Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller 27 (Erz-)Bistümer in Deutschland. Glaube, Gemeinschaft & Dialog. ✝️🕊️

Bonn
Joined August 2020
Friedenstreffen in Assisi eröffnet: Religionsvertreter rufen zu Frieden und Dialog auf Mit eindringlichen Appellen gegen Krieg und Gewalt hat am Sonntag das Internationale Friedenstreffen in Assisi begonnen. 40 Jahre nach dem historischen Gebetstreffen von Papst Johannes Paul II. kommen erneut Vertreter verschiedener Religionen sowie aus Politik, Kultur und Gesellschaft in der italienischen Stadt zusammen. Bei der Eröffnungsveranstaltung warnte Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio, davor, dass Frieden zunehmend als politisches Ziel aus dem Blick gerate. Kardinal Matteo Zuppi, Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, kritisierte die weltweite Aufrüstung und betonte die Verantwortung der Religionen, sich entschieden gegen Krieg und Gewalt einzusetzen. Auch Vertreter anderer Religionen ergriffen das Wort. Der französische Oberrabbiner Haïm Korsia sprach über Versöhnung und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Die sudanesische Menschenrechtsaktivistin Hala Al-Karib machte auf das Leid der Menschen im Sudan aufmerksam und forderte konkrete Schritte für den Frieden. Papst Leo XIV., der nicht persönlich teilnehmen kann, rief am Sonntag von Rom aus zum gemeinsamen Gebet für den Frieden auf. Kriege führten nicht nur zu Tod und Zerstörung, sondern schadeten der gesamten Welt. Das von Sant’Egidio organisierte Treffen steht unter dem Leitwort „Entwaffneter und entwaffnender Friede“ und dauert noch bis Dienstag (27. Oktober). Einige Eindrücke vom ersten Tag in Assisi. Weitere Informationen und das Programm: meetingsforpeace.santegidio.…
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40 Jahre Friedensgebet in Assisi: Bischof Wilmer ruft zum gemeinsamen Gebet auf Vor 40 Jahren lud Papst Johannes Paul II. erstmals Vertreter der Kirchen und Weltreligionen nach Assisi ein, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Vom 25. bis 27. Oktober 2026 wird diese Tradition fortgesetzt: Mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zum Internationalen Friedenstreffen in der italienischen Stadt erwartet. Das diesjährige Leitwort lautet „Entwaffneter und entwaffnender Friede“. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, erinnert an die Bedeutung des historischen Treffens von 1986. Damals wie heute gehe es darum, religiöse Unterschiede nicht zu verwischen, sondern gemeinsam Verantwortung für den Frieden zu übernehmen. Angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte weltweit betont Bischof Wilmer: „Denn wir wissen: Frieden beginnt im eigenen Herzen. Nur wer im Inneren abrüstet, kann auch nach außen hin die Logik der Gewalt durchbrechen.“ Der Geist von Assisi sei kein Erinnerungsstück, sondern ein bleibender Auftrag. Bischof Wilmer lädt deshalb Menschen unterschiedlicher Religionen in Deutschland ein, sich dem weltweiten Gebet für den Frieden anzuschließen. Das von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisierte Treffen endet am 27. Oktober mit Friedensgebeten der verschiedenen Religionen und einer gemeinsamen Friedensbotschaft. Weitere Informationen zum Treffen und zum Programm: meetingsforpeace.santegidio.… 🔗 Zur Pressemitteilung: dbk.de/presse/aktuelles #Assisi
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Bei einem Angriff auf eine christliche Trauergemeinde in Karak (Jordanien) sind mindestens acht Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Dazu erklärt Kardinal Rainer Maria Woelki, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz: „Fassungslos stehen wir vor dem feigen Anschlag auf die Trauergemeinde bei Karak in Jordanien. Mein Gebet gilt den Verstorbenen und Hinterbliebenen. Terror ist mit nichts zu rechtfertigen. Mehr denn je stehen wir solidarisch an der Seite der Christen in Jordanien. Vom Staat erwarten wir eine lückenlose Aufklärung und einen verbesserten Schutz kirchlicher Einrichtungen.“ #Jordanien
