
🗞️✒️ Seit Oktober 2021 dem edlen Stande des Bildungsjournalismus frönend, als stolzer Praktikant im Kulturressort der Haltungs-Kasperliade #TWITTER! ✒️🗞️
Tirol
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Unsere Gesellschaft hat in ihrer Toleranz und ihrem Mitgefühl bestimmt, dass man Volldeppen nicht mehr als solche bezeichnen und artgerecht behandeln darf, sondern sie vielmehr gleichberechtigt inkludieren müsse.
Umgekehrt ist es den Volldeppen erlaubt, alle Klugen als Nazis zu diffamieren und auszugrenzen.
Dies führte dazu, dass nun die Volldeppen an der Macht sind und die Klugen von jeder Gestaltungsmacht ausgeschlossen sind.
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
Heute, die große Feiertags-Ausgabe von uns Drei - @Erzbischof2023 & @ralph_schoelli & @Schmitt_News
Ab 20.05 Uhr auf kontrafunk.radio
Dreipol - eine Stunde ohne jede Zensur.
Reinklicken, wir freuen uns auf Sie!
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
El que pueda descifrar esta anomalía electoral se lleva el Nobel de Matemáticas…
Josef Stalin:
"Was die wählen, entscheidet nichts.
Was wir zählen, entscheidet alles."
Memo an die Aktivisten vom @orf wie wirr:
**Lula hat die Auszählung gewonnen.**
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
„Bürgerkriegsähnliche Zustände in Frankreich, ein rot-rot-grünes Bündnis in Berlin, das Ausländern das Wahlrecht verleihen will, antisemitische Muslime, die für die Demokratische Partei in den USA antreten wie Zohran Mamdani und Abdul El-Sayed. Eigentlich müsste allmählich auch dem Letzten klarwerden, dass die grösste Gefahr für den Westen im 21. Jahrhundert nicht von rechts ausgeht, sondern von einem unheilvollen Bündnis zwischen Linken und Islamo-Faschisten.“
Meine aktuelle Kolumne - jetzt in der @Weltwoche
weltwoche.ch/story/weckruf-a…
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weltwoche.de/sonderangebote/…
Ich glaub es ihm.
Er lebt den linken Grundsatz:
"Wer die Arbeit kennt, und sich nicht drückt,
der ist verrückt!"
Die großen afrikanischen Emire Ludumu XIV. von Faransa und Pilipili IV. von Isbaniya beherrschten schon im 17. Jahrhundert die Welt und brachten den in Finsternis lebenden Barbaren das Licht des einzig wahren Glaubens! ALHAMDULILLAH!
🤖 Made with AI
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
Wie man eine Wählerstimme verliert und fünf neue gewinnt in einem Bild erklärt
Pocher hat recht.
Egal, was die Sozi alles für vermeintlich edle und hehre Motive vorschieben: per Saldo geht's am Ende IMMER nur darum, dass das neidzerfressene, arbeitsscheue Pack sich den Besitz der Tüchtigen abgreifen will!
Sozialismus? "Immer von den Leuten, die nichts geschafft haben im Leben!"
Comedian und TV-Moderator @oliverpocher teilt beim #TalkImHangar7 aus.
Hier geht's zur 🔥Sendung bei ServusTVOn⬇️⬇️⬇️
servustv.com/de/page/AAJXD4W…
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
Brilliante Analyse - Absolut lesenswert ‼️
Und hoffungsspendend.
Folgeempfehlung für @BalderGullveig!
Der Orléans-Moment: Beginn einer neuen Seitenrechnung der Europäischen Union?
An diesem Wochenende versammelt sich in Orléans das Rassemblement National zu seinem Parteitag. Jordan Bardella wird als Parteivorsitzender bestätigt; Marine Le Pen eröffnet mit ihrer Rede offiziell den Präsidentschaftswahlkampf für den April 2027. Die jüngsten Umfragen lassen wenig Zweifel: Mit Werten zwischen 34 und 38 Prozent im ersten Wahlgang und klaren Vorsprüngen in allen Stichwahlszenarien ist sie die mit Abstand aussichtsreichste Kandidatin. Es spricht deshalb vieles dafür, dass sich hier das Gesicht der nächsten französischen Staatspräsidentin formiert.
