“Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht ist werth daß es zu Grunde geht; Drum besser wär's daß nichts entstünde.“

No where City
Joined October 2009
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Das ist übrigens ein Symptom für eins der größten Probleme in diesem Land: Es immer Geld da und Regulierung da, um das Alte zu stabilisieren, zu verlängern, zu hätscheln, und viel zu wenig Geld und zu viel Verhinderungsregulierung da, als dass sich das Neue entwickeln könnte.
Fun Fact: Im Jahr 2018 wollte eine unionsgeführte Bundesregierung dafür sorgen, dass "Deutschland und Europa in Zukunft führender Standort für Künstliche Intelligenz" würden. Mit 3 Milliarden Euro, verteilt auf 5 Jahre. Also gut einem Tankrabatt. spiegel.de/wissenschaft/mens…
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Ich wollte eigentlich nur ein wenig Musik hören. Aber bei den Nachrichten der letzten Stunden drängt sich eine Band geradezu auf: The Doors mit „This Is the End“. Das Pentagon arbeitet mit FORTRESS America an Militärstützpunkten, die selbst bei einem großflächigen Zusammenbruch der zivilen Infrastruktur weiter funktionieren sollen. Laut Fox News lautet die Zielvorgabe mindestens 90 Tage ohne externe Versorgung. In Großbritannien erklärt die Regierung der Bevölkerung inzwischen, wie sie drei Tage ohne Strom, Wasser oder funktionierenden Zahlungsverkehr überstehen soll. Die EU empfiehlt mindestens 72 Stunden Eigenversorgung, unser Bundesamt für Bevölkerungsschutz möglichst zehn Tage. Es ist schon beruhigend, wie gut die Aufgaben verteilt sind. Das amerikanische Militär plant eigene Stromnetze, strategische Reserven und alternative Lieferketten. Der britische Bürger bekommt eine Einkaufsliste mit Wasser, Konservendosen, Batterien und Bargeld. Fehlt eigentlich nur noch der Hinweis, den Weltuntergang nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten stattfinden zu lassen. Nun wäre es Unsinn, daraus einen unmittelbar bevorstehenden Dritten Weltkrieg abzuleiten. Die britische Regierung betont ausdrücklich, dass keine konkreten Geheimdiensthinweise auf einen bevorstehenden Angriff vorliegen. Viele Empfehlungen zur privaten Krisenvorsorge existieren ohnehin schon länger. Nur erklärt das eben nicht die gesamte Entwicklung. Polen plant Milliardenausgaben für den Zivilschutz, darunter Schutzräume und Warnsysteme. Die NATO beschäftigt sich intensiv mit der Widerstandsfähigkeit ziviler Infrastruktur. Großbritannien baut wieder industrielle Kapazitäten auf, um seine Streitkräfte auch durch längere Kriege versorgen zu können. Und die USA wollen verhindern, dass ihre Militärbasen bei einem Zusammenbruch der Versorgung gleich mit ausfallen. Das alles dient auch der Abschreckung. Wer einen möglichen Krieg überstehen und notfalls führen kann, macht einen Angriff weniger attraktiv. So weit ist die strategische Logik nachvollziehbar. Was mich allerdings zunehmend beschäftigt, ist die Selbstverständlichkeit, mit der wir wieder anfangen, über lang andauernde Kriege, zerstörte Infrastruktur und die Versorgung der Zivilbevölkerung zu sprechen. Als wäre das vor allem eine Frage ausreichender Lagerbestände und funktionierender Logistik. Vorsorge ist vernünftig, und ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn Menschen sich darauf vorbereiten. Ich hätte nur gerne, dass unsere Regierungen mindestens ebenso überzeugend erklären können, wie sie verhindern wollen, dass wir diese Vorräte jemals brauchen. Bis dahin lasse ich die Doors lieber im Regal. Die Taschenlampe bleibt allerdings griffbereit.
