"Wäre ich Optimist, müsste ich verzweifeln."

Frankfurt
Joined July 2011
Jedes Wort. Selbsternannten Linken sind die Menschen und Lebensrealitäten in Gaza und im Wedding gleichermaßen egal. Die Vernichtung der Juden als einzig wichtiges identitätsstiftendes Merkmal.
1/15 Jutta Ditfurth: Anmerkungen zu Berlin Vanessa Emde (Linkspartei, trotzkist. Marx21, sog. Palästina-Solidarität) sabotiert die Sondierungen für eine mögliche Linksregierung in Berlin planvoll. Sie ist vermutlich nicht einzige Akteurin, die da noch kommen könnte. Es geht 1/2
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ℹ️ Heute vor 50 Jahren: „Ich bin kein Nazi, ich bin Idealist“ - Palästinenser und deutsche Linksextremisten Am Vormittag des 27. Juni 1976 hob die Air France Flug 139 in Tel Aviv ab. Der Flug sollte über Athen nach Paris gehen. An Bord des Airbus A300 waren 258 Fluggästen und 12 Besatzungsmitglieder. Kurz nach dem Start übernahmen Terroristen die Maschine, sammelten die Reisedokumente ein und versahen die Türen mit Sprengstoff. Die Entführer waren Fayez Abdul Rahim Jaber und Jayel al-Arja von der PFLP, der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“. Das ist eine linksextremistische Gruppe, die den Panarabismus anstrebt, also den Zusammenschluss aller arabischen Länder. Ihre roten Stirnbänder waren auch bei der Übergabe der Geiseln zu sehen. Und die beiden Deutschen Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, beides Mitglieder der linksextremistischen Revolutionären Zellen. Sie mussten bereits seit etwa drei Jahren aktiv innerhalb der PFLP involviert gewesen sein. Das Ziel war die Freipressung von über 50 Gefangenen: 40 inhaftierten Palästinenser in Israel, mehrere Terroristen in Frankreich, Kenia, der Schweiz und die in Deutschland inhaftierten Mitglieder der RAF Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof; sowie einige Mitglieder der Terrororganisation „Bewegung 2. Juni“. Nach einer Umleitung nach Bengasi in Libyen ließen die Entführer, offenbar kopflos, den Piloten nach sechs Stunden ohne Ziel wieder starten. In der Luft versuchten sie, eine Landung in Khartum im Sudan zu erzwingen. Das gelang aber nicht. Am Boden wurde die Aktion durch den Drahtzieher Wadi Haddad geleitet, der im darauffolgenden Jahr auch hinter der Entführung der Landshut stecken würde. Hadad war palästinensischer Arzt und – wie sich später herausstellte – auch Agent des russischen KGB. Der ugandische Diktator Idi Amin erlaubte dann nicht nur die Landung, sondern unterstützte die Entführer. Die Geiseln wurden in eine Halle gebracht. Dort wurden Juden von Nicht-Juden getrennt, vor allem durch Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Dabei zeigte ein Holocaust-Überlebender unter den Geiseln Böse seine eintätowierte KZ-Nummer, worauf dieser erwiderte „Ich bin kein Nazi, ich bin Idealist“. Überall wurden entsprechende Truppen in Bewegung gesetzt. Aus Deutschland war der Kommandeur und maßgebliche Mitbegründer der GSG 9 Ulrich Wegener vor Ort. Am vierten Juli starteten vier israelische Hercules-Transportflugzeuge. An Bord etwa 100 Mann, hauptsächlich von der Spezialeinheit Sajeret Matkal. Das Kommando hatte Oberstleutnant Jonathan Netanhahu, Bruder des derzeitigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Eine der Maschinen meldete sich in Entebbe als Linienflug an. Das wurde dadurch möglich, dass die Lufthansa einen Flug gestrichen hatte. So konnte die Maschine landen und auf einen abgelegenen Stellplatz rollen. Im Schutz der Dunkelheit wurden ein schwarzer Mercedes 220D und einige Land Rover entladen. Mit ihnen sollte eine Fahrzeugkolonne des Diktators Idi Amin vorgetäuscht werden. Der sicher keine Fragen zu erwarten hätte, er hatte schon Leute für weniger verschwinden lassen. Trotzdem wurden zwei ugandische Wachposten aufmerksam, als die Kolonne auf den Terminal zurollte. Sie wurden kurzerhand erschossen. Es kam zu einem Feuergefecht, bei dem Jonathan Netanhahu getötet wurde. Währenddessen landeten die übrigen Maschinen, aus denen gepanzerte Fahrzeuge rollten. Sie waren mit ugandischen Uniformen ausgestattet. Drei Geiseln wurden getötet, alle Terroristen und mindestens zwanzig ugandische Soldaten. Für den Rückflug erlaubten die kenianischen Behörden die Zwischenlandung. Die israelische Geisel Dora Bloch lag in einem Krankenhaus in Kampala, wo sie von den Schergen Idi Amins getötet wurde. Ebenso Ärzte und Schwestern, die sie behandelt hatten. Darüber hinaus ließ er mehrere hundert Kenianer töten, weil Kenia die Zwischenlandung erlaubt hatte. Der Kommandeur Wadi Haddad starb 1978 unter mysteriösen Umständen in Ost-Berlin. Mit hoher Sicherheit hatte der Mossad im Pralinen zukommen lassen, die ein langsam wirkendes Gift enthielten. Darauf deuten auch Stasi-Unterlagen hin. Nur 30 Jahre nach dem Holocaust selektierten Deutsche wieder Juden. Nur vier Jahre nach dem Olympia-Attentat in München, das zur Gründung der GSG 9 geführt hatte. Viele Anschläge, Massaker und Entführungen würden folgen. Wer glaubt, die heutige Nähe von Linksradikalen und palästinensischen Terror sei überraschend, es ginge nur um eine Besetzung oder um einen angeblichen Völkermord, der kennt die Vergangenheit nicht. Das ist der Boden, auf dem Palästina-Demos wachsen, in denen Täter zu Opfern gemacht werden. Es wird wieder Herbst in Deutschland.
