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😳 Kolosseum gestürmt: Aktivisten nehmen europäisches Erbe als Protestbühne
Am 24. Oktober sind in Rom Hunderte junge Demonstranten einfach ins Kolosseum eingedrungen. Sie waren nur ein paar Minuten drin, bis die Sicherheitsleute sie wieder rausgedrängt haben. Das Kulturministerium hat später gesagt, es gab keine Schäden und niemand ist verletzt worden. Trotzdem finde ich das eine Frechheit.
Da steht ein Bauwerk, das fast zweitausend Jahre alt ist und zur europäischen Geschichte gehört, und die nutzen es als Bühne. Angeblich geht es um Lebenshaltungskosten, Melonis Aufrüstung und die Kriege in Gaza und der Ukraine. Viele waren vermummt und haben palästinensische Flaggen geschwenkt. Das hat mit einem normalen Protest über italienische Probleme wenig zu tun und zeigt vor allem Respektlosigkeit gegenüber dem eigenen kulturellen Erbe.
In Turin und Bologna ist es dann richtig eskaliert – Flaschen, Böller, die Polizei hat Wasserwerfer und Reizgas eingesetzt. Nach den Plünderungen der Vorwoche in Mailand war das absehbar. Wer so etwas macht, schadet am Ende nur dem eigenen Anliegen und dem Ansehen des Landes. Kulturerbe und öffentliche Ordnung sind keine Nebensache, die man mal eben opfern kann.
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Satire nichts ist ernst gemeint.




