Hier twittert ein Hobbyfotograf und Wanderer durch die linkselbische Sächsische Schweiz, das Osterzgebirge und Dresden. Alle Fotos von mir (außer RT).

Dresden, Sachsen
Joined October 2021
Die weiträumige Umgebung des Bielatals in Sachsen und Böhmen ist mein Lieblingswandergebiet. Trotzdem gelingt es mir immer noch, romantische Orte zu finden, in denen ich bisher noch nicht war. Wie gestern hier, nördlich des historischen Mühlsteiges, auf dem jetzt der Forststeig entlang führt, auf der östliche Seite des Eiländer Kessels, in dem die Biela weiter westlich entspringt.
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Den Elbuferweg entlang nach Königstein, das als Zeil schon zu sehen ist. Von dort aus mit der S-Bahn zurück nach Hause. Fährt jede halbe Stunde. Tolles kleines altes Städtchen unterhalb der Festung und an der Mündung der Biela in die Elbe.
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Herbst im Elbtal bei Königstein.
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Blick von Königstein über die Elbe Richtung Thürmsdorf. Oben am Hang ist das Biedermann-Mausoleum zu sehen, die heutige ökumenische Malerwegskapelle. Im angehängten Tweet sieht man diese Kapelle im zweiten Bild, genau in die andere Richtung, von "oben" sozusagen. Beeindruckend auch die Farben an der Mole des Winterhafens von Halbestadt, einem Stadtteil von Königstein auf der anderen Elbseite. Der Hafen wurde 1864/65 angelegt, er befindet sich hinter der Mole, ist aber auf dem Foto nicht zu erkennen.
In und um Thürmsdorf gibt es selbstverständlich viel mehr zu sehen als den Pehna-Wasserfall, auch wenn das der größte der Sächsischen Schweiz ist. Einige Besucher meiner Seiten hatten insbesondere das Schloß und das Schokoladencafé erwähnt. Ich hab mal in meine Bilderkiste gegriffen und ein paar Bilder früherer Besuche des Ortes herausgegriffen. Die Bilder sind von Oktober 2023 (das erste) und Januar 2023 (die anderen). Da hier nur 4 Bilder gehen, hab ich auf das Café verzichtet, ist nett. (1) Das Schloß ist eigentlich das Herrenhaus des Rittergutes, das aber über die Jahrhunderte viele Besitzer hatte. Es steht in einem schön wiederhergerichteten Park (2) Biedermann-Mausoleum 1920 ließ die Frau des damaligen Rittergutsbesitzer Freiherr Erich Moritz von Biedermann ein Mausoleum am Elbhang errichten, wunderbare Aussicht über das Tal. Seit 1921 wurden dort Familienmitglieder bestattet. Leider kam es in den Siebziger Jahren zu Einbrüchen und Plünderungen, so dass die vier Bestatteten auf den Friedhof von Königstein umgebettet wurden. Danach verfiel das Gebäude leise vor sich hin. Nach der Wende erst baulich gesichert, seit 2016 ist es als ökumenische Malerwegskapelle öffentlich zugänglich. (3) Der Malerweg führt an der Kapelle vorbei. An der Thiele-Aussicht, an der der Maler der Romantik Johann Alexander Thiele ein berühmtes Gemälde des Elbtales schuf, steht eine Erinnerungstafel des Malerwegs. Aber auch Adrian Zingg weilte hier und malte seine Festung-Königstein-Skizzen. (4) Passend zum Malerweg und den Romantikern eine Aussicht im Caspar-David-Friedrich-Stil vom Kleinen Bärenstein mit Blick auf den Lilienstein (links), den Zirkelstein und den Rosenberg im Nebel. Der Bärenstein liegt genau vor Thürmsdorf und ist von dort gut zu erreichen. Es gibt dort auch eine schöne Höhle.
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Was von der Carolabrücke übrig blieb: Das Fundament des Pfeilers in der Elbe und die abgeschnittenen Brückenköpfe. An diesem schönen Abend fehlt sie eigentlich nicht. Das ehemalige Finanzministerium von Sachsen im Abendlicht.
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16:12 Uhr und die Sonne steht schon so tief. Es dauert nicht mehr lange und dann verschwindet sie.
