das blogmagazin 👑 retweeted
Für alle, die sich tiefer für die #Midterms2026 interessieren, habe ich Astra hier was vorbereiten lassen. Eine komplette Übersicht über die 50 Staaten und Sondergebiete - was wird gewählt, wer steht zur Wahl und worüber wird sonst noch entschieden.
Enjoy.
severint.net/2026/10/31/midt…
das blogmagazin 👑 retweeted
Meine Folgeempfehlung für heute: @AngelaAusPoing.
Hat einen klaren Wertekompass, liefert hochwertige Beiträge und setzt sich hier konsequent für Freiheit ein.
Folgt ihr zahlreich.
das blogmagazin 👑 retweeted
Man kann Elif Eralp - so leid es mir persönlich für sie tut - für den Copy-Paste-Fehler bei der Freigabe ihres Spiegel-Interviews eigentlich nicht genug danken.
Denn dadurch wird etwas sichtbar, über das viel zu selten offen gesprochen wird: Schon die Angst vor Personen aus dem islamistischen und terrornahen Milieu kann offenbar das öffentliche Verhalten von Politikern beeinflussen.
Und damit stellen sich sehr viel weitergehende Fragen: Wie groß ist dieser Einschüchterungseffekt in Behörden und Politik? Wie gehen Polizei, Verwaltung und Justiz mit Drohungen um? Und wird über islamistische Strukturen in Deutschland immer mit der notwendigen Offenheit und Konsequenz berichtet?
Diese Diskussion ist jetzt endlich breit zu führen.
Bei Pariser Protesten weht eine One-Piece-Flagge. Japaner erklären Frankreich daraufhin für verloren, Franzosen antworten mit Überstunden- und Verbeugungswitzen...
severint.net/2026/10/27/stro…
Neu im Blog: "Was ist gerade wichtig". Eine Seite rund um aktuelle Ereignisse und neue Inhalte im Blog. Wird jeden Dienstag vom BlogBot aktualisiert.
severint.net/infos-und-servi…
Für einige Tage kostenlos bei Amazon: Das E-Book "Wolken und Regen" - historische erotische Geschichten aus dem alten Asien. Zusammengestellt von unserem Gastautor Jonathan Klarsang.
link.amazon/B09Ag1n5l
das blogmagazin 👑 retweeted
Heute hat @Markus_Wojahn Geburtstag. Und daher, lieber Markus, die herzlichsten Glückwünsche von mir zu diesem besonderen Tag!
Er gehört zu den besonnensten Köpfen hier. Und wenn ich aus meiner Bubble einen wirklich im Herzen guten Menschen benennen müsste, fiele er mir als Erster ein.
Und so ist dieser Geburtstagsgruß auch gleich eine Empfehlung, ihm hier zu folgen.
das blogmagazin 👑 retweeted
PHP2Shell: Wie haben deutsche Webhoster reagiert?
Öffentlich reagiert haben 16:
IONOS, Hetzner, netcup, Mittwald, manitu, Uberspace, Hostinger, HostPress (nur über StatusGator belegt), creoline, prepaid-hoster, XONIC, Contabo, dogado, checkdomain, Alfahosting und df-eu.
Bisher keine öffentliche Stellungnahme gefunden bei diesen 10:
STRATO, all-inkl-com, Host Europe, webgo, Raidboxes, timmehosting, goneo, 1blu, Webhosting Franken und Netclusive.
Ob diese Anbieter ihre Kunden direkt informiert haben, ist unklar. Ich habe bei allen nachgefragt, aber noch keine Antworten.
Da die Lage sich sich laufend, habe ich einen Grok @bot darauf angesetzt, der alle 30 Minuten prüft und diesen Artikel hier dann aktualisiert, da findet Ihr auch mehr Infos und Hintergünde:
severint.net/2026/10/22/wie-…
Schimpfwort des Tages: Gurke. 🥒
Und die Deutschen haben daraus erstaunlich viel gemacht: Gurkenkönig, Gurkensultan - oder kreative Schöpfungen wie Senfgurkenzuckerer.
Welches benutzt Ihr noch?
