Nimmt man an durch räumliche Verteilung würde es gelingen, die Salzfracht auf die drei Großen Flüsse Donau/Rhein/Elbe aufzuteilen so würde sich:
im Rhein die Salzlast ca. verdoppeln (Anstieg um ca. 100 mg/l)
in der Elbe über ein Vielfaches der natürlichen Werte steigen (Anstieg um ca. 120 mg/l)
in der Donau die Trinkwassergewinnung flussabwärts gefährden (Anstieg um ca. 320 mg/l)
[Grenzwert im Trinkwasser: 250 mg/l, der natürliche Chloridgehalt der Flüsse beträgt oft nur 20-50 mg/l]
Die H2-Infrastruktur müsste ja parallel zur Erdgasinfrastruktur errichtet werden - schon die gezeigten 30 Jahre Bauzeit würden bei einer Ableitung des herausgelösten Salzes die Flüsse ökologisch überlasten.
Entweder müsste das Salz über Pipelines direkt ins Meer geleitet werden (utopische Kostenexplosion!) oder man streckt den Bauzeitraum auf über 100 Jahre.
Zum Vergleich: Der Monte Kali (Bildquelle: Wikipedia)
Poldi BC retweeted
Nachhaltige Windkraftnutzung - mittels eines Kernreaktors.
Ein Gedankenexperiment - moderne Windkraftanlagen nutzen einen permanenterregten Synchrongenerator mit Seltenerdmagneten (Neodym/Dysprosium).
Die Fertigungskette dieser Magnete ist mit Begleitprodukten versehen, es fallen Nebenprodukte an - darunter Thorium 232.
Eine 5 MW-Onshore Anlage (mittelschnelllaufend) enthält ca. 2,5 t Magnete welche beim Abbau in Mischlagerstätten (mit Monazit-Anteil) ca. 0,35 t Thorium als "Abfall" erzeugen.
Über eine Lebensdauer von 25 Jahren der Windkraftanlage wird bei einem Kapazitätsfaktor (Auslastung) von 25% ca. 274 GWh elektrische
Energie gewonnen - wetterabhängig natürlich.
Wird diese Menge Thorium jedoch in einem herkömmlichen Leichtwasserreaktor als Brennstoff beigemischt (und daraus spaltbares Uran 233 erbrütet), so sorgt jene bei einer Ausnutzung von lediglich 5% (Once-Through, Einmal-Durchlauf) und dem thermischen Wirkungsgrad von ca. 33% (Turbinenkreisprozess mit Sattdampf) für ca. 140 GWh elektrische Energie - gesicherte Leistung, wohlgemerkt!
Herleitung:
1 kg gespaltenes Actinoid liefert ca. 24 Mio. kWh an Wärmeenergie - mit 33% Wirkungsgrad werden dann daraus 8 Mio. kWh an elektrischer Energie.
Mit Brutreaktoren wäre ca. ein 20-facher Ertrag (2.800 GWh) ggü. den 140 GWh theoretisch möglich.
Es ließe sich dadurch mehr Energie aus dem Abfallstoff Thorium gewinnen als aus den mit den Magneten ausgestatteten WKA...
Das soll natürlich keine Aussage über die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens treffen oder Thorium-Brennstoffkreisläufe bewerten - zeigt aber schon drastisch auf wie weit die Energiedichte der Kerntechnik jener von Windkraftanlagen überlegen ist.
Quellen:
Studie "Thorium: Crustal Abundance, Joint Production, and Economic Availability" (U.S. DOE / OSTI)
osti.gov/servlets/purl/12481…
Society for Mining, Metallurgy & Exploration (SME): "Thorium as a Byproduct of Rare Earth Element Production"
smenet.org/What-We-Do/Techni…
OECD NEA Report No. 7224 "Introduction of Thorium in the Nuclear Fuel Cycle"
oecd.org/content/dam/oecd/en…
@dr_ros_kraft
@ChristophCanne
@energiegruppen
Poldi BC retweeted
Neulich bei der @SZ:
„Die Lüge vom Genozid ist widerlegt, was machen wir jetzt gegen Israel?“
„Hungersnot“
„Nee, Israel hat 2 Millionen Mahlzeiten in 2 Tagen verteilt“
„IDF schießt auf hungrige Zivilisten“
„Das war Hamas“
„Egal“
„Das ist aber schon dreist gelogen“
„EGAL!“
Poldi BC retweeted
Na dann Halleluja....😅
Poldi BC retweeted
Über Vonovias Berliner Wohnungen wird seit der Wahl heftig gestritten. Über die Menschen, die sie jeden Tag betreuen, spricht kaum jemand.
Laut Geschäftsbericht 2025 hat Vonovia 12.708 Beschäftigte, 11.849 davon in Deutschland. Hauswarte, Grünpflege, Instandhaltung und Modernisierung erledigen „weitgehend“ eigene Leute, keine Fremdfirmen.
Dazu kommen Kundenservicezentren in Essen, Dresden und Berlin mit über 1.000 Mitarbeitern. 99 % arbeiten nach Tarif. Ein Hauswart liegt im Branchentarif bei rund 3.300 € brutto, ein Handwerker bei knapp 3.700 €.
Was passiert mit diesen Menschen, wenn rund 128.000 Vonovia-Wohnungen an das Land Berlin gehen?
• Sondierungspapier von @dielinkeberlin , @gruene_berlin und @spdberlin: kein Wort.
• Gesetzentwurf der Initiative: @dwenteignen Übernahme der Beschäftigten als Absicht, aber keine konkrete Regelung vorgesehen.
• Gewerkschaftsnahe IMK-Studie der Hans-Böckler-Stiftung:ein Halbsatz. Keine Zahl, keine Kosten, kein Plan. Aber einige „schlaue Ökonomen“ aus der Ecke beziehen sich hier in Diskussionen ja so gern auf diese Studie…
Ein Gesetz, sofern es überhaupt
kommt, überträgt die vielen Objektgesellschaften mit den Häusern, aber nicht automatisch Arbeitsverträge.
Die Vergesellschaftung würde nicht automatisch das Personal übernehmen, und wenn doch, müssten Tarifverträge eingehalten werden. Darüber hinaus sitzt Vonovia in Berlin plötzlich auf Tausenden Stellen ohne Wohnungen.
Dann drohen Kündigungen. Übernimmt die neue Gesellschaft das Personal, steigen die Kosten einer Gesellschaft, die sich schon jetzt rechnerisch nicht selbst trägt.
Ausgerechnet die Seite, die sich das Soziale auf die Fahne schreibt, hat die Hauswarte, Handwerker und Servicekräfte offenbar nicht durchgerechnet. Wer Wohnungen vergesellschaften will, sollte zuerst sagen, was aus den Menschen wird, die sie betreuen. $VNA