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Das ist schon eine ganz gehörige Umstellung, wenn es schlagartig eine Stunde früher dunkel wird. Heute ein dramatischer Sonnenuntergang. Blick von den frisch gemähten Johannstädter Elbwiesen über die Albertbrücke zum Stadtzentrum von Dresden.
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Die Straße von Thürmsdorf herunter ins Elbtal, 90 m Gefälle, ist schmal und bietet keine Ausweichmöglichkeiten, dass sie nur im Wechsel befahren werden kann, Lichtsignalanlage. Auf dem Weg hinab hat man wunderbare Aussichten auf die die Landschaft beherrschende Festung Königstein. Im bunten Herbst besonders schön. Aufnahme von gestern.
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Vielleicht sieht es ja in 30 Jahren dort so aus und es wird ein beliebtes Naherholungszentrum wie der Störnthaler See bei Leipzig. Leipziger Seenlandschaft, Aufnahme vom 15. Mai 2026. Dann werden wohl auch die Windräder weg sein, nachdem die zwanzigjährige Förderung ausgelaufen ist und ohne die sich der Betrieb nicht rechnet. Ob es dann neue Windräder geben wird, steht in den Sternen, wenn dann möglicherweise keine Förderung gezahlt werden kann. Natürlich bin ich auch kein Anhänger der großflächigen Naturzerstörung durch Tagebaue. Aber Braunkohle muss wirklich nicht sein, es gibt eine CO2-neutrale Alternative. Die Alternative ist leider in (West-) Deutschland wenig populär, Kernkraft. Meiner Meinung nach hat man sich in der Angelegenheit über die Jahre verkämpft und kann es nicht mehr lassen. Hier eine Aussage von Bjørn Lomborg (auf X und in der dänischen Zeitung B.T.), der die erzeugte Energiemenge aller dänischen Windkraftanlagen mit der erzeugten Energie eines schwedischen Kernkraftwerks verglich: Die knapp 5.000 Windkraftanlagen in Dänemark haben in den letzten 12 Monaten etwa 21,6 TWh Strom erzeugt, während ein schwedisches Kernkraftwerk (Forsmark) 23,3 TWh geliefert hat. In Deutschland sieht das etwas anders aus, weil es mehr Windräder gibt, aber innerhalb eines Jahres beträgt die erzeugte Energie der Windräder im Mittel nur 20% von der theoretisch möglichen. Man brauchte dann 5 derartige Kernkraftwerke, unabhängig davon, dass die Kernkraftwerke den Strom liefern, wenn er gebraucht wird, was bei den Windrädern leider oft nicht der Fall ist. Man hatte genug Kernkraftwerke, die sogar abgeschrieben waren und günstigen Strom erzeugten.
Replying to @SaibotTN @Forstler1
Wirklich nervig diese Windkraft Dingens...
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Herbst
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Das ist doch Quark, was Sie da schreiben. Die Russen sollen das nicht bezahlen. Die Russen sind mit ihrer schrecklichen Politik gleich nach dem Krieg, als sie Sachsen und Thüringen rücksichtslos nach Uran durchkämmten, weil sie damals noch kein eigenes hatten und für ihre Atombombe brauchten, letztlich für die riesigen Naturzerstörungen verantwortlich. Soviel Gerechtigkeit muss sein, dass man das benennt. Diese Zerstörungen wurden in den Jahren nach der Wende beseitigt, wofür riesige Summen ausgegeben wurden. Für die Schäden kam und kommt der deutsche Steuerzahler auf. 1990 zum 2+4-Vertrag hatte Deutschland doch überhaupt keine Chance gehabt, wenn Deutschland die Kosten nicht übernommen hätten. Das war ein Vertrag zwischen Siegern und Besiegten. Ein ganz anderes Thema sind die Windräder, die zum Glück in der Sächsischen Schweiz kaum anzutreffen sind. Wenn man aber nach Norden, gen See fährt, gibt es gruselige Landschaften. Ich persönlich halte die gnadenlose Orientierung auf Windräder für falsch, weil sie nicht grundlastfähig sind, Energie erzeugen, wenn sie wollen und nicht, wenn Energie gebraucht wird und die umwelt zerstören. Besonders schlimm finde ich Windräder in Wäldern. Aber beides, Nachfolgeschäden Wismut und neue Folgen durch Energiewende, miteinander zu verquicken, macht keinen Sinn.
