Wenn man die Industriestrompreise vergleicht, dann habe ich Fragen an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft. Welche Maßnahmen werden unternommen unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken?
Ich habe da ein paar Vorschläge @CDU, @SPD,
kurzfristig:
- Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß senken
- Netzentgelte gezielt aus Haushaltsmitteln reduzieren
- Strompreiskompensation für energieintensive Industrie
- Dynamische Stromtarife und flexible Netzentgelte fördern
- Verbrauch in günstige Stunden verschieben
- Negative Strompreise besser nutzbar machen
- Abregelung erneuerbarer Energien reduzieren
- Genehmigungsverfahren für Speicher vereinfachen
mittelfristig
- Windkraft und Photovoltaik bedarfsgerecht ausbauen
- Batteriespeicher massiv integrieren
- Bidirektionales Laden (V2G) ermöglichen
- Elektroautos als flexible Speicher nutzen
- Netzausbau mit Digitalisierung kombinieren
- Europäische Stromnetze stärker verbinden
- Regionale Preisunterschiede reduzieren
- Stromverbrauch an Erzeugung anpassen
- Redispatchkosten durch bessere Standortplanung reduzieren
Viele Deutsche regen sich darüber auf, dass Audi eine Fabrik für große SUV in den USA errichten möchte.
Aber die Sache hat noch weitere Ebenen.
Die USA sind ein riesiger Absatzmarkt für große, margenstarke SUV. Die Importzölle sind Realität und verteuern Fahrzeuge aus Europa.
Welche Alternativen hat Audi?
Weiterhin exportieren, Zölle bezahlen und Wettbewerbsfähigkeit verlieren? Auf den Markt verzichten und die Gewinne anderen Herstellern überlassen? Oder dort produzieren, wo die Kunden sind?
Eine lokale Produktion vermeidet Importzölle auf fertige Fahrzeuge, verkürzt Transportwege und verbessert die Wettbewerbsposition. Doch die Betrachtung endet nicht am amerikanischen Werkstor.
Die Automobilindustrie steht vor einer gewaltigen Transformation. Elektromobilität, Batterietechnologie, Software und neue Produktionsverfahren verschlingen Milliarden. Woher kommt das Kapital dafür?
Aus dem laufenden Geschäft. Aus profitablen Produkten und Märkten. Ein großer SUV, der heute in den USA verkauft wird, kann Gewinne erwirtschaften, mit denen morgen weltweit die Transformation finanziert wird.
Verzichtet Audi darauf, verschwindet die Nachfrage nicht. Dann verdient eben ein Wettbewerber das Geld.
Die entscheidende Frage ist nicht nur, wo Audi heute produziert, sondern wer morgen das Kapital besitzt, um die Mobilität der Zukunft zu gestalten.
Transformation muss finanziert werden. Wer auf die Gewinne von heute verzichtet, muss erklären, womit er die Zukunft bezahlen will.
Was wäre, wenn wir die Zeitumstellung abschaffen? Dauerhafte Sommerzeit oder Normalzeit?
Betrachten wir die geografischen Grenzen unserer Zeitzone: Ostpolen und Westspanien.
☀️ Sommersonnenwende (21. Juni)
Dauerhafte Normalzeit:
🇵🇱 Polen: Sonnenaufgang. 03:00 Uhr, Untergang 19:58 Uhr
🇪🇸 Spanien: 05:57–21:16 Uhr
Dauerhafte Sommerzeit:
🇵🇱 Polen: 04:00–20:58 Uhr
🇪🇸 Spanien: 06:57–22:16 Uhr
❄️ Wintersonnenwende (21. Dezember)
Dauerhafte Normalzeit:
🇵🇱 Polen: 07:39–15:11 Uhr
🇪🇸 Spanien: 09:01–18:02 Uhr
Dauerhafte Sommerzeit:
🇵🇱 Polen: 08:39–16:11 Uhr
🇪🇸 Spanien: 10:01–19:02 Uhr
Wir diskutieren über eine Stunde Zeitverschiebung, obwohl zwischen Ostpolen und Westspanien bereits rund 2,5 Stunden astronomischer Unterschied liegen.
