Wieder ein abwechslungsreicher Space!
Wir haben eine Innenansicht aus AI Labs und den Umgang mit ethischen Konflikten bekommen, über Ausflüchte von KI-Modellen gesprochen und waren uns einig, dass Europa sich statt Überregulierung lieber um Compute Sorgen machen sollte.
Unser KI-Expertenspace ist zurück aus der Sommerpause: Montag spreche ich wieder mit @FlorianGallwitz über die neusten technischen Entwicklungen. Statt @maier_ak ist diesmal Andreas Kirsch @BlackHC (ehem. Research Scientist bei Google DeepMind) zu Gast.
xitter.cf/i/spaces/1OxwbnrvoYrJB
Diesen Tipp gebe ich gerne weiter, bis später!
Der letzte #KI-Expertenspace war ja vor der "Sommerpause", also in dieser uns heute ganz fern vorkommenden Ära, als die 🤖 uns noch nicht alle umbringen wollten. Es gibt also jede Menge zu besprechen - einschalten ☝️
Und @superrieu ist wahrscheinlich auch wieder dabei, oder? 🙂
Bayerns Staatsregierung ist schon lustig: Letzte Woche schreibt sie sich Bürokratieabbau groß auf die Fahnen. Diese Woche wird schon wieder neue geschaffen. Studierende sollen nun bei der Einschreibung eine eidesstattliche Versicherung ablegen oder ein Führungszeugnis liefern...
Matthias Fischbach retweeted
Es ist kein Zufall, dass Wladimir Putin gerade jetzt vorschlägt, mit China und den USA an einem Tisch zu sitzen, um über ein mögliches Ende des Krieges zu beraten. Er erkennt messerscharf die Gunst der Stunde: Präsident Trump steht vor den Midterms und frisst Putin aus der Hand.
China, als russischer Verbündeter, hat offensichtlich bereits seine Bereitschaft erklärt, an einem solchen Treffen teilzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Trump zusagt, ist relativ groß.
Zu einem solchen Gespräch gehört aber unabdingbar die Ukraine selbst.
Die Gefahr eines Diktatfriedens, bei dem ausschließlich auf russische territoriale Gelüste eingegangen wird, wäre eine Katastrophe für die Ukraine und darüber hinaus für ganz Europa. Europäische Vertreter müssten daher zwingend an der Seite Selenskyjs mit am Verhandlungstisch Platz nehmen. Am Ende entscheidet selbstverständlich die Ukraine.
Machen wir uns klar: Wenn das Opfer gezwungen wird, sich zu ergeben, ist das der Anfang von Europas kompletter sicherheitspolitischer Bedeutungslosigkeit. Wir würden zwischen Russland und China auf der einen und den USA auf der anderen Seite zermalmt werden.
Putin schlägt Ukraine-Gipfel ohne Ukraine vor – Selenskyj warnt USA vor „historischem Fehler“ to.welt.de/bHWg1d5
Matthias Fischbach retweeted
Ich habe mich lange zurückgehalten, weil ich dachte, der Aufschrei würde größer ausfallen. Das war bedauerlicherweise eine Fehleinschätzung.
Dabei geht es nicht um einen Einzelfall, sondern um unser grundsätzliches Verhältnis zur Pressefreiheit. Es spielt keine Rolle, wie ein Medium heißt oder welche politische Ausrichtung es hat. Deshalb in aller Deutlichkeit: Das Vorgehen der Hamburger Justiz gegen die Redaktion der “Zeit” ist ein völlig inakzeptabler Tabubruch. Wenn der Staat nach Belieben auf vertrauliche Recherchen zugreift, sind unabhängige Recherche und freie Berichterstattung am Ende.
Egal, ob es um die Vertreibungsfantasien linker Aktivisten und der Linkspartei gegenüber der Redaktion von “Apollo News” in Berlin geht oder um diesen staatlichen Angriff auf die Redaktion der “Zeit”: Wenn uns die Bedrohung der freien Presse kaltlässt und wir unsere Stimme nicht in aller Deutlichkeit erheben, sobald die Presse bedroht oder gegängelt wird, werden wir eines Tages in einem Land aufwachen, das wir nicht wiedererkennen.
Die Hamburger Justiz hat viel zu erklären – und den Laptop der “Zeit”-Journalistin unangetastet zurückzugeben. WK
Die Werte des demokratischen Rechtsstaats werden nicht dadurch verteidigt, sie mit Füßen zu treten!
Die Hausdurchsuchung bei der ZEIT ist nur ein Vorgeschmack.
Nach dem „Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz“ (!) – natürlich die Umsetzung einer EU-Verordnung – soll die Bundesnetzagentur – geleitet vom Ex-Grünen Top-Bürokraten Klaus Müller – künftig Durchsuchungen von Medien anordnen dürfen, die gegen Auskunftspflichten in Bezug auf die vollkommen vage definierte Kategorie „politische Werbung“ verstoßen, und das sogar ohne Gerichtsbeschluss.
Gesetzesentwurf PWTG, Paragraf 6: „Bei Gefahr im Verzug dürfen die Personen, die die Nachprüfung auf Anordnung der zuständigen Aufsichtsbehörde durchführen, während der Geschäftszeit die erforderlichen Durchsuchungen ohne richterliche Anordnung vornehmen“
Matthias Fischbach retweeted
Das ist ein gefährlicher Präzedenzfall. Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut, das unsere Demokratie ausmacht. Wenn sich Journalisten nicht mehr darauf verlassen können, dass ihre Arbeit geschützt ist, muss uns das ernste Sorgen machen.
spiegel.de/politik/fall-bloc…
Zur Erinnerung: Diesen Diensten will die Bundesregierung gerade noch einfacheren Zugang zu unseren privatesten Informationen geben.
+++ EIL: Ex-BND-Chef Hanning wegen möglicher Spionage für Russland festgenommen!
m.bild.de/politik/spionageve…
Readers added context they thought people might want to know
Der ehemalige BND-Präsident August Hanning wurde festgenommen. Laut Recherchen von WDR, NDR und SZ geht es bei den Spionagevorwürfen jedoch nicht um Russland.
tagesschau.de/investigativ/n… sueddeutsche.de/politik/hannin… welt.de/politik/deutsc…
Spannend, dass ein deutsches KI-Lab nun mit einem eigenen konkurrenzfähigen LLM nachzieht. Wie es scheint, aber teils mit Daten aus China. Dennoch ein wichtiger Pfeiler europäischer Souveränität!
Matthias Fischbach retweeted
The only generation that knows how computers work is also the most relaxed about AI:
Diese Debatte gäbe es nicht, wenn das Ziel der EU-Regulierer wirklich das Verhindern von Verkehrstoten und nicht das besonders strikte Durchsetzen von Vorschriften wäre.
🚨 Neue Kritik an Tesla FSD in Europa:
Der European Transport Safety Council (ETSC) fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, zwei Funktionen von FSD nicht zu genehmigen.
Konkret geht es um den „Speed Offset“, mit dem FSD die erkannte Höchstgeschwindigkeit je nach Einstellung deutlich überschreiten kann, sowie eine Funktion, die sich am Tempo des umliegenden Verkehrs orientiert.
Laut ETSC sei für den Speed Offset keine entsprechende Ausnahme von den geltenden UN-Regeln beantragt worden.
Wichtig: Das bedeutet nicht, dass FSD in Europa grundsätzlich abgelehnt wurde. Es handelt sich um eine Forderung des ETSC an die europäischen Regulierer.
Quelle:
reuters.com/business/autos-t…


