"Was die Wismut zerstört hat, muss von ihr renaturiert werden." Der ganze Ort Thürmsdorf ist vollgepflastert mit diesen Plakaten. Hoffen wir, dass sich die Bürger durchsetzen und Bach und Wasserfall erhalten bleiben! Mal etwas überspitzt formuliert: Wer ist dran schuld? Die Russen mit ihrer Kolonialherrenattitüde, im besetzten Land Uran zu fördern ohne Rücksicht auf Verluste. Um ihre Atombombe zu bauen. Nach Einigungsvertrag sind sie fein raus, die Bundesrepublik verzichtete auf alle Ansprüche, der Rechtsnachfolger ist letztlich der deutsche Staat und damit der Steuerzahler.
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In und um Thürmsdorf gibt es selbstverständlich viel mehr zu sehen als den Pehna-Wasserfall, auch wenn das der größte der Sächsischen Schweiz ist. Einige Besucher meiner Seiten hatten insbesondere das Schloß und das Schokoladencafé erwähnt. Ich hab mal in meine Bilderkiste gegriffen und ein paar Bilder früherer Besuche des Ortes herausgegriffen. Die Bilder sind von Oktober 2023 (das erste) und Januar 2023 (die anderen). Da hier nur 4 Bilder gehen, hab ich auf das Café verzichtet, ist nett. (1) Das Schloß ist eigentlich das Herrenhaus des Rittergutes, das aber über die Jahrhunderte viele Besitzer hatte. Es steht in einem schön wiederhergerichteten Park (2) Biedermann-Mausoleum 1920 ließ die Frau des damaligen Rittergutsbesitzer Freiherr Erich Moritz von Biedermann ein Mausoleum am Elbhang errichten, wunderbare Aussicht über das Tal. Seit 1921 wurden dort Familienmitglieder bestattet. Leider kam es in den Siebziger Jahren zu Einbrüchen und Plünderungen, so dass die vier Bestatteten auf den Friedhof von Königstein umgebettet wurden. Danach verfiel das Gebäude leise vor sich hin. Nach der Wende erst baulich gesichert, seit 2016 ist es als ökumenische Malerwegskapelle öffentlich zugänglich. (3) Der Malerweg führt an der Kapelle vorbei. An der Thiele-Aussicht, an der der Maler der Romantik Johann Alexander Thiele ein berühmtes Gemälde des Elbtales schuf, steht eine Erinnerungstafel des Malerwegs. Aber auch Adrian Zingg weilte hier und malte seine Festung-Königstein-Skizzen. (4) Passend zum Malerweg und den Romantikern eine Aussicht im Caspar-David-Friedrich-Stil vom Kleinen Bärenstein mit Blick auf den Lilienstein (links), den Zirkelstein und den Rosenberg im Nebel. Der Bärenstein liegt genau vor Thürmsdorf und ist von dort gut zu erreichen. Es gibt dort auch eine schöne Höhle.
"Was die Wismut zerstört hat, muss von ihr renaturiert werden." Der ganze Ort Thürmsdorf ist vollgepflastert mit diesen Plakaten. Hoffen wir, dass sich die Bürger durchsetzen und Bach und Wasserfall erhalten bleiben! Mal etwas überspitzt formuliert: Wer ist dran schuld? Die Russen mit ihrer Kolonialherrenattitüde, im besetzten Land Uran zu fördern ohne Rücksicht auf Verluste. Um ihre Atombombe zu bauen. Nach Einigungsvertrag sind sie fein raus, die Bundesrepublik verzichtete auf alle Ansprüche, der Rechtsnachfolger ist letztlich der deutsche Staat und damit der Steuerzahler.
