
DER SPIEGEL // correspondent in Brussels // [email protected]
Brussels, Belgium
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In eigener Sache: Diether Dehm behauptete in seiner Rede beim Compact-Dinner, ich sei BND-Agent. Er behauptet das seit Jahren.
Fürs Protokoll: Ich bin kein BND-Agent. Dehm selbst hingegen wurde von der Stasi als IM geführt.
Für das Teilen eines gekürzten Videoschnipsel der LAG Palisoli habe ich hier die vergangenen Stunden Kritik abbekommen.
Zurecht. Ich hätte den Kontext nennen müssen.
Hier das gesamte Video:
instagram.com/reel/De2JcdLgr…
Das ist zehn Jahre her. Ein Zeugnis, wie sich die AfD und deren Protagonisten radikalisiert haben. Wer glaubt schon, Weidel würde heute sowas schreiben?
Man mag sich nicht ausmalen, wo die AfD in zehn weiteren Jahren steht.
Timo Lehmann retweeted
Was bei der Kushner-Story, Nord Stream oder Hacks russischer Einheiten auffällt, ist, wie gut die niederländischen Geheimdienste MVID & AVID bei Russland-Ukraine sind.
Nach MH17 (298 Tote, 196 Niederländer, durch russische Rakete) ist man dort früher aufgewacht, was Putin angeht
Timo Lehmann retweeted
Wir müssen über Antisemitismus in den Parlamenten reden. Und zwar in der AfD. Gerade weil so viele davon ablenken wollen in diesen Tagen. Neue Podcast-Folge mit @kattascha 👇 podcasts.apple.com/de/podcas…
Nur ein Verbot für die ostdeutschen Landesverbände der AfD zu prüfen, halte ich für keine gute Idee. Besser kann man das Narrativ „Die Ossis sind zu blöd zum Wählen“ kaum verstärken. Zumal die AfD im Osten die besten Wahlergebnisse holt. „Zu erfolgreich. Müssen wir verbieten“?
Timo Lehmann retweeted
Jüdische Studierende hinderten einen AfD-Politiker am Betreten einer Synagoge. CDU-Mitglied Vosgerau fand danach, es hätte »gute Gründe« gegeben, sie »mit dem Polizeiknüppel« zu jagen. Was sagt seine Partei dazu? Link in X-Bio.
Timo Lehmann retweeted
Interview @timolmn/ M. Deuring @derspiegel mit Präsident @JSUDeutschland, Ron Dekel, zu Antisemitismus, @AfD-Tillschneider, Linke, @Junge_Union, Erfahrungen mit Bürgern:"Wenn man als Jude angegriffen wird,muss man sich als Jude verteidigen.(Zi: H. Arendt)"
spiegel.de/politik/deutschla…
Ui. Weber völlig unangefochten als EVP-Fraktionschef. Mit 94% gerade wiedergewählt - nach zehn Jahren im Amt.
„Wenn die Linke in Berlin regiert, dann demonstrieren Linke in Berlin bald wie in Paris.“
Der wirrste Take, der gerade bei Konservativen verbreitet wird. Hinweis: Linke demonstrieren nicht gegen linke Regierungen. Wenn die CDU der AfD die Hand reicht, haben wir Pariser Zustände.
Timo Lehmann retweeted
Die CDU hat in Thüringen Hans-Georg Maaßen als Bundestagskandidaten aufgestellt, nachdem (!) dieser wegen der Verbreitung antisemitischer Stereotype in Kritik geraten ist.
Timo Lehmann retweeted
Sehr lesenswert, was der Bremer OB Bovenschulte über @CDU @cducsubt sachlich aber bestimmt sagt: „Die Union entwertet den Extremismusbegriff und sie verwischt die Abgrenzung zu den Verfassungsfeinden, wenn sie Linke und AfD in einen Topf wirft.“
tagesspiegel.de/politik/voll…
Ich kämpfe mittlerweile jeden Tag eine heftige antiamerikanische Aufwallung nieder.
Wie kann es sein, dass eine große Nation im Besitz eines immer noch (?) freien demokratischen Systems einen solchen Lumpen an ihrer Spitze erduldet?
Timo Lehmann retweeted
Ja, R2G in Berlin verdient scharfe Kritik. Aber es fällt schon auf: die Empörung der JU über die Linke ist zehn Mal größer als die über die AfD. Diese ist fast gleich groß wie der Rochus auf die Grünen. Da geht schon einiges durcheinander. Allerdings nicht nur bei der JU.
