Politikprof TU Darmstadt / Hallenser / "Es tut mir wirklich leid, aber nicht alle denken politisch so wie Sie" / flexible Mehrheiten-Ultra (schon seit 2010!)

Darmstadt & Halle (Saale)
Joined September 2016
Christian Stecker retweeted
Auf die Polarisierung folgt die Tribalisierung: Die rot-rot-grüne Regierungsbildung in Berlin scheitert an ideologischen Frontlinien. Ein Ausweg könnte eine Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten sein, schreibt @pluggedchris. cicero.de/innenpolitik/rot-r…
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Flexible Mehrheiten sind natürlich auch Quatsch. Aber vielleicht ein bisschen weniger Quatsch, als die hardcore-Gegensätze in Berlin (zwischen wem auch immer) in ein Koalitionskorsett mit Einigungszwang zu pressen.
Replying to @ChristianLatz_
Der Quatsch muss enden. Flexible Mehrheiten sind angesagt
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Christian Stecker retweeted
Neuer Podcast von zwei #GWUP-Mitgliedern: Der Sozialwissenschaftler Holger Marcks und der Politikwissenschaftler Christian Stecker starten die „Neue Demokratische Welle“. Im Mittelpunkt stehen die Repräsentationsprobleme unserer Demokratie: Wahlsysteme, Parteien, Wählerstrukturen und politische Konflikte. In der ersten Folge geht es unter anderem um den Wahlkampf gegen die AfD, parlamentarische Mehrheiten, Alternativen zum Koalitionszwang und Erinnerungskultur. Zu Gast ist Anne Kupke-Neidhardt. 🎙️ Podcast und erste Folge: mit-cks.net/neue-demokratisc…
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Ich freue mich sehr, dass die vollständig überarbeitete, umstrukturierte und erweiterte Auflage des Buches rechtzeitig zum Lehrbeginn im Wintersemester erschienen ist! Danke an den Verlag und an alle Leserinnen und Leser: Viel Spaß mit dem Buch - ich freue mich über Feedback! 🤗
Neue #Auflage! Das politische #System der #Bundesrepublik #Deutschland, von Klaus von #Beyme und @anbusch. Das #Einführungswerk zum politischen System Deutschlands wurde für die 14. Auflage aufwändig aktualisiert und erweitert. link.springer.com/book/10.10…
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Diskursgefährderansprache von @nikilmukerji gegenüber Fabian Michl / Verfassungsblog und Annika Brockschmidt in einem Gastbeitrag bei @welt. Möge es künftigen und gegenwärtigen unvermeidbaren Debatten nützen. [...] Michls Argumentation basiert also auf einem begrifflichen Kurzschluss: Aus „ethnokultureller Gemeinschaft“ wird ohne weitere Begründung „Volksgemeinschaft“ – und deshalb legitimiere Stecker angeblich eine verfassungsfeindliche Position. Noch immer behauptet Michl, Stecker verschaffe „einem verfassungswidrigen Ideologem der Neuen Rechten wissenschaftliche Legitimation“ – obwohl Stecker seine Position längst hinreichend präzisiert und Michl selbst eingeräumt hat, dass er die betreffenden Maßnahmen für verfassungsrechtlich zulässig hält. Somit setzt er Stecker dem Eindruck aus, mit einer aus guten Gründen gesellschaftlich geächteten Position zu sympathisieren. Als ordentlicher Professor muss Stecker zwar kaum um seinen Arbeitsplatz fürchten. In die völkisch-nationale Ecke gestellt zu werden, gehört für einen Wissenschaftler jedoch zu den schwersten denkbaren Reputationsschäden." [...] Die Strategie, den sachlichen Diskurs zu meiden und stattdessen Personen verächtlich zu machen, ist widerlich. Aus der Perspektive eines ideologisch motivierten Aktivisten kann sie jedoch durchaus rational sein. Ihre abschreckende Wirkung – der sogenannte „Chilling Effect“ – kann die eigene Sicht schützen, ohne dass Gegenpositionen argumentativ widerlegt werden müssen. Zugleich verursacht dieses Vorgehen bislang kaum erkennbare Kosten. Wer einen Wissenschaftler wie Stecker völlig ungerechtfertigt in die völkisch-nationale Ecke rückt und daran festhält, obwohl dieser seine Position längst präzisiert hat, riskiert wenig. Das sollte sich ändern. Im Umgang mit Akteuren wie Michl und Brockschmidt sollte man wohlgemerkt nicht zu denselben Mitteln greifen, nur um Waffengleichheit herzustellen. Wer andere „framet“, mit Etiketten versieht, ihnen Positionen unterschiebt, die sie gar nicht vertreten, oder mit rhetorischen Tricks und Schockeffekten arbeitet, reproduziert genau das Problem, das er kritisiert. Wer die Vernunft verteidigen will, besitzt dafür bereits ein Werkzeug: die Vernunft selbst. Man muss sie nur richtig einsetzen. welt.de/debatte/plus6ab26416…