Diese Entwicklung bleibt nicht auf Frankreich beschränkt. Ein Wechsel im Élysée würde die Ausrichtung der Europäischen Union in erheblichem Maße beeinflussen. Le Pen und das Rassemblement National fordern seit Jahren eine Rückführung von Kompetenzen an die Mitgliedstaaten, die Begrenzung gemeinsamer Schuldenaufnahme und eine striktere Kontrolle des EU-Haushalts. Gerade in den laufenden Auseinandersetzungen um den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 und um die mögliche Aktivierung der Passerelle-Klausel für bestimmte außenpolitische Entscheidungen tritt diese Linie deutlich hervor: Die Union soll nach ihrer Vorstellung primär als Wirtschafts- und Sicherheitsgemeinschaft souveräner Staaten fungieren, nicht als politisches Projekt fortschreitender Vertiefung.
Diese Haltung steht in deutlichem Gegensatz zur EU-Politik der vergangenen zehn Jahre. Unter der Kommission und mit Unterstützung progressiver Kräfte im Europäischen Parlament sowie in zahlreichen Regierungen prägte ein Selbstverständnis die Agenda, das sich in zentralen Zügen an den Präsidentschaften Barack Hussein Obamas und Joe Bidens orientierte. Der European Green Deal mit seinen weitreichenden Regulierungen, den verbindlichen Klimazielen und der Vorstellung einer normativen Vorreiterrolle Europas ist dafür nur das sichtbarste Beispiel. Hinzu kommen die Ausweitung gemeinsamer außenpolitischer Instrumente und die Bereitschaft, nationale Handlungsspielräume zugunsten einheitlicher Standards weiter einzuschränken. Diese Politik verstand sich als progressive Führung und als Gegenmodell zu einem als unzuverlässig empfundenen transatlantischen Partner. Gerade die Felder, in denen sich unter einer Präsidentschaft Le Pens die deutlichsten Verschiebungen abzeichnen würden – Klimapolitik und außenpolitische Solidarität –, repräsentieren diese Ambitionen am deutlichsten.
Für die Träger dieser Linie – in der Kommission, in nationalen Regierungen und in den progressiven Fraktionen des Parlaments – stellt eine mögliche Präsidentschaft Le Pens daher mehr als eine politische Verschiebung dar. Sie wird als Infragestellung eines als alternativlos verstandenen Integrationskurses wahrgenommen. Daraus erklären sich die anhaltenden Antipathien und die Proteste, die ihre Auftritte begleiten.
Die Ablehnung richtet sich weniger gegen einzelne Sachpositionen als gegen die grundsätzliche Infragestellung des bisherigen Projekts.
Diese Wahrnehmung äußert sich auch in den Versuchen, unliebsame Kandidaten bereits im Vorfeld zu neutralisieren. Der Einsatz juristischer Verfahren, um Le Pen von einer Kandidatur abzuhalten, folgt einem Muster, das auch gegenüber Donald Trump in den Vereinigten Staaten zu beobachten war. In Deutschland findet sich eine strukturell verwandte Dynamik in der fortgesetzten Brandmauer-Rhetorik gegenüber der AfD und in wiederkehrenden ideologisierten Debatte über ein mögliches Parteiverbot. In allen Fällen geht es weniger um die juristische Substanz als um die politische Absicherung eines als bedroht empfundenen Status quo. Gerade diese Abwehrreaktionen lassen erkennen, wie stark die befürchtete Verschiebung der institutionellen Machtverhältnisse eingeschätzt wird – und wie sehr sie als Bedrohung der bisherigen Handlungsfähigkeit der Kommission wahrgenommen wird.
Was würde sich also ändern, wenn Le Pen Präsidentin würde und sich gleichzeitig ebenfalls im nächsten Jahr in Spanien – wie die aktuellen Umfragen nahelegen – ein Regierungswechsel hin zu einer konservativen Koalition aus Partido Popular und Vox vollzöge? Inhaltlich zeichnen sich vor allem Verschiebungen in der Ukraine-Politik und beim Green Deal ab.