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Quellen Post ki unterstützt Die zugrunde liegenden Dokumente und Berichte: USA: FORTRESS America und die von Fox News berichtete 90-Tage-Zielvorgabe. foxnews.com/politics/inside-… DefenseScoop, Pentagon-Memorandum vom 7.10.2026: defensescoop.com/2026/10/07/… Großbritannien: Offizielle Regierungserklärung zur Kampagne „Be Ready“ vom 22.10.2026: gov.uk/government/news/house… Rede des Verteidigungsministers vom 22.10.2026: gov.uk/government/speeches/d… EU: Strategie zur Krisenvorsorge und 72-Stunden-Eigenversorgung: commission.europa.eu/topics/… Deutschland: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorso… Polen: Reuters, geplante Investitionen von 102,4 Milliarden Zloty in den Zivilschutz über fünf Jahre: reuters.com/business/aerospa… Einordnung: Strategische Krisenvorsorge ist kein Beleg für einen unmittelbar bevorstehenden Krieg.
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Was?
FORTRESS: The Pentagon is preparing every major U.S. military base to survive 90 days without outside support — no civilian power grid, no global supply chains, no outside fuel or water. The initiative, revealed in documents reviewed by Fox News Digital, envisions portable nuclear reactors, massive battery storage, and microgrids that can disconnect installations from civilian electricity entirely. Strategic reserves of munitions, fuel, critical minerals, and medical supplies would be stockpiled based on wartime consumption rates. Civilian factories are being pre-identified to shift to defense production during a crisis. Pentagon chief spokesperson Sean Parnell put it bluntly: "Power is combat now. Without electricity, you lose communications, water, logistics, assembly lines and just basic military command structures." Full story here foxnews.com/politics/inside-…
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Was?
“Be ready by having some everyday essentials… three litres of water per person per day, tinned goods... to last a few days” Speaking to @vicderbyshire, Defence Secretary Wes Streeting details advice to households to be prepared for a “dangerous and turbulent world”. #Newsnight
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Für heute bin ich raus. Ganz ehrlich, irgendwann reicht es auch mir. Was heute wieder an Halbwahrheiten, politischen Schuldzuweisungen und abenteuerlichen wirtschaftlichen Erklärungen über meine Timeline gelaufen ist, geht mir mittlerweile gehörig auf die Nerven. Da beschäftigt man sich mit Geschäftsberichten, Produktionsstandorten, Investitionen und den Entscheidungen der vergangenen zwanzig Jahre, nur um anschließend Beiträge zu lesen, in denen am Ende grundsätzlich Brüssel, die Bundesregierung oder die Energiewende an allem schuld sein sollen. Natürlich darf man die Politik kritisieren. Das mache ich selbst regelmäßig. Aber vielleicht sollte man sich vorher wenigstens die Mühe machen, die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu verstehen und die eigenen Behauptungen zu überprüfen. Besonders anstrengend wird es, wenn ausgerechnet diejenigen, die ständig von Fakten und wirtschaftlicher Kompetenz reden, mit den tatsächlichen Fakten offenbar wenig anfangen können. Manchmal frage ich mich wirklich, ob manche Menschen die Zusammenhänge nicht verstehen oder ob sie diese schlicht nicht verstehen wollen, weil das Ergebnis dann nicht mehr zu ihrer politischen Überzeugung passen würde. Jedenfalls habe ich keine Lust mehr, meinen Sonntagabend damit zu verbringen, den nächsten politischen Unsinn auseinanderzunehmen. Ich beschäftige mich lieber weiter mit meiner Serie AUTOLAND DEUTSCHLAND. Da gibt es noch genug zu recherchieren und zu erklären. Für heute reicht es mir jedenfalls. Schönen Sonntagabend noch.
