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Dad + husband I Dipl.-Ing. | Investor | Stocks I Dividend Growth I ₿itcoin | Financial Freedom | Travel I No investment advice | Be water, my friend!

Germany
Joined June 2018
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Als ich während des Studiums an die Börse ging, sah die Welt noch anders aus: Meine Kurs-Updates kamen über n-tv und den RTL-Teletext. Als dann die Dot.com-Blase platzte (und spätere Crashs folgten), war die Angst vor dem Totalverlust real – die deutsche Medienlandschaft und das Trauma der Telekom-Aktie haben damals ihr Übriges getan. Gefühlt startete ich mit „Angst-Investments“ in Ameisengröße. Fast 25 Jahre, etliche Marktzyklen und viele Lektionen später sieht die Welt anders aus. Heute bin ich Diplom-Ingenieur, Familienvater, Ehemann – und vor allem ein absolut tiefenentspannter (Klein-)Investor. Mein Fokus liegt auf soliden Aktien, echtem Dividend Growth, etwas Bitcoin und dem großen Ziel der finanziellen Freiheit - vielleicht passt eher das Wort Gelassenheit. Mein Leitmotiv für die Märkte (und das Leben): „Be water, my friend!“ 🌊 Starre Dogmen bringen an der Börse nichts. Man muss flexibel bleiben, sich anpassen und vor allem: Ruhe bewahren, wenn es an den Märkten stürmt. Durch die Jahrzehnte habe ich einen (für mich jedenfalls) wertvollen Erfahrungsschatz gesammelt, den ich hier gerne teile – unaufgeregt, fundiert und mit Blick aufs große Ganze. (Aber natürlich: Alles eigene Meinung, keine Anlageberatung!). Wenn du Lust auf ehrliche Analysen, Markt-Insights und eine Portion sturmerprobte Gelassenheit hast, lass gerne ein Abo da. 🤝👇🏼
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Beim Blick auf die Details des SpaceX-Calls sind für mich zwei technische Punkte entscheidend: Mit Flug 15 im November soll das Auffangen von Booster und Starship weiter perfektioniert werden. Wenn diese schnelle Wiederverwendbarkeit sitzt, schafft das einen Kosten- und Infrastrukturvorsprung, der uneinholbar wirkt. Gleichzeitig baut sich über Starlink und den rasant wachsenden Grok Bot (der mittlerweile bei über 800.000 zahlenden wöchentlichen Nutzern steht) eine gewaltige Datennachfrage auf. Auf Basis der JP-Morgan-Schätzungen von rund 254 Mrd. USD Umsatz für 2027 würde das KUV auf etwa 8 sinken.  Für mich heißt das ganz pragmatisch: Die fundamentale Bewertung rückt durch das enorme Wachstum im KI- und Datenbereich langsam in greifbare Nähe. Ich bleibe positioniert, weil sich hier vor unseren Augen ein extrem dominanter Multi-Milliarden-Konzern an der Schnittstelle von Weltraum, KI und Kommunikation formiert. $SPCX
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Fast 23 Billionen US-Dollar sind inzwischen an MSCI-Indizes gekoppelt. Wenn man sich das Geschäftsmodell einmal in Ruhe durchrechnet, merkt man schnell, wer hier wirklich das Risiko trägt und wer einfach nur kassiert. $MSCI verwaltet selbst kaum Kundengelder, sitzt aber als Daten-Gigant an jeder einzelnen Schnittstelle des globalen Investmentprozesses. Egal ob ETFs, aktive Fonds oder Pensionseinrichtungen: Jeder Trend fließt über Lizenzen und vermögensbasierte Gebühren fast automatisch in deren Kassen. ☑️ Umsatz erhöht sich um 12,4 % auf 894 Mio, USD ☑️ Gewinn verbessert sich 14,3 % auf 5,11 USD pro Aktie ☑️ Vor allem das Index Segement mit einem Wachstum um 18,1 % ☑️ Der freie Cashflow soll 2026 1,485 bis 1,545 Mrd. USD erreichen Mich fasziniert diese unbändige Marktmacht. Wir reden hier über eine EBITDA-Marge von über 77 Prozent im Indexgeschäft. Am Ende finanzieren wir alle mit unseren passiven Investments eine Infrastruktur, die sich im Hintergrund fast monopolartig eine goldene Nase verdient.