Gerade diese beiden Felder repräsentierten die bisherigen linksprogressiven Ambitionen, die sich an der Linie Obamas und Bidens orientierten, am deutlichsten. Bei der Ukraine würde die bisherige Linie der weitgehend offenen finanziellen Solidarität durch eine deutlich konditionalere Haltung ersetzt. Die Bereitschaft zu gemeinsamen, großvolumigen EU-Finanzierungen würde sinken; nationale Haushaltszwänge und bilaterale Absprachen rückten stärker in den Vordergrund. Auch bei Sanktionen, Waffenlieferungen und der grundsätzlichen Haltung zu Verhandlungsoptionen wäre mit einer zurückhaltenderen, stärker an nationalen Interessen orientierten Linie zu rechnen. Beim Green Deal wäre mit einer Abschwächung der regulatorischen Ambitionen und einer stärkeren Gewichtung von Wettbewerbsfähigkeit gegenüber einer klimapolitischen Vorreiterrolle zu rechnen. Ähnliche Verschiebungen wären in der Migrationspolitik und bei der weiteren Vertiefung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zu erwarten. Insgesamt würde sich die Union von einem ambitioniert progressiven zu einem vorsichtigeren, stärker interessenbasierten Akteur entwickeln.
Institutionell gewinnt diese Konstellation zusätzliche Bedeutung durch den geplanten Übergang zu qualifizierten Mehrheiten in bestimmten außenpolitischen Bereichen. Unter den bisherigen Einstimmigkeitsregeln verfügten einzelne Mitgliedstaaten über ein faktisches Vetorecht. Mit dem Wechsel zu QMV verändern sich die Vetospieler. Frankreich und Spanien repräsentieren zusammen bereits rund ein Viertel der EU-Bevölkerung. Ergänzt um zwei oder drei weitere mittlere Mitgliedstaaten – etwa solche, in denen derzeit konservative oder souveränistische Kräfte entweder die Regierung stellen oder eine starke Opposition bilden –, ließe sich eine Sperrminorität bilden. Diese würde das erforderliche Quorum von über 35 Prozent der Bevölkerung und vier Staaten überschreiten. Gerade bei den genannten Feldern – Ukraine-Hilfe, Klimaregulierung und außenpolitische Vertiefung – könnten Entscheidungen, die bisher von einer progressiven Mehrheit getragen wurden, blockiert oder auf niedrigere gemeinsame Nenner zurückgeführt werden. Die Kommission verlöre an politischer Durchsetzungskraft. Die nationalen Regierungen gewännen sie zurück. Eine solche Entwicklung würde die Handlungsfähigkeit der Kommission in zentralen Politikfeldern spürbar einschränken.
Unter solchen Voraussetzungen würde sich auch die geopolitische Positionierung der Union verschieben. An die Stelle einer normativ auftretenden EU träte ein stärker intergouvernementales Europa souveräner Mitgliedstaaten. Die Kommission würde weniger als ideologische Trägerin eines demokratisch zudem nicht hinreichend legitimierten Projekts agieren und stärker als administrative Instanz, deren Spielräume von den nationalen Hauptstädten abhängen. Die Union würde sich dabei weniger als Gegenmodell zu einer Obama- oder Biden-Linie verstehen und vielmehr als Wirtschaftsunion mit starken, auch divergierenden nationalen Playern, die an Entscheidungsmacht gewinnen. Für Österreich hätte dies eine nicht unerhebliche Bedeutung. Nationale Eigenheiten, die in der DNA des Landes verankert sind – etwa die Neutralität –, könnten unter einem stärker intergouvernementalen Modell leichter erhalten bleiben und müssten nicht länger als Hindernis für eine gemeinsame europäische Linie verhandelt werden. Ähnliches gilt für andere Mitgliedstaaten, deren spezifische sicherheits- oder wirtschaftspolitische Interessen bisher unter dem Druck gemeinsamer Ambitionen standen. Genau hier könnte sich die neue Seitenrechnung bereits abzeichnen.
Der Parteitag in Orléans markiert damit mehr als den Wahlkampfauftakt einer französischen Kandidatin. Er kann sich im Rückblick als Auftakt zu einer historischen Repositionierung der Europäischen Union erweisen – als Beginn einer neuen Seitenrechnung, die eine ideologische Überdehnung der vergangenen Jahre stoppt und zumindest teilweise zurücknimmt und die Union zu einem Europa der souveränen Nationen zurückführt.