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Papst Leo XIV. betonte in seiner Ansprache zudem die Bekämpfung von Antisemitismus auf Grundlage des Evangeliums und verwies auf das gemeinsame geistige Erbe sowie den kontinuierlichen Ausbau der Beziehungen zwischen Juden und Katholiken. 🔗Unser Bericht: is.gd/wDyswN
Die Kirche duldet keinen Antisemitismus und bekämpft ihn – auf der Grundlage des Evangeliums selbst: Das sagte Papst Leo XIV. heute bei einer Audienz für eine Delegation des American Jewish Committee. ⬇️ 📸 ©️ Vatican Media
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Deutsche Bischofskonferenz retweeted
Papst Leo XIV. lädt junge Menschen aus aller Welt zum Weltjugendtag 2027 nach Seoul ein.⬇️
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„Habt keine Angst!“ Mit diesen Worten wandte sich Papst Johannes Paul II. am 22. Oktober 1978 bei seiner feierlichen Amtseinführung auf dem Petersplatz an die Menschen. Heute erinnert die katholische Kirche an den heiligen Papst aus Polen. Karol Wojtyła wurde 1920 in Wadowice geboren und 1978 zum Papst gewählt. Fast 27 Jahre lang stand er an der Spitze der katholischen Kirche. In dieser Zeit setzte er sich für Frieden, Versöhnung und die Verständigung zwischen den Religionen ein. Auf zahlreichen Reisen begegnete er Menschen auf der ganzen Welt und suchte besonders den Kontakt zur Jugend. Papst Johannes Paul II. starb am 2. April 2005. Im Jahr 2014 wurde er von Papst Franziskus heiliggesprochen. Sein Aufruf „Habt keine Angst!“ ist bis heute eine Einladung, den Glauben mit Mut und Vertrauen zu leben. #JohannesPaulII
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75 Jahre Pueri Cantores: Junge Stimmen für Glauben und Frieden Rund 20.000 junge Sängerinnen und Sänger in etwa 500 Chören: Seit 75 Jahren verbindet der katholische Chorverband Pueri Cantores Kinder und Jugendliche durch Musik, Glauben und den Einsatz für den Frieden. Anlässlich des Jubiläums hat heute eine Delegation des Verbandes unter der Leitung von Präsidentin Elisabeth Lehmann-Dronke den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, in Münster besucht. Dabei überreichten die Gäste eine Jubiläums-Festschrift und dankten der Deutschen Bischofskonferenz für die jahrzehntelange Unterstützung. Bischof Wilmer würdigte das Engagement der jungen Sängerinnen und Sänger und betonte die Bedeutung der Kirchenmusik für Kirche und Gesellschaft: „Liebe jugendliche Sängerinnen und Sänger, Ihr seid Teil einer lebendigen Weltkirche, die Euch wertschätzt und Euch dankt für Euer großartiges Wirken!“ Seit der Gründung 1951 bringt Pueri Cantores junge Menschen über Ländergrenzen hinweg zusammen. Bei internationalen Chortreffen und Festivals erleben sie Gemeinschaft, knüpfen Freundschaften und gestalten ihren Glauben durch Musik. Im Gespräch mit Bischof Wilmer ging es auch um die Zukunft der kirchlichen Chorarbeit und darum, wie junge Menschen ihre Wünsche und Perspektiven in die Kirche einbringen können. 🔗dbk.de/presse/aktuelles/meld… Foto (von links): Michael Schmitt-Prinz, Pueri-Cantores-Jugendreferentin Anna Szinyei, Elisabeth Lehmann-Dronke, Bischof Heiner Wilmer, Ludovica von Twickel, Jakob Werding und David Winter. © Bischöfliche Pressestelle / Anke Lucht