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Demanding economic growth has become unfashionable among some people in Europe. Instead they speak of a “cost of living crisis”. But it’s really one and the same. Economic growth means that incomes rise relative to prices. Economic growth means that the things we need become more affordable.
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Ein Blick in die Finanzgeschichte zeigt ein bekanntes Muster: In der Finanzkrise haben die Kreditmärkte Monate vor den Aktienmärkten gewarnt. Genau diese Diverganz sehe ich heute wieder. Während Aktien noch stabil dastehen, zuckt der Anleihemarkt bei KI-Infrastrukturen und Risikoprämien spürbar nervös. Ich habe mein Depot etwas defensiver aufgestellt und halte Cash vor, um bei echten Korrekturen handlungsfähig zu bleiben. Die Technologie setzt sich langfristig durch, aber das Makro-Umfeld verlangt aktuell maximale Bilanzdisziplin statt blinden Optimismus.
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Der Chart zeigt die starke inverse Beziehung während der Finanzkrise (rechte Achse ist invertiert, damit die Bewegungen visuell zusammenlaufen). In der Finanzkrise lag der Tiefpunkt der ICE BofA US High Yield OAS (BAMLH0A0HYM2) am 1. Juni 2007 bei 2,41 %. Der S&P 500 erreichte sein Hoch erst am 9. Oktober 2007 bei ca. 1.565. Das sind rund 4 Monate Vorsprung. Ab dem Sommer 2007 begannen die Spreads bereits spürbar auszuweiten (Mitte Juli schon bei über 4 %), während Aktien noch weiter stiegen. Die große Explosion der Spreads auf über 21 % kam dann erst 2008.
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Aktuelle Lage (Ende Oktober 2026) Aktuell sieht man eine ähnliche, wenn auch noch milde Divergenz: ☑️ HY-Spread: ca. 3,26 % (29. Okt. 2026). Im September lag er noch bei etwa 2,66 % – also eine Ausweitung von rund 60–70 Basispunkten in wenigen Wochen. ☑️ S&P 500: weiterhin nahe der Höchststände (Allzeithoch Anfang Oktober bei ca. 7.819, zuletzt um 7.580–7.740).
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Mein Zwischenfazit seit 2015: ✅ Bürokratie: wächst stabil
✅ Energiepreise: Weltklasse (nach oben)
✅ Wartezeit beim Arzt: Geduldstraining inklusive
✅ Rentenniveau: „Wir arbeiten dran"
✅ Migrationspolitik: ein Meisterwerk der Planung Was habe ich vergessen? Oder gibt es wirklich etwas Besseres? 👇
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Ko smo se odločali za vstop v EU, si ni nihče predstavljal, da bo v kaki njeni članici in uniji nasploh mogoče brez posledic: 1. Razveljaviti predsedniške volitve (Romunija); 2. Ukiniti informativni program na nacionalni RTV (Madžarska); 3. Poslati policijo na Ustavno sodišče (Poljska); 4. Tri tedne pred volitvami poslati v zapor predsednika stranke, ki vodi v anketah (Slovenija); 5. Zasesti nacionalno RTV s policijo in zamenjati vodstvo (Poljska); 6. Prekiniti mandate vodstvu nacionalne RTV in izvesti čistko zaposlenih (Slovenija); 7. Poslati v zapor člane prejšnje vlade brez možnosti obrambe (Madžarska); 8. Podeliti skoraj milijon državljanstev ilegalnim migrantom po hitrem postopku (Španija); 9. Zapreti novo Nuklearno elektrarno in zgraditi plinovod do Rusije (Nemčija); 10. Obdavčiti ogljične energetske vire ob hkratnem zapiranju NE ter preseliti industrijo v države z nizkimi ekološkimi standardi pod pretvezo, da tako rešujemo planet. Nastala je EU, ki se mora reševati sama pred sabo.