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AUTOLAND DEUTSCHLAND Folge 1/8: Die Warnungen waren da. Wenn heute über die Krise der deutschen Automobilindustrie diskutiert wird, entsteht gelegentlich der Eindruck, als sei die Elektromobilität irgendwann überraschend vom Himmel gefallen und habe unsere Hersteller völlig unvorbereitet getroffen. Ein Blick in die Geschichte zeigt etwas anderes. Bereits 2007 startete das Bundesforschungsministerium die Innovationsallianz LIB 2015. Bosch, BASF, Evonik, Li-Tec und Volkswagen wollten 360 Millionen Euro in die Batterieforschung investieren, der Bund stellte weitere 60 Millionen Euro in Aussicht. 2009 verabschiedete die Bundesregierung ihren Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität. Darin wurde ausdrücklich vor der Gefahr gewarnt, dass Deutschland bei der Schlüsseltechnologie Batterie international den Anschluss verlieren könnte. Für die Jahre 2011 bis 2016 sah der Plan bereits die Massenproduktion der ersten Generation von Lithium-Ionen-Batterien vor. 2018 wurde Angela Merkel noch deutlicher. Die damalige Bundeskanzlerin warnte davor, dass Deutschland und Europa wesentliche Teile der künftigen automobilen Wertschöpfung verlieren könnten, wenn Batteriezellen und digitale Technologien überwiegend aus dem Ausland kämen. Und 2019 erklärte Robert Habeck dem damaligen VW-Chef Herbert Diess in einem gemeinsamen Interview, Volkswagen werde Schwierigkeiten bekommen, wenn das Unternehmen 2025 kein Elektroauto für unter 20.000 Euro anbieten könne. Er verwies ausdrücklich auf die Konkurrenz aus China. Diess verteidigte damals die Strategie, zunächst teure Elektroautos auf den Markt zu bringen. Die Warnungen kamen also weder überraschend noch ausschließlich von Umweltverbänden. Sie kamen aus der Bundesregierung, aus der Forschung und aus der Wirtschaft selbst. Natürlich wusste 2009 niemand, welche Batterietechnologie sich wann durchsetzen würde. Und politische Förderprogramme sind noch keine erfolgreiche Industriepolitik. Auch die Politik hat beim Aufbau eines verlässlichen Marktes, der Ladeinfrastruktur und langfristiger Rahmenbedingungen Fehler gemacht. Trotzdem bleibt eine unangenehme Frage: Warum haben Unternehmen, die über Jahrzehnte Milliarden verdienten und zu den technologischen Spitzenreitern ihrer Branche gehörten, so lange gebraucht, um aus diesen Erkenntnissen eine wettbewerbsfähige industrielle Strategie zu machen? In Folge 2 schauen wir uns die Technologie an, ohne die heute kaum noch ein Elektroauto gebaut werden kann: die Batterie.
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Quellen Post ki unterstützt AUTOLAND DEUTSCHLAND | Folge 1/8 BMBF, Innovationsallianz LIB 2015, Forschungsinitiative von 2007: fona.de/de/massnahmen/archiv… Bundesregierung, Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität, 2009, insbesondere Seiten 2 und 45: erneuerbar-mobil.de/sites/de… Bundeskanzlerin Merkel, Rede vom 27. September 2018 zur Batteriezellfertigung: bundeskanzler.de/bk-de/aktue… Tagesspiegel/dpa, 7. Mai 2019, Habeck und Diess zur VW-Elektrostrategie: tagesspiegel.de/wirtschaft/g…
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Herr Böhm, ich versuche es einmal ganz einfach. Audi produziert seine Autos nicht „jetzt nur woanders“. In Ingolstadt und Neckarsulm wird weiterhin produziert, und bis 2029 plant Audi dort rund acht Milliarden Euro Investitionen. Das amerikanische Werk existiert noch nicht einmal. Baubeginn frühestens 2027, Produktionsstart Anfang der 2030er-Jahre. Selbst der abschließende Beschluss der zuständigen VW-Gremien fehlt noch. Warum also Georgia? Weil Audi seine amerikanischen Kunden bisher mit Fahrzeugen aus Europa und Mexiko beliefert und Donald Trump genau diese Importe mit zusätzlichen Zöllen verteuert. Eine lokale Produktion kann diese Kosten reduzieren. Das erklärt Audi übrigens selbst. Und bevor wieder jemand das europäische Verbrenner-Aus bemüht: Die CO₂-Vorgaben ab 2035 betreffen Neuzulassungen innerhalb der EU. Audi darf auch danach in Deutschland Verbrenner für amerikanische Kunden produzieren und exportieren. Kritisiert wird außerdem nicht die Investition an sich, sondern dass Audi-Chef Döllner einen noch nicht endgültig genehmigten Milliardenplan ausgerechnet auf Trumps Wahlkampfbühne präsentiert, während die Folgen für europäische Werke ungeklärt sind. Sie sehen, man muss lediglich zwischen Produktionsstandort, Absatzmarkt und Wahlkampfveranstaltung unterscheiden. Eigentlich keine besonders komplizierte Angelegenheit.