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Heute begeht die katholische Kirche zum 100. Mal den Weltmissionssonntag. Er steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Eins in Christus, vereint in der Mission“. In seiner Botschaft erinnert Papst Leo XIV. daran, dass die Verkündigung des Evangeliums eine gemeinsame Aufgabe aller Getauften ist. Dabei stellt er die Einheit der Christen, die Zusammenarbeit über Länder und Kulturen hinweg und die Liebe Gottes in den Mittelpunkt. „Die missionarische Einheit ist natürlich nicht als Uniformität zu verstehen, sondern als Zusammenwirken verschiedener Charismen für dasselbe Ziel: die Liebe Christi sichtbar zu machen und alle zur Begegnung mit ihm einzuladen“, schreibt der Papst. Besonders dankt er den Missionarinnen und Missionaren, die weltweit unter oft schwierigen Bedingungen das Evangelium verkünden und sich für andere Menschen einsetzen. Zugleich ruft er dazu auf, ihre Arbeit durch Gebet, Solidarität und konkrete Unterstützung mitzutragen. Für Papst Leo war der heutige Sonntag auch persönlich ein besonderer Tag: Fünf Tage nach seiner Lungenoperation zeigte er sich beim Angelusgebet auf dem Petersplatz erstmals wieder öffentlich. Er dankte den Gläubigen für ihre Gebete und kündigte an, seine Aufgaben schrittweise wieder aufzunehmen. Der Weltmissionssonntag wurde 1926 von Papst Pius XI. eingeführt. Die weltweite Kollekte unterstützt bis heute die missionarische Arbeit der Kirche. 📄 Die vollständige Botschaft von Papst Leo XIV. zum 100. Weltmissionssonntag: dbk.de/fileadmin/redaktion/d… #Weltmissionssonntag #Weltkirche #PapstLeoXIV
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Leben teilen – Hoffnung wecken: Kirche für die Menschen Wie kann Kirche heute für die Menschen da sein? Wie kann sie Hoffnung geben, Menschen unterstützen und dort wirken, wo Hilfe gebraucht wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Arbeitshilfe „Leben teilen – Hoffnung wecken. Diakonisch Christsein in säkularer Gesellschaft“, die die Deutsche Bischofskonferenz heute veröffentlicht hat. Im Mittelpunkt steht eine Kirche, die sich den Menschen zuwendet – besonders jenen, die Unterstützung benötigen. Ob in der Caritas, in der Seelsorge oder durch ehrenamtliches Engagement in der Nachbarschaft: Christlicher Glaube zeigt sich auch im konkreten Handeln für andere. Bischof DDr. Christian Würtz, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, schreibt im Vorwort: „Es geht darum, das Leben mit den Menschen zu teilen, vor allem mit den Armen und Bedrängten aller Art. Es geht darum, Zeugnis zu geben von der Hoffnung, die uns als Christinnen und Christen erfüllt, auch wenn wir erleben, dass die Kirchlichkeit und der Glaube schwinden.“ Die Arbeitshilfe möchte dazu ermutigen, Kirche vom Dienst am Menschen her zu denken und neue Wege des christlichen Engagements zu entdecken. Sie richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in Gemeinden, Seelsorge, Caritas und kirchlichen Organisationen. 📖 Die Arbeitshilfe (Nr. 352) steht kostenlos als PDF zur Verfügung und kann auch als Broschüre bestellt werden: dbk-shop.de/de/publikationen… #Kirche
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„Der Tod eines Menschen darf niemals zum TV-Spektakel werden“ Die angekündigte Liveübertragung der Hinrichtung von Nidal Hasan in den USA stößt auf deutliche Kritik. Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, verurteilt die geplante Übertragung und ruft zu einem verstärkten Einsatz für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe auf. „Diese mediale Inszenierung des Todes ist verwerflich. Wenn ein Staat einen Menschen vor laufen den Kameras töten lässt, tritt er die Menschenwürde mit Füßen, die auch jemandem, der schwerste Verbrechen begangen hat, nicht abgesprochen werden darf. Wie gut, dass die US-amerikanische Bischofskonferenz diese Ankündigung mit klaren Worten verurteilt hat und den Verantwortlichen ins Gewissen redet. Sie hat zu Recht darauf hingewiesen, dass die Kultur des Todes nicht auf eine solch barbarische Weise gefördert werden darf und dass das moralische Fundament der Nation durch einen solchen grausamen Akt Schaden nimmt. Ich hoffe sehr und appelliere an die Verantwortlichen, dass in Europa dieses Spektakel über die digitalen Medien nicht abgerufen werden kann.