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»Postkoloniale Querfront« von Holger Marcks in drei Punkten:
⤯ Schon die Neue Linke verklärte antikoloniale Bewegungen zu Trägern globaler Befreiung. Deren autoritäre Politik geriet dabei ebenso aus dem Blick wie die Unterdrückung liberaler Kräfte.
⤯ Die postkoloniale Linke wiederholt dieses Muster – unter veränderten Bedingungen. Ihre reaktionären Bündnispartner wirken auch im Inland, eingebunden in transnationale Bewegungen und Konflikte.
⤯ Islamistische Kräfte nutzen das für ihre Ziele. Wer Kollektive pauschal zum Emanzipationssubjekt erklärt, wird schnell zum Steigbügelhalter einer Politik, deren Werte den eigenen Ansprüchen widersprechen.
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Hätten wir Millionen Menschenleben retten können, wenn Corona-Impfstoffe früher verfügbar gewesen wären?
Der Philosoph Adriano Mannino diskutiert auf der #SkepKon 2025 die ethischen Fragen sogenannter Human-Challenge-Experimente: Freiwillige Probanden werden dabei gezielt mit einem Krankheitserreger infiziert, um die Impfstoffforschung zu beschleunigen.
@Adriano_Mannino argumentiert, dass solche Experimente die Entwicklung von Corona-Impfstoffen erheblich hätten beschleunigen können. Er stellt die Frage, ob ihr weitgehendes Verbot ethisch gerechtfertigt war.
Darüber hinaus erklärt er, warum skeptisches Denken nicht bei der Überprüfung von Fakten enden sollte. Auch unsere Ziele, Prioritäten und der Umgang mit gesellschaftlichen Risiken gehören auf den Prüfstand.
📺
youtube.com/watch?v=ovi8iBpv…
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Austria's homeopathy problem edzardernst.com/2026/11/aust… via @edzardernst
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So komisch es klingt: Wir haben immer noch nicht genug über Jeffrey Epstein geredet.
🎙️ Warum ich das so sehe, hab ich Nikil Mukerji im Interview für die GWUP erklärt.
gwup.org/nachrichten/der-eps…
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An beiden Rändern derselbe Siff: Accounts, die gestern noch das Midterm-Ergebnis feierten als Sieg über den Faschismus; Accounts, die sich als sensibel inszenieren für Diskriminierung und Sprache; Accounts, die ihre Tugendhaftigkeit unterstreichen mit Pronomen und Flaggen; genau diese Accounts verhöhnen heute einen Menschen im Tod, weil er das als ihr politischer Gegner so verdient. Ihr widert mich an.
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Austria has a homeopathy problem edzardernst.com/2026/11/aust… via @edzardernst
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“Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.”
― George Orwell, 1984
(Hinweis an die Uni London: "1984" war eine Warnung, keine Anleitung)
Academics at a London university are being made to take a test they can only pass by professing the “correct” opinions.
Compelled speech is a hallmark of authoritarianism and must always be resisted.
My latest post is now up! Read here: andrewdoyle.org/p/the-tyrann…
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Can We Know What the Past Really Felt Like?
Mikko Ketovuori in Skeptic on how to think about what it might have been like to live in a historical period (and not just what people decades, centuries, or millennia after think about it).
skeptic.com/article/can-we-k…
Can We Know What the Past Really Felt Like?
Mikko Ketovuori in Skeptic on how to think about what it might have been like to live in a historical period (and not just what people decades, centuries, or millennia after think about it).
skeptic.com/article/can-we-k…
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Die neue Ausgabe von Machine Against the Rage ist draußen. Meine Kolleginnen und Kollegen haben ein paar spannende Untersuchungen und Analysen angestellt. Es geht um jugendlichen Rechtsextremismus auf Instagram und um die politische Einflussnahme technofeudaler Netzwerke in den USA. Außerdem wurde der Telegram-Radar um ein kleines Islamismus-Monitoring erweitert.
Zur ganzen Ausgabe geht es hier: machine-vs-rage.net/ausgabe-…
Diese Nummer ist dann auch die letzte, die ich als Redakteur von MATR, einem Online-Magazin für digitale Konfliktforschung, begleitet habe. Nach zehn (mit dem Pilot: elf) Ausgaben endet diese Aufgabe bald. Checkt gerne nochmal aus, was wir in diesen fünf Jahren so alles an Untersuchungen und Analysen auf die Beine gestellt haben.
Eine Übersicht aller Ausgaben findet sich hier: machine-vs-rage.net/archiv/
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"In a parallel to “medicinal” homeopathy, the air-guitar-of-medicine is now being literally applied to crops. It is kind of a natural fit, seeing as though plants certainly do love some water."
skepticalinquirer.org/exclus…
"In a parallel to “medicinal” homeopathy, the air-guitar-of-medicine is now being literally applied to crops. It is kind of a natural fit, seeing as though plants certainly do love some water."
skepticalinquirer.org/exclus…
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TONIGHT: Don't miss a brand-new 'Skeptical Inquirer Presents' livestream with professor Tesia Marshik. Watch it LIVE at 7pm ET!
skepticalinquirer.org/video/…
TONIGHT: Don't miss a brand-new 'Skeptical Inquirer Presents' livestream with professor Tesia Marshik. Watch it LIVE at 7pm ET!
skepticalinquirer.org/video/…
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Sie wollte Epstein gar nicht kennenlernen. In den Akten steht ihr Name trotzdem – lesbar. Der Name des Mannes, der sie vermitteln wollte: Geschwärzt.