Für alle Habeck-Jünger, zum Verständnis: #Audi ist nicht weg, sie produzieren ihre Autos jetzt nur woanders.
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Vielleicht sollte man bei der ganzen Aufregung um Audis neues Werk in den USA erst einmal klären, was die EU eigentlich beschlossen hat und was Audi tatsächlich vorhat. Denn inzwischen erklären uns wieder erstaunlich viele Leute, Audi müsse wegen des europäischen Verbrenner-Aus nach Amerika flüchten. Schuld seien natürlich der Green Deal, Brüssel und die deutsche Klimapolitik. Nur hat das Ganze einen ziemlich offensichtlichen Haken. Die europäischen CO₂-Flottengrenzwerte ab 2035 betreffen Neuwagen, die in der EU zugelassen werden. Sie verbieten keinem Hersteller, in Deutschland Verbrenner für den amerikanischen Markt zu produzieren. Und über eine Lockerung dieser Vorschriften wird in Brüssel gerade ohnehin verhandelt. Audi könnte also auch nach 2035 in Deutschland große Verbrenner-SUVs bauen und nach Amerika exportieren, sofern die dortigen Vorschriften das zulassen. Dafür muss man nicht einmal besonders viel von Automobilwirtschaft verstehen, sondern lediglich wissen, für welchen Markt die europäischen Regeln gelten. Warum plant Audi dann ein amerikanisches Werk? Weil Audi bisher sämtliche Fahrzeuge für die USA aus Europa und Mexiko importiert und Donald Trump genau diese Einfuhren mit zusätzlichen Zöllen belastet. Allein 2025 kostete das Audi nach eigenen Angaben rund 1,2 Milliarden Euro. Audi selbst begründet das geplante Werk mit dem amerikanischen Premiummarkt, einer wettbewerbsfähigeren lokalen Produktion und geringeren Handels- und Währungsrisiken. Hinzu kommt, dass Georgia den Standort mit staatlich vorbereiteter Infrastruktur und Qualifizierungsprogrammen unterstützt. Das ist zunächst eine wirtschaftlich nachvollziehbare Reaktion auf amerikanische Handels- und Standortpolitik, kein Beweis für die angebliche Zerstörung der deutschen Automobilindustrie durch den Klimaschutz. Ob sich die geplanten vier Milliarden Dollar rechnen, ist wiederum eine andere Frage. Die Produktion soll Anfang der 2030er-Jahre beginnen, eine Kapazität von bis zu 200.000 Fahrzeugen jährlich erreichen und benötigt noch die Zustimmung der zuständigen VW-Gremien. Besonders schön ist allerdings die politische Inszenierung. Trump verteuert Audi mit seinen Zöllen das bisherige Geschäft, Audi reagiert mit einer amerikanischen Fabrikplanung, und anschließend darf Trump diese Reaktion auf seiner Wahlkampfbühne als Erfolg seiner Politik feiern. Natürlich kann man über deutsche Energiekosten, Steuern und Bürokratie diskutieren. Das sind wichtige Standortfragen. Nur ersetzen sie keinen Nachweis dafür, dass Audi wegen europäischer Klimavorschriften in Georgia investieren will. Wer das behauptet, sollte wenigstens erklären können, wie eine EU-Regel für Neuzulassungen ab 2035 die Produktion deutscher Fahrzeuge für amerikanische Kunden verhindern soll. Ich bin auf diese Erklärung wirklich gespannt.