“ Nidal Hasan hatte im November 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen getötet. Für seine Tat wurde er später zum Tode verurteilt. Erzbischof Bentz betont darüber hinaus: „Die Würde der Person geht auch dann nicht verloren, wenn jemand schwerste Verbrechen begangen hat. Das Engagement der katholischen Kirche für den Schutz des Lebens macht an dieser Stelle keine Ausnahme. Die Todesstrafe verstößt gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person. Für uns als Kirche ist daher klar: Die Hinrichtung eines Menschen ist unzulässig und in keinem Fall gerechtfertigt.“ 🔗 Zum ganzen Statement: dbk.de/fileadmin/redaktion/d… #JuPax
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„Als Kirche wollen wir nicht nur Antworten für Familien finden, sondern bereit sein, von ihnen zu lernen.“ Mit dieser Botschaft blickt Bischof Heiner Wilmer auf das internationale Bischofstreffen im Vatikan zurück. Vom 7. bis 14. Oktober 2026 kamen auf Einladung von Papst Leo XIV. die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt in Rom zusammen. Anlass war der zehnte Jahrestag des päpstlichen Schreibens Amoris laetitia, das sich mit Liebe, Ehe und Familie beschäftigt. Bischof Wilmer zieht eine positive Bilanz der Begegnungen: „Es ist gut, dass bei unserem Treffen die Familie hoch geschätzt und gewürdigt wurde. Wir sind dankbar für das lebendige Glaubenszeugnis der Familien.“ Besonders beeindruckt haben ihn die Gespräche mit Bischöfen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Dabei wurde deutlich, wie verschieden die Herausforderungen für Ehe und Familie weltweit sind. Zugleich unterstreicht er die Bedeutung der Familien für die Weitergabe des Glaubens: „Die Großeltern sind oft jene, die heute für die Glaubensweitergabe so wichtig sind.“ Auch kontroverse Fragen wurden offen diskutiert, darunter der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und ihre Zulassung zur Kommunion. Ein besonderes Anliegen war Bischof Wilmer zudem der Schutz vor Gewalt innerhalb von Familien: „Gewalt gegen Frauen, bis hin zu Femiziden, ist eine erschütternde Realität, die wir nicht ausblenden dürfen, wenn wir über Ehe und Familie sprechen.“ Die Erkrankung von Papst Leo XIV., der sich während des Treffens einer Lungenoperation unterziehen musste, bewegte die versammelten Bischöfe. Bischof Wilmer erklärt dazu: „In der Versammlung der Bischöfe haben wir für ihn gebetet und ich bin froh, dass die Operation am Dienstag gut verlaufen ist.“ Aus Rom nimmt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz zahlreiche Anregungen für die weitere Arbeit mit. Entscheidend sei, die Lebenswirklichkeit von Familien ernst zu nehmen und auch schwierige Situationen anzusprechen. „Wir wollen genau hinschauen, zuhören und auch schwierige Lebenssituationen offen ansprechen.“ Sein Fazit: „Amoris laetitia bleibt auch zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung wegweisend für die Pastoral von Partnerschaft, Ehe und Familie.“ 🔗dbk.de/presse/aktuelles/meld… #AmorisLaetitia #Papst #Rom