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Früher habe ich bei KI-Aktien zuerst auf Wachstum geschaut. Inzwischen schaue ich zuerst darauf, wer das alles finanziert. 📉 Diese Woche: Alphabet $GOOG verlor an einem Tag rund 500 Mrd. Dollar Marktwert, bei negativem Free Cashflow. Intel fiel um fast 30 %. Weniger sichtbar ist der Kredit. CoreWeave $CRWV hat laut Reuters etwa 50 Mrd. Dollar Schulden, Anleiherenditen über 15 %. Und laut Financial Times rechnet Blackstone damit, dass Anthropic nach dem Börsengang ein Rating im oberen Ramschbereich bekommt, bei geplanten Compute-Ausgaben von über 800 Mrd. Dollar bis 2045. Das ist eine Erwartung, noch kein Rating. Meine Einordnung: Versiegt die Finanzierung, trifft es nicht nur die Kreditnehmer. Es trifft auch ihre Lieferanten, weil Bestellungen einbrechen. Dazu kommt eine Fed, die zuletzt die Zinsen angehoben hat. Bei schwächerem Techsektor muss sie womöglich bald gewichten, welches Problem sie zuerst angeht. Meine praktische Konsequenz: Bei jedem KI-Titel prüfe ich jetzt zuerst Zinsdeckung und Fremdkapitalabhängigkeit, dann die Wachstumsstory. Ich erwarte keinen Untergang der Technologie. Aber ich rechne damit, dass billiges Geld für KI-Infrastruktur knapper wird.
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Lichtblick für dein Depot 📈 Historisch gesehen markieren Midterm-Wahlen ab Tag 0 häufig einen klaren Wendepunkt - mit einer durchschnittlichen Rendite von +14,1 % in den Folgemonaten seit 1970.
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Emissions-Kater bei Big Tech Wer bei den jüngsten Kapitalmaßnahmen dabei war, zahlt aktuell bitteres Lehrgeld. Alphabet $GOOG (–32,5 % bei Class C) und Intel $INTC (–21,1 %) zeigen eindrucksvoll, wie rigoros der Markt frisches Tech-Kapital derzeit bestraft.
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Die QQQ-Short-Positionen sind sprunghaft angezogen. Big Money verkauft nicht zwingend den Kernbestand, sondern sichert bestehende Tech-Depots über ETFs massiv ab.
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Hinter uns liegt eine dieser Börsenwochen, in denen man an der Bilanzfront kaum zum Luftholen kam. Wenn Intel $INTC an nur einem Tag um 30 % einbricht und 60 % aller Aktien im S&P 500 längst im Bärenmarkt stecken, hilft kein schöner Index-Durchschnitt mehr. Das ist ein knallharter Stealth-Bärenmarkt. Ich merke selbst im eigenen Depot, dass diese Materialschlacht Spuren hinterlässt. Für mich zeigt dieser Oktober wieder einmal: Wer als langfristiger Investor nicht lernt, emotionale und finanzielle Drawdowns auszuhalten, ohne gleich in blinden Aktionismus zu verfallen, verliert an der Wall Street auf Dauer den Kompass.
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Mir ist aufgefallen, wie schnell die Stimmung bei Gold gekippt ist, seit $GLD vom Hoch im Januar über 27 % nachgegeben hat.  Mit Werten wie Wheaton Precious Metals $WPM und Royal Gold $RGLD im Depot spüre ich diesen Rücksetzer natürlich direkt. Dennoch bleibe ich aktuell bewusst an der Seitenlinie und schaue mir das Spektakel in Ruhe an. Wer im Edelmetallsektor investiert ist, sollte wissen: Streaming-Unternehmen liefern planbare Marge und Cashflow, nehmen mir aber nicht die Zyklik des Edelmetallmarktes ab. Für mich ist dieser Rücksetzer kein Grund zur Panik, sondern eine Erinnerung daran, dass Hype-Phasen selten nachhaltig sind. Ich halte meine Positionen, verfalle aber nicht in blinden Aktionismus.