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Quellen Post ki unterstützt EU-Verordnung 2023/851, CO₂-Flottengrenzwerte für Neuwagen ab 2035: eur-lex.europa.eu/eli/reg/20… EU-Kommission, Vorschlag zur Lockerung der CO₂-Vorgaben: climate.ec.europa.eu/areas-a… Audi, offizielle Begründung der US-Investition, 25.10.2026: audi.com/de/pressemitteilung… Volkswagen, ausstehende Gremienentscheidung: volkswagen-group.com/en/volk… Regierung Georgia, staatliche Standortentwicklung: gov.georgia.gov/press-releas… Reuters, Bericht über Audis Zollbelastung: reuters.com/business/autos-t…
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Genau so wie es die FAZ schreibt ist es: Wir bejubeln unseren Erpresser und die Nationalkonservativen feiern es
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🎃 Halloween steht vor der Tür! Mein neuer Song NOBODY’S THERE ist jetzt auf Spotify, Apple Music und anderen Musikdiensten verfügbar. Ein bisschen Achtziger-Synth-Funk, eine ordentliche Portion schwarzer Humor und die Frage, warum sich eigentlich das Spiegelbild bewegt, obwohl man selbst ganz stillsteht. Viel Spaß beim Reinhören. Und schaut besser nicht hinter euch. 👻 🎹 RCraven1 distrokid.com/hyperfollow/rc…
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Herr Schäfer, Sie sind Mitglied der BILD-Chefredaktion für Politik und Wirtschaft und machen aus der Kritik an einem Wahlkampfauftritt kurzerhand eine angebliche Ablehnung amerikanischer Investitionen? Dabei hält selbst die IG Metall eine stärkere Präsenz Audis in den USA für richtig, verlangt allerdings Antworten zu den Folgen für europäische Werke. Der endgültige Beschluss des VW-Aufsichtsrats steht schließlich noch aus. Trumps Zölle verteuern Audis bisherige Importe. Nun plant der Konzern eine amerikanische Fabrik, und ausgerechnet jener Präsident, der diese zusätzlichen Kosten verursacht hat, darf das Projekt auf seiner republikanischen Wahlkampfbühne als Erfolg seiner Wirtschaftspolitik verkaufen. Audi-Chef Döllner steht daneben und bedankt sich. Dass daran sogar das Handelsblatt deutliche Kritik übt, dürfte Ihnen kaum entgangen sein. Sind das jetzt auch alles Sozialisten? Sie können den Auftritt gerne verteidigen, aber dann bitte mit Argumenten. Aus einer berechtigten Kritik an der politischen Inszenierung eine ideologische Abneigung gegen Investitionen zu konstruieren, ist für einen Politik- und Wirtschaftsjournalisten schon eine bemerkenswerte Verkürzung.
Machen Sie Ihr Sozialisten-Thema, ich mache mein Thema, ja? X ist schließlich die Plattform der freien Meinungsäußerung. Oder wollen SIE hier etwa den Diskurs diktieren?
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CDU-Haushaltspolitiker Andreas Mattfeldt will mehr als drei Milliarden Euro einsparen und damit die längst versprochene Stromsteuersenkung ermöglichen. Die würde jährlich rund 5,4 Milliarden Euro kosten. Seine Einsparungen will er vor allem im Klima- und Transformationsfonds finden. Gegenüber BILD nennt er unter anderem internationale Biodiversitätsprojekte und den Tropenwaldfonds. Interessant ist dabei, dass Mattfeldt schon im September gegen die Regenwald-Milliarde seines eigenen Kanzlers vorgegangen ist. Darüber berichteten die Süddeutsche Zeitung und der Tagesspiegel. Was in dieser Debatte gerne untergeht: Bei dieser Milliarde handelt es sich um eine geplante rückzahlbare Beteiligung über zehn Jahre und nicht einfach um eine Schenkung. Für 2027 sind zunächst 126,6 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 612 Millionen Euro stehen im Haushaltsentwurf für internationalen Klima- und Biodiversitätsschutz. Wo Mattfeldt seine übrigen Milliarden gefunden haben will, bleibt offen. Ebenso, ob seine Einsparungen jährlich zur Verfügung stehen und welche Projekte dafür tatsächlich gestrichen werden sollen. Dabei enthält der Klima- und Transformationsfonds für 2027 bereits pauschale Einsparvorgaben über 4,4 Milliarden Euro. Ich bin ausdrücklich für eine niedrigere Stromsteuer. Nur möchte ich schon wissen, welche Leistungen oder Investitionen dafür wegfallen sollen und ob die Rechnung dauerhaft funktioniert. Mattfeldt ist Haushaltspolitiker. Da sollte es doch möglich sein, seine Milliardenrechnung vollständig offenzulegen, statt nur die passende Überschrift in der BILD zu liefern.