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Nach einer Woche intensiver Beratungen geht heute das internationale Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen und der Oberhäupter der katholischen Ostkirchen zu Ende. Im Mittelpunkt stand das zehnjährige Bestehen des päpstlichen Schreibens Amoris laetitia und die Frage, wie die Kirche heute gemeinsam mit Familien das Evangelium verkünden und sie in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten kann. 📸 Zum Abschluss Eindrücke aus der Aula Paul VI.: Bischof Dr. Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, gemeinsam mit den Teilnehmenden, mit denen er sich während des Treffens an einem Tisch ausgetauscht und beraten hat. Zum Abschluss werden heute die Ergebnisse der Beratungen vorgestellt. Papst Leo XIV. kann aufgrund seiner Operation nicht persönlich an der Abschlusssitzung teilnehmen. #AmorisLaetitia #Vatikan #al2026
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Erzbischof Herwig Gössl hat heute bei der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes in Dresden die Bedeutung der Caritas für Kirche und Gesellschaft hervorgehoben. Erstmals sprach er dort in seiner neuen Funktion als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Caritas.   In seinem Grußwort dankte er den vielen hunderttausend Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren täglichen Einsatz. Rund 13 Millionen Menschen erhalten jährlich Hilfe und Unterstützung durch die Caritas. Gössl betonte:   „Dass die Caritas hier beständig, sachlich fundiert und wiederholt für die Menschen an den Rändern der Gesellschaft eintritt, ist unverzichtbar.“   Dabei würdigte er insbesondere die konkrete Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen: „Sie wollen, um eine Ihrer Kampagnen aufzugreifen, eine offene Tür bieten, offene Ohren und offene Hände. Sie möchten Rat geben, Trost spenden, begleiten, pflegen, versorgen oder schützen.“   Auch zu den politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bezog Erzbischof Gössl deutlich Stellung. Er dankte allen, die sich für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Grundgesetz einsetzen, und erinnerte an die Verpflichtung, die Würde jedes Menschen zu schützen.   Mit Blick auf rechtspopulistische Entwicklungen erklärte er: „Wir als Kirche stehen hier zusammen, auch mit vielen anderen Gruppen und Menschen, mit denen wir unsere Anliegen und Haltung teilen. Und wir gehen hinter unsere Erklärungen der letzten Jahre nicht zurück. Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar!“   Den Delegierten sicherte er die weitere Unterstützung der deutschen Bischöfe zu und unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Kirche und Caritas.   #CaritasDV2026
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Zum Abschluss des internationalen Treffens anlässlich des zehnten Jahrestages des päpstlichen Schreibens "Amoris laetitia" wurde heute auf dem Petersplatz in Rom ein Gottesdienst gefeiert. Da sich Papst Leo XIV. nach seiner Operation weiterhin im Krankenhaus befindet, übernahm Kardinal Luis Antonio Tagle die Leitung der Eucharistiefeier und verlas die vom Papst vorbereitete Predigt. Darin betonte Papst Leo die Bedeutung von Liebe, Zusammenhalt und gegenseitiger Fürsorge in Ehe und Familie. Besonders würdigte er das Engagement der Familien im Alltag: „Deshalb verdienen es die Bemühungen der vielen Familien, die in unseren Städten und Dörfern Tag für Tag ihre Berufung und Sendung leben – ohne großes Aufsehen, aber mit einer manchmal geradezu heldenhaften Treue –, gewürdigt und unterstützt zu werden.“ Zugleich rief der Papst dazu auf, das gemeinsame Gebet in den Familien wieder stärker zu pflegen. Das Schreiben "Amoris laetitia" („Die Freude der Liebe“) wurde 2016 von Papst Franziskus veröffentlicht und beschäftigt sich mit Ehe, Familie und den Herausforderungen des Zusammenlebens. Während des Gottesdienstes beteten die Gläubigen auch für die baldige und vollständige Genesung von Papst Leo XIV. #AmorisLaetitia