So viel zu „Wer in den Akten steht, hat Dreck am Stecken“.
@nikilmukerji sprach für die @gwup mit Journalist und #Skeptiker Christian Schiffer (@Wurzelbier) ➡️
gwup.org/nachrichten/der-eps…
Interessanter Debattenbeitrag: Linke Ideologie #postcolonial @SarahMSander
Proregressive Linke: Wenn von Querfront die Rede ist, geht es meist um Elsässer, Wagenknecht & Co. Dabei suchen auch andere Teile der Linken immer wieder den Schulterschluss mit autoritären, nationalistischen und anderen fragwürdigen Bewegungen. Darauf hat Ralf Fücks (@fuecks) jüngst in einem Interview mit @zeitonline hingewiesen: Die postkoloniale Linke bringe wie schon die antikoloniale Linke ein Crossover mit antiaufklärerischen und antiliberalen Kräften hervor (Link unten).
Für The Social Republic habe ich das zum Anlass für ein paar Anmerkungen genommen (Link ebenfalls unten). Man kann nämlich auf das Problem gar nicht genug hinweisen. Während einigen das Regressive an solchen Allianzen regelrecht ins Auge springt, ist vielen Linken der Gedanke fremd, dass das vielleicht gar nicht so progressiv sein könnte. Das zeigt gut, wie ideologische Vorentscheidungen den Unterschied machen, ob Menschen etwas als gut oder böse, als rück- oder fortschrittlich wahrnehmen.
Wie progressive Bewegungen die Welt deuten und ihr Handeln rationalisieren, hatte ich länger an der Uni Frankfurt untersucht. Vor allem mit Blick darauf, wie sie damit umgehen, wenn das eigene Handeln reaktionäre Backlashs hervorruft oder die Bewegung selbst ins Reaktionäre kippt. Unter anderem ging es da um die ideologische Verquickung der Neuen Linken mit nationalen, meist autoritären Befreiungsbewegungen. »Cross-type diffusion« nannten wir diese Art von Querfrontdynamik.
Wie diese ›proregressive‹ Politik ideologisch strukturiert war und welche antiemanzipatorischen Effekte sie hatte, ist wiederum ein Thema unseres »sozialrepublikanischen Panoramas«. Da geht es um Mythen und Irrwege der Linken. Zum Beispiel darum, wie sich die antikoloniale Linke durch verquere Freund-Feind-Bilder mit Despoten gemein machte – und wie sich diese Logik auch in der Neuesten Linken postkolonialer Prägung fortsetzt. Darauf bauen die aktuellen Anmerkungen auf.
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Zum Artikel auf TSR hier: socialrepublic.de/p/postkolo…
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Proregressive Linke: Wenn von Querfront die Rede ist, geht es meist um Elsässer, Wagenknecht & Co. Dabei suchen auch andere Teile der Linken immer wieder den Schulterschluss mit autoritären, nationalistischen und anderen fragwürdigen Bewegungen. Darauf hat Ralf Fücks (@fuecks) jüngst in einem Interview mit @zeitonline hingewiesen: Die postkoloniale Linke bringe wie schon die antikoloniale Linke ein Crossover mit antiaufklärerischen und antiliberalen Kräften hervor (Link unten).
Für The Social Republic habe ich das zum Anlass für ein paar Anmerkungen genommen (Link ebenfalls unten). Man kann nämlich auf das Problem gar nicht genug hinweisen. Während einigen das Regressive an solchen Allianzen regelrecht ins Auge springt, ist vielen Linken der Gedanke fremd, dass das vielleicht gar nicht so progressiv sein könnte. Das zeigt gut, wie ideologische Vorentscheidungen den Unterschied machen, ob Menschen etwas als gut oder böse, als rück- oder fortschrittlich wahrnehmen.
Wie progressive Bewegungen die Welt deuten und ihr Handeln rationalisieren, hatte ich länger an der Uni Frankfurt untersucht. Vor allem mit Blick darauf, wie sie damit umgehen, wenn das eigene Handeln reaktionäre Backlashs hervorruft oder die Bewegung selbst ins Reaktionäre kippt. Unter anderem ging es da um die ideologische Verquickung der Neuen Linken mit nationalen, meist autoritären Befreiungsbewegungen. »Cross-type diffusion« nannten wir diese Art von Querfrontdynamik.
Wie diese ›proregressive‹ Politik ideologisch strukturiert war und welche antiemanzipatorischen Effekte sie hatte, ist wiederum ein Thema unseres »sozialrepublikanischen Panoramas«. Da geht es um Mythen und Irrwege der Linken. Zum Beispiel darum, wie sich die antikoloniale Linke durch verquere Freund-Feind-Bilder mit Despoten gemein machte – und wie sich diese Logik auch in der Neuesten Linken postkolonialer Prägung fortsetzt. Darauf bauen die aktuellen Anmerkungen auf.
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"Die antikoloniale Linke und ihre autoritären Freunde."
Ein Trauerspiel in viel zu vielen Akten.
Wie progressive Bewegungen ins Reaktionäre kippen ⤯ Anmerkungen zur postkolonialen Linken von Holger Marcks (@holger_marcks) auf 𝘛𝘩𝘦 𝘚𝘰𝘤𝘪𝘢𝘭 𝘙𝘦𝘱𝘶𝘣𝘭𝘪𝘤:
♞ socialrepublic.de/p/postkolo…