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Quellen Post ki unterstützt BILD, 24.10.2026: Andreas Mattfeldts Sparvorschläge von mehr als drei Milliarden Euro. bild.de/politik/inland/kein-… Deutscher Bundestag, KTF-Wirtschaftsplan 2027: 612 Mio. € für internationalen Klima- und Biodiversitätsschutz, 126,6 Mio. € für den Tropenwaldfonds und 4,4 Mrd. € globale Minderausgaben. bundestag.de/presse/hib/kurz… Bundesentwicklungsministerium: Der deutsche Beitrag zum Tropenwaldfonds ist als rückzahlbare Treuhandbeteiligung über die KfW vorgesehen, insgesamt eine Milliarde Euro bis 2035. bmz.de/de/themen/biodiversit… Süddeutsche Zeitung, 11.09.2026: Mattfeldts Widerstand gegen die Regenwald-Milliarde von Friedrich Merz. sueddeutsche.de/politik/frie… Reuters, 23.10.2026: Bundesregierung hält an der Stromsteuersenkung fest, verweist aber auf den Finanzierungsvorbehalt. de.marketscreener.com/boerse… Süddeutsche Zeitung/dpa, 22.10.2026: Jährliche Kosten der allgemeinen Stromsteuersenkung von rund 5,4 Mrd. €. sueddeutsche.de/politik/steu… Eine vollständige, öffentlich überprüfbare Aufschlüsselung der von Mattfeldt genannten Einsparungen über drei Milliarden Euro konnte nicht gefunden werden.
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Trump just said the quiet part out loud: He doesn’t “give a damn” about higher gas prices, as long as his billionaire friends are making a fortune. Trump doesn’t tell the truth very often, but he did last night!
TRUMP on HIGH GAS PRICES: We’re making money like we’ve never made before. They’ll say: President Trump is bragging about all the money they're making while people are suffering at the pump. I don’t give a damn. We’re making a freaking fortune.
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Today, Ukraine's 11th Anti-Aircraft Missile Brigade has shared new footage of at least two IRIS-T SLM fire units in their service. Shown were two IRIS-T SLM launchers and one IRIS-T SLS launcher, the latter of which has 33 Shahed/Geran interceptions painted on.
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Die Gelassenheit, die Trump angesichts der erwarteten Wahlsiege ausstrahlt, ist beeindruckend. Alaska, Michigan, Georgia, Ohio .... sogar bei Texas und Iowa .... von Kansas nicht zu reden.
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#Ukraine setzt Dingos mit Kongsberg-Waffenstation seit mehr als zwei Jahren zur Drohnenabwehr ein. Da fragt man sich erneut, warum Einrüstung Kongsberg in Boxer für VJTF 2019 kläglich misslang, fight tonight C-UAS bei #Bundeswehr erst jetzt in Umsetzung geht.
"zehn Dingo-Fahrzeuge mit relativ alten, bereits seit mehr als 15 Jahren verbauten Waffenstationen. Wir haben ein Upgrade mit einem Radarsystem vorgenommen und die Software aktualisiert, danach wurden sie innerhalb kürzester Zeit im Einsatz bereitgestellt" defence-network.com/ausa-kon…
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