BITTE lesen! Nasenhaar Ropfi mit feinster Klinge seziert! ⬇️
Man hat schon Vieles gelesen, aber wie Robert Misik im Trotzkisten-Medium "Zack-Zack" im Baader-Meinhof-Ton auf die bürgerliche Mehrheit Europas einschlägt, ist tatsächlich auch in der sprachlichen Müllhölle unserer Zeit einzigartig. Es stellt sich dabei aber auch die Frage: "Bewegt sich Misik noch innerhalb des Verfassungsbogens."
In seinem Kommentar bezeichnet er alle jene, die wegen der Radikalisierung der Linken und der eingebürgerten Migranten in Frankreich besorgt sind, als "spießige Eliten". Seine Sprache steigert sich im Zuge seiner Ausführungen dramatisch. X wird zu "Elon Musks Erregungskloake", die Kommentatoren der österreichischen nicht-linken Presse zu "Rädelsführer der Oligarchenblätter". Am besten gefällt mir die Formulierung "Teenagern wurde die Hand weggesprengt". Geschickt versucht der Politkommissar durch eine subtil-verschlagene Übertreibung zu insinuieren, dass auf den französischen Strassen die abgerissenen Hände der Jugendlichen nur so durch die Gegend fliegen. Tatsächlich war es ein einziger Unfall, der zu EINER schweren Handverletzung geführt hat. Gut gelernt vom sprachakrobatischen Bluthund Trotzki.
Misik schreibt, dass in Paris beim historischen Massaker des Jahres 1961 "hunderte Algerier" getötet wurden. Gesichert sind nach neuesten Analysen 100. In der wissenschaftlichen Debatte wird von 246 Toten im ganzen Jahr 1961 gesprochen. Und ob das alles Algerier waren, lässt sich auch nicht eindeutig nachweisen. Aber solche Kleinigkeiten interessieren den verschlagenen Agitator aus den Dämonen Dostojevskis nicht. Papier ist geduldig. Und er schreibt einfach hin, was ein immer missgelaunter Geist aus sich heraus ejakuliert.
Im Zuge des Textverlaufes eskaliert die Sprache. Die Polizei wird zur "Bürgerkriegsarmee", die den Aufstand provoziert, um Le Pen zum Wahlerfolg zu verhelfen. Verschwörungstheorien können offensichtlich auch die Linken gut. Und weiter geht es mit der "Peitsche der Prekarität" die über den Banlieus geschwungen wird. Tatsächlich haben die Franzosen so viel in die Sozialpolitik investiert, dass der Staatshaushalt des Landes zu 119 % des Brutto-Sozialprodukts überschuldet ist. Den Bankrott haben nicht die "Eliten" verursacht, sondern eine schrankenlose Übermigration, an der alle teuren Integrationsbemühungen völlig gescheitert sind. Lächerlich gemacht haben sich die kommunistische Gewerkschaft CGT und der trotzkistische Clown Melenchon, die genau jene Gruppen seit Jahren protegieren, die jetzt das Land verheeren.
Den Höhepunkt erreich der seltsam ehrliche, das Unbewußte des Schreibers schonungslos offenlegende Text, wenn die Formulierung "die gut organisierte Kriminalität der Geldsäcke" an die Oberfläche tritt. Kriminell sind also nicht die Plünderer, sondern die Erfolgreichen, die Investoren und Entrepreneure. Und der Begriff "Geldsack" entstammt dem antisemitischen und antikapitalistischen Wortschatz der Nazi, passt aber gut in einen Kontext, in dem bei Schülerdemonstrationen Pali-Tücher und die Palästina-Fahnen die dominante Symbolkulisse darstellen. Antisemitisches Symbolik gehört ja heute zur Alltagssprache der linken Fan-Gemeinde der Hamas-Nazis. Und die ist, orchestriert von den Muslimbrüdern, in Paris auf den Strassen unterwegs.