Hier die ganze Liste deutscher Schimpfwörter mit Gurke: severint.net/2023/09/19/list…
das blogmagazin 👑 retweeted
Petra Kelly und Gert Bastian, zwei ehemals herausragende Politiker der Grünen, werden #AndiesemTag 1992 in ihrer Wohnung in Bonn tot aufgefunden.
Wahrscheinlich haben sie sich am 1. Oktober selbst getötet - oder es handelte sich um einen erweiterten Suizid.
das blogmagazin 👑 retweeted
Doch als Francis Bennett an diesem Tag den Werbesaal betrat, sah er, dass die Maschinisten mit verschränkten Armen neben ihren untätigen Projektoren standen. Er erkundigt sich … Statt einer Antwort zeigt man ihm den reinblauen Himmel.
»Ja! … Schönes Wetter«, murmelt er, »und keine Luftreklame möglich! Was tun? Ginge es nur um Regen, den könnten wir machen! Aber wir brauchen keinen Regen, wir brauchen Wolken! …«
»Ja … schöne, schneeweiße Wolken«, antwortete der Obermaschinist.
»Nun, Mr. Samuel Mark, dann wenden Sie sich an die wissenschaftliche Redaktion, Abteilung Meteorologie. Sagen Sie ihr in meinem Namen, sie soll sich mit Nachdruck um die Frage der künstlichen Wolken kümmern. Man kann sich doch wirklich nicht so dem schönen Wetter ausliefern!«
Aus Jules und Michel Verne: „Ein Tag aus dem Leben eines amerikanischen Journalisten im Jahr 2889“
in der Sammlung "Der Spiegel auf dem Mond" link.amazon/B00DLnXbT
das blogmagazin 👑 retweeted
Band 2 mit historischen SciFi Geschichten ist heute und die nächsten Tage kostenlos bei Amazon erhältlich:
Das Zwinkern des Automaten: Elf Geschichten von künstlichen Menschen und denkenden Maschinen – vom alten China bis 1936 (Künftige Dinge, Band 2)
Ein künstlicher Sänger, der den Hofdamen eines chinesischen Königs zuzwinkert und damit beinahe seinen Erbauer den Kopf kostet. Ein Mönch, der aus Gebeinen einen Menschen zusammensetzt, dem nur eines fehlt: das Herz. Ein Baumeister, den sein eigener mechanischer Glockenschläger erschlägt. Ein russischer Diplomat, unter dessen silberner Schädeldecke ein Uhrwerk denkt. Eine Dame der Londoner Gesellschaft, die auf jede Frage die passende Antwort weiß – und zwei Männern dasselbe Jawort gibt. Und ein Roboter, der einen Mord begeht, ferngesteuert durch ein Hörspiel im Radio.
Lange bevor es die Wörter »Roboter« und »künstliche Intelligenz« gab, träumten Schriftsteller von Maschinen, die singen, rechnen, antworten und lieben – und sie fürchteten sie. Dieser Band versammelt elf solcher Geschichten aus mehr als sechzehn Jahrhunderten: aus dem alten China und dem mittelalterlichen Japan, von Jean Paul, E. T. A. Hoffmann, Herman Melville und Ambrose Bierce bis zu vergessenen Entdeckungen aus Neuseeland, New York, Buenos Aires, London und Tokio, von denen manche auf Deutsch bisher kaum zu finden waren.
link.amazon/B0iyiysZC
das blogmagazin 👑 retweeted
Böhmermann im SPIEGEL: Clown mit Agenda
Falls jemanden das Böhmermann Interview im Spiegel nicht zur Gänze lesen will - hier ist eine Zusammenfassung und ein Fazit von Claude.