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In 👇 hörenswertem Gespräch erläutert @pluggedchris, warum in einem zersplitterten Parteienspektrum das traditionell 🇩🇪 Koalitionsmodell mit seiner sachfremden Politik-Bündelung zu Paketlösungen heute nicht mehr angemessen ist. 1/20
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Warum wurde die Frau gegen Blau in MV auch zur schwarzen Witwe der Union und warum bricht die Strategie "Der MP gegen die AfD" langsam zusammen? Warum legt man sich in Berlin auf Koalitionen fest, statt flexible Mehrheiten zumindest zu erwägen? Dies diskutiere ich mit Holger Marcks (@holger_marcks) und schließlich erklärt uns die Stolpersteinverlegerin Anne Kupke-Neidhart Hintergründe zu den Stolpersteinen und Heidenau. (Auch auf Spotify: open.spotify.com/show/30GdVs…)
Was läuft schief in der real existierenden Demokratie? Mit Christian Stecker (@pluggedchris) habe ich mich vor ein paar Tagen zum Gespräch zusammengefunden, um über Repräsentationsprobleme der Berliner Republik zu sprechen. Insbesondere interessieren uns beide ja Fragen zum Feintuning der Demokratie: Wahlsysteme, Parteiwesen, Wählerstrukturen, Spielregeln. Konkret ging es diesmal um die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, um mit Anne Kupke-Neidhardt über die (nicht vorhandene) Brandmauer in Heidenau zu sprechen, wo ein Beschluss zum Stopp von Stolpersteinverlegungen öffentliche Aufregung erzeugte. Wir werden das sicherlich öfters machen. mit-cks.net/neue-demokratisc…
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Hier geht's zur Analyse von Christian Stecker (@pluggedchris): shorturl.at/pCesD
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Christian Stecker retweeted
Was läuft schief in der real existierenden Demokratie? Mit Christian Stecker (@pluggedchris) habe ich mich vor ein paar Tagen zum Gespräch zusammengefunden, um über Repräsentationsprobleme der Berliner Republik zu sprechen. Insbesondere interessieren uns beide ja Fragen zum Feintuning der Demokratie: Wahlsysteme, Parteiwesen, Wählerstrukturen, Spielregeln. Konkret ging es diesmal um die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, um mit Anne Kupke-Neidhardt über die (nicht vorhandene) Brandmauer in Heidenau zu sprechen, wo ein Beschluss zum Stopp von Stolpersteinverlegungen öffentliche Aufregung erzeugte. Wir werden das sicherlich öfters machen. mit-cks.net/neue-demokratisc…
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Dem Online-Magazin »Perspective Daily« habe ich ein langes Interview zur Rolle des linken Lagers bei politischer Polarisierung und Rechtsruck gegeben. Dabei geht es allerdings weniger darum, wie Linke Wähler nach rechts treiben, wie es der Titel anzeigt, sonder eher um Wirkungen linker Politik, durch die Diskurse blockiert werden und sich Gesamtkonstellation verschiebt. Etwas genauer gehe ich in dem Interview auch darauf ein, welche Rolle das Thema Migration bzw. demographischer Wandel dabei spielt und warum die linke Vorstellung, AfD-Potentiale durch Sozial- und Wirtschaftspolitik zu reduzieren, ohne migrations- bzw. integationspolitische Konzessionen nicht funktionieren dürfte. Zum Interview (leider hinter Paywall) geht es hier: perspective-daily.de/article…
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Für alle, die sich zumindest den Gedanken erlauben möchten, dass die AfD vor der Brandmauer eine andere als hinter ihr sein könnte und dass nicht jede Zuschreibung ihrer Gegner vollends zutrifft, ist die Aussage nicht völlig widerspruchsfrei. Je mehr man vor einer Verfassung zurückrudert, desto weniger rechtsextrem ist man möglicherweise. Das kann morgen schon wieder in eine völlig andere Richtung gehen, aber wie will man das erkennen und kritisieren, wenn die geeigneten Maßstäbe fehlen?