Zum Schluss: Wenn ein konservativer Autor oder Sprecher zum Begriff "Elite" greift, dann wird er hurtig in die Kategorie des "rechtsextremen Verschwörungstheoretikers" eingeordnet. Wenn die linken trotzkistischen Theorie-Dynosaurier die Eliten-Keule schwingen, dann ist das würdig und recht. Der postmoderne linke Diskurs ist pure Realitätsverweigerung, Verdrängung des für die Linke ideologisch nicht begründbaren Realen, voller Hass und Vernichtungswillen, hinterhältig, verlogen, totalitär. Seit der französischen Revolution verbreitet sich diese Qual und ihre Verachtung der Normalität über den europäischen Kontinent. Mist und Pilz erinner frappant an Robespierre.
There's a new version of this post
Das wird nicht gut enden für das Gymnasium, falls der Lehrkörper das umzusetzen versuchen sollte....🔥
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
Nachdem der sogenannte Kampf gegen rechts erfolgreich absolviert wurde, braucht man die Konservativen einfach nicht mehr, nicht einmal zum Mitleidspenden, und leider scheinen das alle zu wissen, außer der Union.
welt.de/debatte/plus6adb3ae3…
Was, wenn in Frankreich & Spanien rechtskonservative Regierungen an die Macht kämen und für die Bürger spürbar wohltuend regieren würden?
Würde sich das auf Wahlen in anderen EU-Ländern auswirken?
Wie würden Linksaktivisten einschlägiger Lügenmedien, das umframen?
Lesen! ⬇️
Der Orléans-Moment: Beginn einer neuen Seitenrechnung der Europäischen Union?
An diesem Wochenende versammelt sich in Orléans das Rassemblement National zu seinem Parteitag. Jordan Bardella wird als Parteivorsitzender bestätigt; Marine Le Pen eröffnet mit ihrer Rede offiziell den Präsidentschaftswahlkampf für den April 2027. Die jüngsten Umfragen lassen wenig Zweifel: Mit Werten zwischen 34 und 38 Prozent im ersten Wahlgang und klaren Vorsprüngen in allen Stichwahlszenarien ist sie die mit Abstand aussichtsreichste Kandidatin. Es spricht deshalb vieles dafür, dass sich hier das Gesicht der nächsten französischen Staatspräsidentin formiert.
Diese Entwicklung bleibt nicht auf Frankreich beschränkt. Ein Wechsel im Élysée würde die Ausrichtung der Europäischen Union in erheblichem Maße beeinflussen. Le Pen und das Rassemblement National fordern seit Jahren eine Rückführung von Kompetenzen an die Mitgliedstaaten, die Begrenzung gemeinsamer Schuldenaufnahme und eine striktere Kontrolle des EU-Haushalts. Gerade in den laufenden Auseinandersetzungen um den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 und um die mögliche Aktivierung der Passerelle-Klausel für bestimmte außenpolitische Entscheidungen tritt diese Linie deutlich hervor: Die Union soll nach ihrer Vorstellung primär als Wirtschafts- und Sicherheitsgemeinschaft souveräner Staaten fungieren, nicht als politisches Projekt fortschreitender Vertiefung.
Diese Haltung steht in deutlichem Gegensatz zur EU-Politik der vergangenen zehn Jahre. Unter der Kommission und mit Unterstützung progressiver Kräfte im Europäischen Parlament sowie in zahlreichen Regierungen prägte ein Selbstverständnis die Agenda, das sich in zentralen Zügen an den Präsidentschaften Barack Hussein Obamas und Joe Bidens orientierte. Der European Green Deal mit seinen weitreichenden Regulierungen, den verbindlichen Klimazielen und der Vorstellung einer normativen Vorreiterrolle Europas ist dafür nur das sichtbarste Beispiel. Hinzu kommen die Ausweitung gemeinsamer außenpolitischer Instrumente und die Bereitschaft, nationale Handlungsspielräume zugunsten einheitlicher Standards weiter einzuschränken. Diese Politik verstand sich als progressive Führung und als Gegenmodell zu einem als unzuverlässig empfundenen transatlantischen Partner. Gerade die Felder, in denen sich unter einer Präsidentschaft Le Pens die deutlichsten Verschiebungen abzeichnen würden – Klimapolitik und außenpolitische Solidarität –, repräsentieren diese Ambitionen am deutlichsten.