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Sir Patrick Stewart (1940 – 2026)
Der Captain, der Professor und der Shakespeare-Mann Sir Patrick Stewart ist tot. Er starb am 28. Oktober 2026 im Alter von 86 Jahren in Los Angeles, im Beisein seiner Frau Sunny. Geboren wurde er 1940 im Yorkshire-Städtchen Mirfield, als Sohn einer Weberin und eines Soldaten. Seine Kindheit war nicht leicht, doch auf der Bühne fand er seine Stimme, und was für eine. Bei der Royal Shakespeare Company wurde er zu einem der großen Charakterdarsteller des britischen Theaters. Die Klarheit seiner Sprache und die Würde seiner Präsenz blieben sein Markenzeichen, ob als Claudius in „Hamlet“ oder allein auf der Bühne in „A Christmas Carol“. Weltberühmt machte ihn ab 1987 ein Raumschiff. Als Captain Jean-Luc Picard führte er die Enterprise in „Star Trek: The Next Generation“ durch sieben Staffeln und mehrere Kinofilme. Picard war kein Draufgänger, sondern ein Diplomat, Denker und Menschenfreund. Er zeigte, dass Führung auch aus Neugier, Mitgefühl und Prinzipientreue bestehen kann. Sein „Make it so“ gehört zum Vokabular einer ganzen Generation. Mit „Star Trek: Picard“ kehrte er später noch einmal zu seiner großen Rolle zurück. Ein zweites Mal prägte er das Genre als Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen. Sein Xavier war ein gütiger Lehrer und Mentor für Außenseiter, die einen sicheren Ort suchten. Als gealterter, verletzlicher Xavier in „Logan“ bewies er, wie viel Tiefe in einer Comicfigur stecken kann. Dazwischen lagen unzählige weitere Rollen auf der Leinwand, im Fernsehen und als Sprecher. Er wurde 2010 von Queen Elizabeth II. für seine Verdienste um das Theater zum Ritter geschlagen, Kanzler der Universität Huddersfield und Fürsprecher für Menschen, die Gewalt erlebt haben. Zu seinem Freundeskreis zählten Weggefährten wie Ian McKellen, mit dem er vor der Kamera und auf der Bühne glänzte. Patrick Stewart hat uns gezeigt, dass Autorität leise sein kann und Güte keine Schwäche ist. Wer in Picard einen Kapitän und in Xavier einen Lehrer fand, fand in beiden auch ein Stück von ihm. Engage, Sir Patrick. Und danke für die Reise.
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Der Sozialstaat erodiert mehr und mehr. Jeder spürt es. Der Staat ist das einzige was noch wächst und die Privatwirtschaft ist im Degrowth-Modus und die unverantwortliche Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte mit den Milliardenkosten gibt uns den Todesstoß.