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Heute ist der Deutsche Hospiztag. Er macht auf die wichtige Arbeit der Hospizdienste aufmerksam, die schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen begleiten. Erzbischof Herwig Gössl, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Caritas, würdigt dieses Engagement: „Jedes Leben ist einzigartig! Und jeder Mensch verdient es, auch am Ende seines Lebens mit seinen Wünschen und Ängsten gesehen und ernst genommen zu werden. Gerade in dieser besonderen Lebensphase braucht es Menschen, die bleiben, zuhören und mittragen, wenn Sorgen und Ängste groß werden. Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich haupt- und ehrenamtlich in der Hospizarbeit engagieren. Sie lassen schwerstkranke und sterbende Menschen nicht allein. Sie schenken ihnen Nähe und Zuwendung und stehen ihren Angehörigen bei. Damit machen sie gelebte Nächstenliebe sichtbar.“ #Hospiz
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Papst Leo XIV. ist heute im römischen Gemelli-Krankenhaus operiert worden. Nach der Nachricht über den erfolgreichen Verlauf des Eingriffs erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer: „Mit Erleichterung haben wir die Nachricht vom erfolgreichen Verlauf der Operation von Papst Leo aufgenommen. Wir wünschen dem Heiligen Vater nun vor allem Ruhe und Kraft für seine Genesung. In den kommenden Tagen werden wir ihn besonders in unsere Gebete einschließen.“ Foto: Papst Leo XIV. bei seiner Ankunft im Gemelli-Krankenhaus in Rom am 13. Oktober 2026.
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Papst Leo XIV. hat am vergangenen Sonntag beim Angelus-Gebet mitgeteilt, dass er sich in Kürze einer Operation zur Entfernung eines lokal begrenzten Knotens in der Lunge unterziehen werde. Heute beginnt sein Krankenhausaufenthalt. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, erklärt im Namen der deutschen Bischöfe:   „Wir sind Papst Leo im Gebet verbunden. Für seinen heute beginnenden Krankenhausaufenthalt wünschen wir ihm Gottes Segen und eine rasche Genesung. Wir beten für den Heiligen Vater, dass er mit neuer Kraft schon bald wieder seinen Aufgaben nachkommen kann. Ich bin dankbar für die Begegnung, die wir während des Bischoftreffens hier im Vatikan mit ihm hatten.“ #Papst
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Das Internetportal katholisch.de ist heute mit einem grundlegend überarbeiteten Auftritt gestartet. Neben einem modernen Design bietet das Portal eine übersichtlichere Menüführung, eine verbesserte Nutzung auf Smartphones und Tablets sowie neue Funktionen für einen barrierefreien Zugang. Weiterhin verbindet katholisch.de aktuelle Nachrichten aus Kirche und Gesellschaft mit Hintergrundberichten, verständlichen Erklärungen und spirituellen Impulsen. Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Kommission Medien der Deutschen Bischofskonferenz, begrüßt die Neugestaltung: „Mit dem Relaunch entwickelt sich katholisch.de konsequent weiter und zeigt, wie sich Journalismus, kirchliche Themen und Spiritualität zeitgemäß miteinander verbinden lassen. Als reichweitenstärkstes katholisches Medium in Deutschland stellt sich katholisch.de damit für die kommenden Jahre neu auf. Den engagierten Redakteurinnen und Redakteuren bin ich dankbar für ihre Arbeit und für ihr Anliegen, katholische Kirche in unserer Gesellschaft verständlich zu machen, einzuordnen und ins Gespräch zu bringen.“ Der neue Auftritt wurde auch auf Grundlage zahlreicher Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern entwickelt. Ein Blick auf die neue Seite lohnt sich: katholisch.de Weitere Infos: dbk.de/presse/aktuelles/meld… #katholischDe
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