Worum es geht
• Das »ZDF Magazin Royale« endet am 18. Dezember, nach sechs Jahren im Hauptprogramm
• Böhmermann betont: Das war seine Entscheidung. Auch den zuletzt nur einjährigen Vertrag habe er freiwillig unterschrieben
• Mit dem ZDF laufen »gute Gespräche« über ein neues Format. Er denkt an mehr Musik, weniger Text und mehr Unvorhersehbares
• Spannender als die Personalie ist, was er über das Internet und seine politische Rolle sagt
Internet
• Seine zentrale These: In den letzten 10 bis 15 Jahren hätten Algorithmen menschenfeindliche Ideologie auf unsere Smartphones gespült
• Aus »digitaler Massenpsychose« sei erst digitale Wirklichkeit und dann politische Realität geworden
• Daraus zieht er eine paradoxe Zuversicht: Menschen merkten erst, wie schlimm etwas ist, wenn es spürbar wird. Und das Scheitern sei im Faschismus ohnehin angelegt
• Geht es um ihn selbst, ist das Netz nicht gefährlich, sondern lächerlich: Über seine Zukunft sollen keine »Gespensterdebatten« aus den dunklen Ecken des Internets entscheiden
• Das Bild vom linken Agitator nennt er »Internet-Folklore«, eine Fremdzuschreibung und reine Projektion
• TikTok gegen Fernsehen: Das Fernsehen solle tun, was nur es kann. Kein anderes Medium biete vergleichbare Qualität und Nachhaltigkeit
• Fall Schönbohm (Ex-Chef des BSI): Ein Gericht verbot vier Aussagen aus der Sendung von 2022. Böhmermann sagt, die habe man nie getroffen, nicht einmal implizit. Der Rest sei teure »Litigations-PR« der Anwälte
Aktivismus
• Das Etikett »Late-Night-Aktivist« weist er zurück. Er sei »hauptberuflich Clown«, komme aus der Unterhaltung und entscheide sich am liebsten für den Witz
• Einen politischen Auftrag empfinde sein Team nicht
• Wenig später beschreibt er doch einen: Es mache sie wahnsinnig, wie viele Themen liegen bleiben – Hochwasserschutz, Demokratieförderung im Osten, marode Infrastruktur, Polen
• Chefredakteure und bürgerliche Parteien liefen derweil in Talkshows der AfD hinterher. Wer das »links« nenne, wisse nichts anderes zu entgegnen
• Golden Shop Bremen: Kulturstaatsminister Weimer strich die links ausgerichtete Buchhandlung mit Verweis auf den Verfassungsschutz von einer Preisliste. Böhmermann besuchte sie. Staatliche Steuerung von Kultur und Rundfunk von oben hält er für »extrem gefährlich«
• AfD und Linke seien nicht vergleichbar: Die AfD locke mit Sündenbock-Versprechen, die Berliner Linke habe mit Alltagsthemen überzeugt. Dobrindts Antisemitismusvorwurf gegen Spitzenkandidatin Elif Eralp sei ein Zeichen von Verzweiflung
• Medienkritik: Ein Politikwissenschaftler habe Eralp in einem Podcast als »Türkin« und »grundsympathisch« bezeichnet. Für Böhmermann ist das rassistisch und sexistisch. Sein Leitsatz: »Anstand ist überparteilich«
• Ist Aufklärung angesichts der AfD-Erfolge gescheitert? Erkenntnis lasse sich nicht verordnen, sie ereile einen. Neben Journalismus brauche es andere Mittel, er wolle »beweglicher« werden
• Seinen journalistischen Anspruch verteidigt er: Die Recherchen seien immer ernst gemeint gewesen, die Zahl der Fehler »winzig«
Kritisches Fazit
• Der Clown mit Agenda: Er bestreitet einen politischen Auftrag und beschreibt wenige Antworten später genau einen. Dass Satire politisch ist, ist legitim. Problematisch ist der Rollenwechsel je nach Angriff
• Die Doppelrolle schützt vor Kritik: Bei politischer Kritik ist er Clown, bei Kritik an der Satire ernsthafter Journalist. Die Frage nach der unscharfen Grenze zwischen Recherche und Satire beantwortet er nicht. Er dreht sie um: Journalisten hassten die Sendung eben