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"Was die Wismut zerstört hat, muss von ihr renaturiert werden." Der ganze Ort Thürmsdorf ist vollgepflastert mit diesen Plakaten. Hoffen wir, dass sich die Bürger durchsetzen und Bach und Wasserfall erhalten bleiben! Mal etwas überspitzt formuliert: Wer ist dran schuld? Die Russen mit ihrer Kolonialherrenattitüde, im besetzten Land Uran zu fördern ohne Rücksicht auf Verluste. Um ihre Atombombe zu bauen. Nach Einigungsvertrag sind sie fein raus, die Bundesrepublik verzichtete auf alle Ansprüche, der Rechtsnachfolger ist letztlich der deutsche Staat und damit der Steuerzahler.
Der Pehna-Fall am Ostende von Thürmsdorf ist der Wasserfall mit der größten Fallhöhe in der Sächsischen Schweiz. 20 m, davon 12m am Stück. Allerdings sieht er heute nicht besonders aufregend aus. Das hat Ursachen, die zur Abwechslung mal nichts mit dem Klimawandel zu tun haben. In der Gegend begann die Wismut in den Sechziger Jahren mit dem Uranabbau aus Sandstein. Bei der Gelegenheit zerstörte die Wismut die Quelle der Pehna, den Dorfbach von Thürmsdorf, der dann zur Elbe hin sehr dramatisch abfiel. Seit dieser Zeit ist die Wismut und ihre Rechtsnachfolgerin verpflichtet, Wasser in den Bach einzuleiten. Die staatliche Nachfolgefirma der Wismut hatte in den letzten Jahren die Bergbaufolgen saniert und plante, den Wasserzufluß in die Pena zu beenden. Nicht nur der Wasserfall würde verschwinden, auch das lange und schöne Bach-Biotop. Die Wismut hat zwar schon einen Rechtsstreit verloren, aber das, was heute dort an Wasser herunterkommt, ist wirklich kaum der Rede wert. Grubenwasser gibt es eigentlich genug, aber da muss halt gepumpt werden. Damit ist das Ende des Wasserfalls noch nicht abgewendet....
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Der Pehna-Fall am Ostende von Thürmsdorf ist der Wasserfall mit der größten Fallhöhe in der Sächsischen Schweiz. 20 m, davon 12m am Stück. Allerdings sieht er heute nicht besonders aufregend aus. Das hat Ursachen, die zur Abwechslung mal nichts mit dem Klimawandel zu tun haben. In der Gegend begann die Wismut in den Sechziger Jahren mit dem Uranabbau aus Sandstein. Bei der Gelegenheit zerstörte die Wismut die Quelle der Pehna, den Dorfbach von Thürmsdorf, der dann zur Elbe hin sehr dramatisch abfiel. Seit dieser Zeit ist die Wismut und ihre Rechtsnachfolgerin verpflichtet, Wasser in den Bach einzuleiten. Die staatliche Nachfolgefirma der Wismut hatte in den letzten Jahren die Bergbaufolgen saniert und plante, den Wasserzufluß in die Pena zu beenden. Nicht nur der Wasserfall würde verschwinden, auch das lange und schöne Bach-Biotop. Die Wismut hat zwar schon einen Rechtsstreit verloren, aber das, was heute dort an Wasser herunterkommt, ist wirklich kaum der Rede wert. Grubenwasser gibt es eigentlich genug, aber da muss halt gepumpt werden. Damit ist das Ende des Wasserfalls noch nicht abgewendet....
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Wenn man durch Thürmsdorf geht, findet man an der Hauptstraße auf wenigen hundert Metern mehrere fliegende Verkaufsstände. Petersilie, Marmelade, Eier aus dem Eierautomat, von Hühnern und von Wachteln, Dekozucker und Dekosalz mit langen Sprüchen, Apfelmus ohne Zucker, Quittenirgendwas und Johannisbeersirup, Dessertsoße Johannisbeere, Brombeere, Hollerblüten, Apfel-Rhabarber. Wirklich erstaunlich! Thürmsdorf zwischen Kleinem Bärenstein und der Elbe in der Linkselbischen Sächsischen Schweiz.
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Aus dem fahrenden Bus aufgenommen. Heute mit Bus & Bahn in die Sächsische Schweiz und eine sehr kleine aber feine Strecke mit angemessenem Profil gegangen. (Meist bergab). Ging gut. Die Straße führt nach Thürmsdorf, geradeaus und auf der anderen Elbseite der wunderschöne Lilienstein.
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Die Farben des Herbstes: Gelb
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