Ohne die Zeitumstellung wäre die europäische Zeitzone nicht zu halten. Darum gibt es auch keine politische Entscheidung in Europa gegen die Zeitumstellung.
Die Zeitumstellung ist kein deutscher Sonderweg. Alle 27 EU-Staaten stellen die Uhren um, ebenso etwa Großbritannien, die Schweiz, Norwegen und große Teile der USA und Kanadas.
Auch Israel, Ägypten, Neuseeland sowie Teile Australiens und Chiles wechseln zwischen Sommer- und Normalzeit.
Keine Umstellung gibt es beispielsweise in Island, Russland, der Türkei, China, Japan und Indien.
Wichtig: Nicht alle Länder stellen am selben Datum um.
Wie schnell darf man da fahren?
Verbrenner max 100km/h 💨
Elektroautos 130km/h ⚡️
Das ist doch mal eine richtig Gute Sache, da in Österreich.
Herr Stoecker hat Sorge, dass Menschen sich mit einem Tesla in den finanziellen Ruin stürzen. Was sollten wir ihm antworten?
Ja, da ist schon was dran, aber man hat es technisch möglich gemacht. Es löst keine Probleme, es war eher eine Werbeveranstaltung der HR-Abteilung. Absolventen der Mintfächer wird es begeistern und so wird es Bewerbungen geben. Ich finde es gut und sehe es nicht so nutzlos wie Herr Stoecker. Zumal alles elektrisch läuft und zu Hause aufgeladen werden kann.
Der McRib war der deutscheste Burger im Sortiment von @McDonalds
Mit seiner Abschaffung verliert die Kette nicht nur einen Artikel auf der Speisekarte, sondern ein Stück Identität. Es ist bemerkenswert, dass ein Unternehmen, das ständig von Tradition, Markenwert und Kundennähe spricht, ausgerechnet eines seiner traditionsreichsten Produkte aufgibt.
Wenn künftig über verpasste Chancen und den Verlust von Stammkunden diskutiert wird, dürfte der McRib als Beispiel häufiger genannt werden, als manchen Verantwortlichen heute lieb ist.
Mein erstes Radrennen auf Zwift.
19,9 km in 33:05 Minuten:
rund 36,1 km/h
Ø 199 W, maximal 576 W
Ø Puls 158, maximal 166
Ø Trittfrequenz 84 U/min
Habe soeben die Weihnachtsgans bestellt. Deutsche Gans aus Freilandhaltung. Nicht ganz günstig, dafür sehr gutes Fleisch.
youtu.be/hiLfclPMQUo?si=CNW1…
You can get Zwift rides in Apple Fitness and then continue in Apple Health via the Garmin Connect app. @Apple, why is it so inconvenient?
Entbürokratisierung im Schneckentempo und in homöopathischen Dosen. @CDU @CSU @SPD @AfD @Die_Gruenen @dieLinke
Juhu!
Umweltplakettenpflicht für E-Autos wird abgeschafft
Elektroautos mit E-Kennzeichen benötigen künftig keine grüne Plakette mehr. Der Bundesrat hat nun der Abschaffung der sogenannten Umweltplakettenpflicht für solche Fahrzeuge zugestimmt. Zudem haben auch die neuen Regeln zur Haftung bei Unfällen mit elektrischen Tret- und Stehrollern den Bundesrat passiert.
Der Herbst kann kommen.
Ich habe mir einen zweiten Laufradsatz mit robusten Zipp 303 SW und Cinturato Evo Reifen aufgebaut. In tubless Konfiguration. Damit sind auch mal ein paar Waldwege oder Passagen mit feinem Schotter möglich.
Die Zipp 404 Firecrest haben eine Red Kassette bekommen.