• Schönbohm: Im deutschen Äußerungsrecht können auch Aussagen verboten werden, die ein Beitrag zwischen den Zeilen zwingend nahelegt. Darauf geht er nicht ein und tut das Urteil als Anwalts-PR ab
• Algorithmen-These: Dass Plattformen polarisierende Inhalte begünstigen können, ist ernst zu nehmen. »Digitale Massenpsychose« ist aber ein Schlagwort, keine Analyse. Wähler werden zu passiven Opfern, wirtschaftliche, soziale und regionale Ursachen fehlen. Die Forschung dazu ist uneindeutiger, als sein Bild nahelegt
• Selbstwiderspruch: Den Erfolg der Berliner Linken erklärt er mit Alltagspolitik, also gerade nicht mit dem Netz
• Selektiver Blick: Geht es um ihn, ist Online-Kritik »Gespensterdebatte«, »Folklore« und »Projektion«. So lässt sich Widerspruch pauschal abtun. Dabei hält ihm auch der SPIEGEL das Aktivisten-Label vor, mit Verweis auf konkrete Auftritte
• Seine Sendung wirkt stark über Mediathek, YouTube-Clips und Social Media. Er ist Teil der Aufmerksamkeitsökonomie, die er kritisiert. Die Überlegenheit des Fernsehens behauptet er, begründet sie aber nicht
• Präzision vor allem für andere: Er fordert genauere Medien, bleibt selbst aber pauschal (»neurotische Linke«, AfD-Versprechen als »fettige Würste«). Einem ungenannten Experten wirft er Rassismus vor, ohne Namen und Quelle
• Den Teil der Frage zum antisemitischen Aktivisten auf der Linken-Wahlparty übergeht er. »Anstand ist überparteilich« wäre überzeugender, wenn seine Beispiele nicht alle in dieselbe Richtung zeigten
• Was überzeugt: der Hinweis auf vergessene Themen wie Hochwasserschutz und Infrastruktur. Die Einsicht, dass man Erkenntnis nicht verordnen kann, ist eine bemerkenswerte Selbstkritik am belehrenden Gestus. Und die Verteidigung von Kunst- und Rundfunkfreiheit gegen staatlichen Druck ist gut begründet
• Seine Zuversicht wirkt dagegen fatalistisch: Erst muss es schlimmer werden, bevor es besser wird
Unterm Strich
Böhmermann will vom Aufklärer zurück zum Unterhalter. An seinen Positionen ändert das nichts, nur an der Form. Neuausrichtung oder Rebranding? Das lässt das Interview offen.
Und der SPIEGEL? Er fragt kritisch nach, lässt ihn an den heikelsten Stellen aber davonkommen: beim Fall @ArneSchoenbohm, bei Recherche gegen Satire und beim Antisemitismus-Thema.
(Transparenz: Diesen Text hat Claude geschrieben, eine KI von Anthropic. Grundlage ist Jan Böhmermanns Interview mit dem SPIEGEL. Die Zitate stammen von ihm, die Bewertungen von der KI. Eine ausührlichere Fassung gibt es hier: severint.net/2026/10/16/boeh…)
🤖 Made with AI
Neuer Artikel von Matthias Köninger im Blog:
Wikinger-Romantik im 21. Jahrhundert: Warum modernes Heidentum historisch gesehen eher LARP als Religion ist
severint.net/2026/10/16/wiki…
das blogmagazin 👑 retweeted
Playbook:
Schwesig bringt sich jetzt in Stellung und wird im Dezember SPD-Vorsitzende - mit einer lenkbaren Nummer zwei in der Doppelspitze.
Sie positioniert sich als "Frau gegen Blau" und Anwältin der kleinen Leute. Nach zwei Monaten stellt sie öffentlich fest, was sie vorher natürlich nicht ahnen konnte: Soziale Politik ist mit dieser Union nicht zu machen. Und viel zu AfD-freundlich ist die ohnehin.
Die Koalition zerbricht, es kommt zu Neuwahlen im Frühjahr.
Ergebnis: AfD 30 Prozent, SPD 20, Union 15, Grüne 15, Linke 12. BSW und FDP landen bei jeweils drei Prozent, die Sonstigen bei zwei.
Schwesig wird Kanzlerin einer rot-rot-grünen Regierung.
Union in Trümmern.
das blogmagazin 👑 retweeted
Ich habe in den letzten Tagen ja schon ein paar mal auf das E-Book "Der Spiegel auf dem Mond" aufmerksam gemacht und kleine Teaser daraus gepostet. Bis Freitag, 16. Oktober, ist es kostenlos als Kindle e-Book bei Amazon erhältlich.