Für die Träger dieser Linie – in der Kommission, in nationalen Regierungen und in den progressiven Fraktionen des Parlaments – stellt eine mögliche Präsidentschaft Le Pens daher mehr als eine politische Verschiebung dar. Sie wird als Infragestellung eines als alternativlos verstandenen Integrationskurses wahrgenommen. Daraus erklären sich die anhaltenden Antipathien und die Proteste, die ihre Auftritte begleiten.
Die Ablehnung richtet sich weniger gegen einzelne Sachpositionen als gegen die grundsätzliche Infragestellung des bisherigen Projekts.
Diese Wahrnehmung äußert sich auch in den Versuchen, unliebsame Kandidaten bereits im Vorfeld zu neutralisieren. Der Einsatz juristischer Verfahren, um Le Pen von einer Kandidatur abzuhalten, folgt einem Muster, das auch gegenüber Donald Trump in den Vereinigten Staaten zu beobachten war. In Deutschland findet sich eine strukturell verwandte Dynamik in der fortgesetzten Brandmauer-Rhetorik gegenüber der AfD und in wiederkehrenden ideologisierten Debatte über ein mögliches Parteiverbot. In allen Fällen geht es weniger um die juristische Substanz als um die politische Absicherung eines als bedroht empfundenen Status quo. Gerade diese Abwehrreaktionen lassen erkennen, wie stark die befürchtete Verschiebung der institutionellen Machtverhältnisse eingeschätzt wird – und wie sehr sie als Bedrohung der bisherigen Handlungsfähigkeit der Kommission wahrgenommen wird.
Was würde sich also ändern, wenn Le Pen Präsidentin würde und sich gleichzeitig ebenfalls im nächsten Jahr in Spanien – wie die aktuellen Umfragen nahelegen – ein Regierungswechsel hin zu einer konservativen Koalition aus Partido Popular und Vox vollzöge? Inhaltlich zeichnen sich vor allem Verschiebungen in der Ukraine-Politik und beim Green Deal ab.
Gerade diese beiden Felder repräsentierten die bisherigen linksprogressiven Ambitionen, die sich an der Linie Obamas und Bidens orientierten, am deutlichsten. Bei der Ukraine würde die bisherige Linie der weitgehend offenen finanziellen Solidarität durch eine deutlich konditionalere Haltung ersetzt. Die Bereitschaft zu gemeinsamen, großvolumigen EU-Finanzierungen würde sinken; nationale Haushaltszwänge und bilaterale Absprachen rückten stärker in den Vordergrund. Auch bei Sanktionen, Waffenlieferungen und der grundsätzlichen Haltung zu Verhandlungsoptionen wäre mit einer zurückhaltenderen, stärker an nationalen Interessen orientierten Linie zu rechnen. Beim Green Deal wäre mit einer Abschwächung der regulatorischen Ambitionen und einer stärkeren Gewichtung von Wettbewerbsfähigkeit gegenüber einer klimapolitischen Vorreiterrolle zu rechnen. Ähnliche Verschiebungen wären in der Migrationspolitik und bei der weiteren Vertiefung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zu erwarten. Insgesamt würde sich die Union von einem ambitioniert progressiven zu einem vorsichtigeren, stärker interessenbasierten Akteur entwickeln.
Institutionell gewinnt diese Konstellation zusätzliche Bedeutung durch den geplanten Übergang zu qualifizierten Mehrheiten in bestimmten außenpolitischen Bereichen. Unter den bisherigen Einstimmigkeitsregeln verfügten einzelne Mitgliedstaaten über ein faktisches Vetorecht. Mit dem Wechsel zu QMV verändern sich die Vetospieler. Frankreich und Spanien repräsentieren zusammen bereits rund ein Viertel der EU-Bevölkerung. Ergänzt um zwei oder drei weitere mittlere Mitgliedstaaten – etwa solche, in denen derzeit konservative oder souveränistische Kräfte entweder die Regierung stellen oder eine starke Opposition bilden –, ließe sich eine Sperrminorität bilden. Diese würde das erforderliche Quorum von über 35 Prozent der Bevölkerung und vier Staaten überschreiten. Gerade bei den genannten Feldern – Ukraine-Hilfe, Klimaregulierung und außenpolitische Vertiefung – könnten Entscheidungen, die bisher von einer progressiven Mehrheit getragen wurden, blockiert oder auf niedrigere gemeinsame Nenner zurückgeführt werden. Die Kommission verlöre an politischer Durchsetzungskraft. Die nationalen Regierungen gewännen sie zurück. Eine solche Entwicklung würde die Handlungsfähigkeit der Kommission in zentralen Politikfeldern spürbar einschränken.