In Deutschland waren zum 1. Januar 2026 genau 200.976 Tesla-Pkw zugelassen. Also praktisch genauso viele wie jetzt in Norwegen. Gegenüber 2025 waren es 5,1 % mehr. Kraftfahrt-Bundesamt
Davon entfielen:
106.184 auf das Model Y
81.352 auf das Model 3
13.440 auf Model S, Model X und übrige Modelle
Der gewaltige Unterschied, Tesla stellt in Deutschland nur rund 9,9 % aller Elektroautos und 0,4 % des gesamten Pkw-Bestands. In Norwegen sind es laut dem Beitrag etwa 20 % aller Elektroautos. Pro Einwohner ist die Tesla-Dichte dort ungefähr 15x so hoch.
Deutschland und Norwegen haben absolut fast gleich viele Teslas, Norwegen aber nur rund ein Fünfzehntel der Einwohner.
Daniel K. 🌎 retweeted
Der größte Denkfehler bei der Energiewende: Sie wird oft als reine „Kostenstelle“ abgetan.
In Wahrheit erleben wir die größte Verschiebung von Kapitalflüssen seit Jahrzehnten – weg von unberechenbaren fossilen Devisenabflüssen, hin zu solider heimischer Wertschöpfung.
Ein volkswirtschaftlicher 30-Jahres-Vergleich zeigt die Dimensionen:
1. Das alte Modell: Brennstoffverbrennung ohne Sachwert
* Rund 2,5 Billionen Euro hat Deutschland über Jahrzehnte im Schnitt für fossile Nettoimporte (Öl, Gas, Kohle) verbrannt.
* Teuer & unberechenbar: Volatile Weltmärkte (Ukraine-Krieg, Iran-Krieg) Währungsschwankungen und geopolitische Erpressbarkeit machen fossile Brennstoffe zum permanenten Risiko.
* Null Restwert: Das Geld ist unwiderruflich an ausländische Förderstaaten abgeflossen. Nach 30 Jahren steht kein Sachwert in den Büchern – ab Tag 1 des nächsten Monats muss wieder voll bezahlt werden.
2. Das neue Modell: Einmalige Investition in eigene Ingenieurleistung (CAPEX statt OPEX)
* Mit rund 1,5 Billionen Euro Gesamtkosten für Erzeugung, Netze und Speicher ist das elektrifizierte System über 30 Jahre nicht nur deutlich günstiger, sondern kalkulierbar: Grenzkosten nahe null statt Rohstoffcasino.
* Das Geld fließt nicht in Förderquellen im Nahen Osten, sondern als Reinvestition in den europäischen High-Tech-Anlagenbau:
* Windkraft: Turbinenbauer wie Enercon, Nordex und Vestas sichern Zehntausende Industriejobs. Kommunen profitieren dauerhaft über Gewerbesteuern und Standortabgaben.
* Netzausbau & Trassen: Milliardeninvestitionen in SuedLink & Co. sind ein massives Konjunkturprogramm. Hightech-Erdkabel kommen von NKT (Köln, Nordenham) oder Prysmian, HGÜ-Konverter von Siemens Energy. Bau, Masten und Erdarbeiten bleiben komplett im regionalen Mittelstand.
* Großwärmepumpen: Der direkte Hebel gegen Gasimporte. Am Beispiel eines 100-MW-Fernwärmenetzes: Ein Gaskessel verbrennt über 30 Jahre ~850 Mio. € (v. a. Brennstoff & CO₂). Eine industrielle Großwärmepumpe (z. B. von MAN Energy Solutions in Augsburg oder Siemens Energy) spart über 450 Mio. € ein und macht aus 1 kWh Ökostrom 3–4 kWh Wärme.
Fazit:
Der Umbau erfordert Kapital. Aber der Unterschied ist elementar:
Früher haben wir Billionen für verbrannte Rohstoffe ins Ausland überwiesen. Heute finanzieren wir Maschinenbau, Netzinfrastruktur, handwerkliche Arbeitsplätze und dauerhafte Sachwerte vor Ort.
Wer über die Kosten der Energiewende redet, darf über industrielle Souveränität und planbare und günstigere Standortkosten nicht schweigen!🇪🇺⚡️






