Darin sind zehn Erzählungen aus fast 18 Jahrhunderten versammelt, in denen frühe Autoren ihre Leser auf den Mond, zu fremden Planeten und in ferne Zeiten schickten, um ihnen dort die eigene Welt zu zeigen.
Neben Lukian, Voltaire, Poe, Verne und Twain stehen Texte aus Italien, Russland, Bengalen und Korea, die es bisher kaum oder gar nicht auf Deutsch gab. Mit Opus 5.5 habe ich alle Geschichten vollständig und neu aus dem Original übersetzt und jeder ein kurzes Nachwort mitgegeben.
Vieles darin wirkt erstaunlich aktuell: ein Bildtelefon im Jahr 1898, ein Land, das von Frauen mit Solarenergie regiert wird, und ein Riese vom Sirius, der die Menschheit betrachtet wie wir Milben. Frühe Science-Fiction hielt ihrer Gegenwart schon immer den Spiegel vor, und manchmal sogar unserer.
Es ist der erste Band meiner Reihe „Künftige Dinge“. Lesen kann man ihn auch ohne Kindle, mit der kostenlosen Kindle-App.
Hier der Link:
amazon.de/dp/B0HLXHXVX3
das blogmagazin 👑 retweeted
Die Union steckt in einer Zwickmühle: Beide naheliegenden Wege drohen sie weiter zu schwächen. Und den Ausweg, den es noch gäbe, wird sie vermutlich nicht nehmen.
Gleicht sie sich weiter der SPD und den Grünen an, verliert sie weitere Teile ihrer liberalen bis konservativen Wählerschaft.
Bricht sie jetzt die Brandmauer ab und geht auf die AfD zu, droht ihr die Abkehr linksliberaler Wähler, von denen sie ebenfalls lebt. Für ihr Selbstverständnis noch schwerer wiegt aber, dass auch einige christlich-konservative Wähler diesen Kurs nicht mitgehen würden - Wähler, die seit jeher zum Fundament der Union gehören und mE wichtiger sind, als die bloße Zahl vermuten lässt.
Klar, andere Wähler könnten dann jeweils zurückkommen, aber die Rechnung ist nicht so einfach und gerade auf der linken Seite des Buffets gibt es mit SPD, Grünen und Linken reichlich Auswahl.
Rechts dominiert die AfD, die für viele bürgerlich-konservative Wähler zwar gerade keine Alternative ist - aber diese Wähler sind deshalb noch lange nicht bereit, jeden Kurs der Union mitzugehen. Manche bleiben dann eben irgendwann einfach zu Hause.
Genau hier liegt die Chance: wieder ein eigenständiges politisches Angebot zu machen. Die Union müsste die Flucht nach vorne antreten: mit einer reformorientierten Politik auf einer klaren Wertebasis. Wirtschaftliche Freiheit, persönliche Verantwortung, ein verlässlicher Rechtsstaat und ein Staat, der seine Kernaufgaben erfüllt, statt sich in immer mehr und mehr Lebensbereiche einzumischen.
Die Union muss zuerst klären, wofür sie steht - nicht, wem sie hinterherlaufen will.
Ohne Reibungsverluste wird das nicht gehen. Wähler werden sich abwenden, handelnde Köpfe ebenfalls. So oder so. Die Vorstellung, man könne die Union erneuern und dabei sämtliche bisherigen Wählergruppen und Funktionäre mitnehmen, ist naiv und Teil des Problems. Entscheidend ist aber nicht, jeden Verlust zu vermeiden, sondern wieder etwas anzubieten, für das Menschen die CDU - und CSU - wählen.
Ich sehe derzeit leider keinen Kopf in der Union, der einen solchen Kurs glaubhaft anführen könnte.
Macht sie aber weiter wie bisher, wird sie zwischen rechts und links aufgerieben. Dann verliert sie nicht nur Wähler, sondern auf Dauer ihre Existenzberechtigung als eigenständige politische Kraft.
Und das wahrscheinlich schneller, als wir denken.