Unter solchen Voraussetzungen würde sich auch die geopolitische Positionierung der Union verschieben. An die Stelle einer normativ auftretenden EU träte ein stärker intergouvernementales Europa souveräner Mitgliedstaaten. Die Kommission würde weniger als ideologische Trägerin eines demokratisch zudem nicht hinreichend legitimierten Projekts agieren und stärker als administrative Instanz, deren Spielräume von den nationalen Hauptstädten abhängen. Die Union würde sich dabei weniger als Gegenmodell zu einer Obama- oder Biden-Linie verstehen und vielmehr als Wirtschaftsunion mit starken, auch divergierenden nationalen Playern, die an Entscheidungsmacht gewinnen. Für Österreich hätte dies eine nicht unerhebliche Bedeutung. Nationale Eigenheiten, die in der DNA des Landes verankert sind – etwa die Neutralität –, könnten unter einem stärker intergouvernementalen Modell leichter erhalten bleiben und müssten nicht länger als Hindernis für eine gemeinsame europäische Linie verhandelt werden. Ähnliches gilt für andere Mitgliedstaaten, deren spezifische sicherheits- oder wirtschaftspolitische Interessen bisher unter dem Druck gemeinsamer Ambitionen standen. Genau hier könnte sich die neue Seitenrechnung bereits abzeichnen.
Der Parteitag in Orléans markiert damit mehr als den Wahlkampfauftakt einer französischen Kandidatin. Er kann sich im Rückblick als Auftakt zu einer historischen Repositionierung der Europäischen Union erweisen – als Beginn einer neuen Seitenrechnung, die eine ideologische Überdehnung der vergangenen Jahre stoppt und zumindest teilweise zurücknimmt und die Union zu einem Europa der souveränen Nationen zurückführt.
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
Replying to @CSchwenniger
C. Schwenniger, Journalismus-Eleve retweeted
m.youtube.com/watch?v=tmzGfs…
NEU: Heinzlmaiers Wochenschau. Worum geht es diesmal?
Besonders scharf geht Heinzlmaier mit den dieswöchigen „Clowns der Woche“ ins Gericht: Altbundeskanzler Franz Vranitzky und Ex-EU-Kommissar Franz Fischler. Deren Vorstoß für eine automatische „Discount-Staatsbürgerschaft“ für in Österreich geborene Kinder von Nicht-Staatsbürgern entlarvt er als durchsichtiges Manöver zum politischen Überleben abgewählter Systemparteien, das sämtliche Integrationskriterien wie Deutschkenntnisse, Selbsterhaltungsfähigkeit und Unbescholtenheit über Bord wirft. Dazu liefert die Sendung eine knallharte Analyse über das Scheitern der naiven „Caritas-Euphorie“: Vom Fall einer vermeintlich vorbildlich integrierten, zweifachen Studienabsolventin aus Afghanistan, die als enttarnte IS-Sympathisantin die Grazer Polizeiausbildung unterwandern wollte, bis hin zur gezielten Unterwanderung staatlicher Institutionen durch die Muslimbrüder.
Die Alte hat Bluetooth installiert, oder? 🤮⬇️
Klimaforscherin Kromp-Kolb fordert: Kein eigenes Auto, kein Einfamilienhaus, weniger Fliegen. Was die Menschen künftig verzichten sollen – sie erklärt es. Mehr dazu im Artikel: exxpress.at/news/klima-forsc…
#KrompKolb #Klima #Auto #Einfamilienhaus #exxpress

