Timo Lehmann retweeted
Warum ist das so schwer zu verstehen?
Wenn die Union nicht versteht, dass sie mit Polarisierung statt Inhalten weiter Wahlkampf für die AfD macht, geht es ungebrochen so weiter. Apokalyptische Gesellschaftsdiagnosen und -sind das Geschäftsmodell der Populisten. Es werden weiter strategische Fehler gemacht. Ständig.

ALT @Wahlen_DE Sonntagsfrage Landtagswahl Bayern 19. Oktober 2026 | GMS für SAT.1 Bayern Änderungen zur letzten Umfrage vom 03. März 2026 Nächster regulärer Wahltermin im Herbst 2028 Umfragewert 37% (-2) Partei EP-Fraktion Letzte Wahl 22% (+4) 15% (+2) 10% (=) 5% 6% (-1) CSU EVP Landesreg. 2023: 37,0% FW RE Landesreg. 15,8% AFD ESN GRÜNE G/EFA SPD S&D 2% (=) FDP RE 3% (=) LINKE LINKE 14,6% 14,4% 8,4% 3,0% 1,5% 1011 telefonisch (Festnetz und Mobilfunk) und per Online-Panel Befragte (14.-19.10.2026), +3,1 %p 5% (-3) Sonstige 5,1%
Timo Lehmann retweeted
Demokratie ist, wenn du wählen kannst, wen du willst, am Ende aber immer dieselben Leute regieren.
Wenn zB in Berlin die CDU (-9,4%) den Regierenden Bürgermeister stellt und eine Koalition mit den Grünen (-4,1%) und der SPD (-6,3%) bildet. Zusammen -19,8%, so sehn Sieger aus. /2
Timo Lehmann retweeted
Replying to @eckilepsie
Wo sind die CDU-Angebote an SPD und Grüne? ZB realistische Vorschläge zur Behebung des Wohnungsmangels als Alternative zu juristisch fragwürdigen, kostspieligen und langwierigen Vergesellschaftungsverfahren? Die CDU könnte einen AfD-Verbotsantrag im Bundesrat unterstützen usw.
Timo Lehmann retweeted
AfD und BSW auf Kuschelkurs? Zumindest war da auch heute wieder sehr viel Nähe - bei einer Konferenz in Magdeburg, mit Führungspersonal beider Parteien. Viel Applaus gab es für die Forderung, dass man offen kooperieren soll.
morgenpost.de/politik/articl…
Die JU fällt immer wieder mit Antisemitismus-Fällen auf. Der Jugendverband sollte das aufarbeiten.
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Der Vorfall wurde unverzüglich aufgearbeitet und die betreffende Person ist einem Ausschluss durch einen Austritt zuvorgekommen.
mdr.de/nachrichten/th…
Faeser war beim Wortbruch Ypsilanti 2008 in der ersten Reihe dabei. Mutet schräg an, sich jetzt als Kämpfer gegen die Linken aufzuspielen.
Timo Lehmann retweeted
Die Art und Weise, wie sich der Antisemitismusdiskurs um die Berliner Linke zuspitzt, bereitet mir zunehmend Unbehagen.
Jeder kennt meine Einstellung zur Linken, doch: Die Gleichsetzung von parlamentarischen Linken mit dem Nationalsozialismus ist widerwärtig und verkehrt. Vergleiche mit Gaskammern sind keine Zuspitzung, sondern eine geschichtsvergessene Grenzüberschreitung. Die Linke hat ein Problem mit Antisemiten in der Partei, formal inhaltlich steht sie beim Nahostkonflikt irgendwo im Durchschnitt unserer europäischen Nachbarn. Kann man finden wie man will.
Ebenso wenig ist Berlin auf dem Weg in ein Kalifat. Solche Untergangsszenarien helfen niemandem – am wenigsten dem Kampf gegen Antisemitismus.
Jüdisches Leben ist politisch vielfältig. Jüdinnen und Juden sind konservativ, progressiv, liberal, links oder unpolitisch. Sie zum Beleg für die eigene Weltanschauung zu machen, reduziert Menschen auf ihre Religion und leugnet genau diese Vielfalt.
Niemand sollte sich anmaßen, Jüdinnen und Juden zu erklären, wie sie zu fühlen, zu denken oder zu wählen haben.



