„Müssen zehn Prozent einsparen“ – Linnemann schließt Kürzung von Pflegeleistungen nicht aus to.welt.de/otmxyQr
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$MSFT: Ich habe mir die Aufschlüsselung des Microsoft-Capex genauer angesehen und bin an einer Zahl hängengeblieben. 75 % der Investitionen fließen inzwischen in kurzlebige Wirtschaftsgüter wie GPUs und Chips. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 50 %. Heute geht ein Großteil des Kapitals in Hardware, die in wenigen Jahren technisch veraltet ist und schnell monetarisiert werden muss. Dass der Free Cashflow im Quartal auf 18,6 Milliarden Dollar sinkt, ist die direkte Konsequenz dieser Beschleunigung. Microsoft verdient exzellent, aber der Kapitalbedarf für den Erhalt des Vorsprungs erreicht Größenordnungen, die man früher nur aus der Schwerindustrie kannte. Für mein eigenes Depot ziehe ich daraus einen klaren Schluss: Qualitätstitel bleiben Qualitätstitel, aber die Hürde für den Kapitaleinsatz steigt gewaltig. Der Übergang von hoher Software-Marge zu hardwaregetriebener KI-Skalierung verändert das Risikoprofil dauerhaft‼️
📈 Beim Blick auf die neuen Microsoft-Zahlen $MSFT fasziniert mich weniger das Azure-Wachstum von 48 %, sondern der Blick auf den Free Cashflow. Er ist um 27 % eingebrochen, weil schlichtweg gigantische Summen in KI-Infrastruktur fließen. Ich frage mich schon seit einigen Quartalen, wie lange dieser massive Capex-Zyklus ohne spürbaren Margendruck durchgezogen werden kann. Microsoft schafft es im Gegensatz zu $META oder $GOOG zwar immer noch, den Cashflow positiv zu halten. Aber wenn CFO Amy Hood bereits laut über den Fremdkapitalmarkt nachdenkt, zeigt das die Dimension der laufenden Wetten. Für mich zeigt das vor allem eines: Der Umbau zum KI-Konzern ist kein eleganter Software-Gradualismus mehr, sondern eine extrem kapitalintensive Materialschlacht. Solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, geht die Rechnung auf. Aber die Fehlertoleranz für Verzögerungen oder schwächelnde Monetarisierung wird spürbar kleiner.
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Die wichtigsten Kennzahlen aus Q1 (bis 30. Sept. 2026): ☑️ Umsatz: 92,28 Mrd. $ (+19 % y/y) – über Erwartung (90,69 Mrd. $) ☑️ Gewinn je Aktie (angepasst): 4,89 $ vs. 4,73 $ erwartet ☑️ Azure-Umsatz: 33,17 Mrd. $ (+48 % y/y bzw. +49–50 % währungsbereinigt)
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Infrastruktur, Capex & Cashflow: ☑️ Free Cashflow: 18,63 Mrd. $ (–27 % y/y durch hohe KI-Investitionen) ☑️ Capex & Finanzierungsleasings: 45,2 Mrd. $ (+30 % y/y) ☑️ Verkehrung im Capex: 75 % fließen in kurzlebige Güter (GPUs/CPUs) – Vorjahr: 50 % ☑️ Guthaben & Kapazität: Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot; Drittanbieter-Lieferungen leicht verzögert
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Ausblick & Operatives: ☑️ Prognose Q2 Umsatz: 96,0 bis 97,1 Mrd. $ (+18,8 % in der Mitte) ☑️ Mitarbeiter-Anpassung: Abfindungsprogramm für bis zu 60.000 Angestellte zur Steigerung der Kapitaleffizienz ☑️ Segmente: Segment „Agents & Infra“ steigt um 25 % auf 76,8 Mrd. $; M365 Copilot-Nutzerzahl +50 % zum Vorquartal
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📈 Beim Blick auf die neuen Microsoft-Zahlen $MSFT fasziniert mich weniger das Azure-Wachstum von 48 %, sondern der Blick auf den Free Cashflow. Er ist um 27 % eingebrochen, weil schlichtweg gigantische Summen in KI-Infrastruktur fließen. Ich frage mich schon seit einigen Quartalen, wie lange dieser massive Capex-Zyklus ohne spürbaren Margendruck durchgezogen werden kann. Microsoft schafft es im Gegensatz zu $META oder $GOOG zwar immer noch, den Cashflow positiv zu halten. Aber wenn CFO Amy Hood bereits laut über den Fremdkapitalmarkt nachdenkt, zeigt das die Dimension der laufenden Wetten. Für mich zeigt das vor allem eines: Der Umbau zum KI-Konzern ist kein eleganter Software-Gradualismus mehr, sondern eine extrem kapitalintensive Materialschlacht. Solange die Nachfrage das Angebot übersteigt, geht die Rechnung auf. Aber die Fehlertoleranz für Verzögerungen oder schwächelnde Monetarisierung wird spürbar kleiner.
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