Verfassung. Endgegner für Rechtsextreme. 💪
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Nach seinen Auftritten bei Caren Miosga geriet der Politikwissenschaftler Christian Stecker scharf in die Kritik. Ein Auslöser: seine Äußerungen zum „Ethnopluralismus“. Stecker räumte später selbst ein, die Grenzen dessen, was er darunter versteht, in der Sendung nicht deutlich genug gemacht zu haben. Doch an der Kontroverse entzündet sich eine zweite Debatte: Wie kritisieren wir kontroverse wissenschaftliche Positionen und wann wird aus Sachkritik eine Auseinandersetzung über Personen, Motive und vermeintliche politische Nähe? Darüber spricht der Leiter des wissenschaftlichen Zentrums der GWUP, Nikil Mukerji, auf seinem YouTube-Kanal System 2 ausführlich mit Stecker. Es geht um die Kritik an seinen Aussagen, um die nachträgliche Präzisierung und um Steckers Sicht auf eine Debattenkultur, in der politische Positionen schnell über Begriffe, Assoziationen und Kontaktschuld eingeordnet werden. Und natürlich um die These, mit der die Kontroverse begonnen hat: Stecker plädiert für einen anderen parlamentarischen Umgang mit der AfD und für flexiblere, wechselnde Mehrheiten statt starrer Koalitionslogik. Was hat Stecker tatsächlich gesagt? Was wurde daraus gemacht? Und wie sollte eine demokratische Debatte mit Positionen umgehen, die grundlegenden Widerspruch hervorrufen? 📺 Nikil Mukerji im Gespräch mit Christian Stecker bei System 2: youtube.com/watch?v=jmxi3xrL… youtube.com/watch?v=jmxi3xrL…
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Christian Stecker retweeted
Ich wollte eigentlich nur mal über Brandmauer, flexible Mehrheiten und die Konflikte unserer Zeit reden (dafür werde ich auch bezahlt) und lernte gleich noch etwas über moralische Ächtung als Debattenersatz. Darüber konnte ich ausführlich mit @nikilmukerji von der @gwup sprechen.
Er hat „Jehova“ gesagt! 🧐 Ich habe mit @pluggedchris über den Eklat gesprochen, den seine Äußerungen zum „Ethnopluralismus“ nach sich gezogen haben. Vollständiges Gespräch morgen auf YouTube: youtube.com/@systemzwei
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Ich wollte eigentlich nur mal über Brandmauer, flexible Mehrheiten und die Konflikte unserer Zeit reden (dafür werde ich auch bezahlt) und lernte gleich noch etwas über moralische Ächtung als Debattenersatz. Darüber konnte ich ausführlich mit @nikilmukerji von der @gwup sprechen.
Er hat „Jehova“ gesagt! 🧐 Ich habe mit @pluggedchris über den Eklat gesprochen, den seine Äußerungen zum „Ethnopluralismus“ nach sich gezogen haben. Vollständiges Gespräch morgen auf YouTube: youtube.com/@systemzwei
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Der Koalitionszwang hatte seine Zeit. Genau wie das Faxgerät. Im polarisierten Berliner Abgeordnetenhaus ist es höchste Zeit für flexible Mehrheiten. Da sie rechts wie links Mehrheiten finden könnten, sind eigentlich SPD und Grüne am Drücker - sie müssten es nur erkennen. Mein Gastbeitrag im Tagesspiegel. tagesspiegel.de/berlin/koali…
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Der Koalitionszwang hatte seine Zeit. Genau wie das Faxgerät. Im polarisierten Berliner Abgeordnetenhaus ist es höchste Zeit für flexible Mehrheiten. Da sie rechts wie links Mehrheiten finden könnten, sind eigentlich SPD und Grüne am Drücker - sie müssten es nur erkennen. Mein Gastbeitrag im Tagesspiegel. tagesspiegel.de/berlin/koali…
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Dass unter AfD-Wählern nur 37% die Demokratie für die beste Staatsform halten, steht in erster Linie in krassem Gegensatz zum Rest der Umfragen (Deutschlandmonitor, ALLBUS, GLES, Ländermonitore). Typischerweise befürworten große Mehrheiten der AfD-Wähler die "Demokratie als Idee" (im DM mindestens 80%, ohne Mittelkategorie teils/teils ~95%). Mit dem Funktionieren der Demokratie sind sie indes krass unzufrieden (im DM sind es nur 6%). Da sie in einer "Brandmauerdemokratie" leben, fällt die geringe Zufriedenheit freilich nicht auf die Idee zurück, sondern ist Ausdruck dessen, dass sie die Idee eben kaum noch verwirklicht sehen. Man könnte auch sagen: Ein einzelner, fast obskurer Datenpunkt macht eben noch keine Antidemokraten aus 63 Prozent der AfD-Wähler.
69 Prozent der AfD-Sympathisanten sind mit der demokratischen Grundordnung unzufrieden. Nur 37 Prozent halten die Demokratie für die beste Staatsform. In krassem Gegensatz zum Rest der Deutschen. Eine verstörende Allensbach-Untersuchung aus der FAZ vom Donnerstag.
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