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Es bedürfe einer öffentlichen Haltung, „gerade in einer Stadt wie Frankfurt, in der mit der Bühnenbesetzung der Städtischen Bühnen 1985 ein deutliches Zeichen gesetzt wurde, dass man nicht jede antisemitische Kackscheisse widerspruchslos hinnehmen wird“ journal-frankfurt.de/journal…
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⏸️ Die Linke hat auf ihrem Parteitag beschlossen, dass das Vorgehen Israels im Gazastreifen einem Völkermord entspricht. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob das so ist. Denn diejenigen, die einen sehen, wollen einen sehen. Viel entscheidender ist ein Punkt, der in der Aufregung darüber unbemerkt vorbeischlüpft. Ob ein Völkermord vorliegt oder nicht, ist nicht mehr eine Frage von Fakten. Nicht wie und warum Menschen getötet wurden, sondern wie viele. Ob ein Völkermord vorliegt, ist nicht mehr Sache eines Gerichtsurteils oder einer Legaldefinition. Völkermord wurde endgültig zu einer Meinung herabgewürdigt. Ein laienhaftes Fürwahrhalten, basierend auf dem, was man glaubt, denkt, empfindet und auf Social Media gesehen hat. Bestätigt durch gegenseitige Selbstversicherung und Mehrheitsbeschluss von militärisch und juristisch Ahnungslosen.
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Replying to @LamyaKaddor
In öffentlicher Wahrnehmung verallgemeinert eine Seite den Islamismus und die andere kämpft gegen die Verallgemeinerung (aber nicht gegen Islamismus) Eine Seite hat eine (rassistische) Lösung, die andere hat keine. Solange die Linke das nicht versteht, wird die Rechte gewinnen.
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Diese Aura, die Manuel Neuer Oliver Baumann voraus hat, die schüchtert Mbappe und Messi ein. Bis Curacao hat sich das allerdings nicht rumgesprochen. #GERCUR
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Alle gekauft. Oder vielleicht ist die kreischende Judenboykottfan-Bubble einfach doch nicht die Mehrheit.
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ℹ️ Tilo Jung und das palästinensische Genozid-Gefasel Ich entschuldige mich vorab für die Länge. Aber ich bin unfassbar wütend, ich habe Zorn in mir. Da Tilo Jung inzwischen ungefiltert palästinensische Propaganda wiedergibt, rezipiere ich nichts mehr von ihm. Aus gegebenem Anlass muss ich aber doch etwas loswerden. Das angehängte Video ist mir gestern von @bettinaroehl in die Timeline gespült worden, und ich war dumm genug, mir damit den Abend zu versauern. Denn ich halte diesen Ausschnitt für symptomatisch, was und wie in Deutschland (und nicht nur hier) über den angeblichen Genozid im Gazastreifen debattiert wird. Herr Jung liest vorbereitete Argumente – die ich allesamt kenne und schon aufgedröselt habe – vom Blatt ab. Zwei Gäste verlassen das Studio, weil der Journalist Albrecht von Lucke da irgendetwas nicht so stehen lassen will. Was folgt ist eine wirre Maulfechterei, die sich meist auf der Meta-Ebene bewegt, inhaltlich zu absolut nichts beiträgt und nur Wasser auf die Mühlen derer ist, die an einen Genozid glauben wollen. Unbedarften müssen Jung als gut vorbereitet und seine Argumente daher als stichhaltig vorkommen. Von Lucke muss Unbedarften als kopfgesteuerter Akademiker-Zausel vorkommen, der nichts widerlegen kann. Entsprechende Kommentare habe ich an vielen Stellen gelesen. Viele beschränken sich auf das Hereinbrüllen von Meinungen, die sich ausschließlich danach richten, welche Position man vorher bereits mochte und welche nicht. Beschäftigen wir uns mit den Fakten und den Argumenten von Jung. ▶️ „Der Internationale Gerichtshof hat Maßnahmen angeordnet, um einen Völkermord zu verhindern. Israel hat keine dieser Maßnahmen umgesetzt.“ Diese Aussage ist falsch. Der IGH hat keinen Völkermord festgestellt. Er hat Maßnahmen angeordnet, um ihn zu verhindern, soweit richtig. Dazu gehört beispielsweise, dass Israel sicherstellen soll, dass seine Streitkräfte keine Handlungen begehen, die die Kriterien eines Völkermordes erfüllen. Einige NGOs und Gremien der UN kamen zu dem Schluss, dass Israel diese nicht oder mangelhaft umgesetzt hat. Das Problem daran ist, dass wenn Israel zu dem Schluss kommt, dass kein Völkermord begangen wird, es auch nichts umzusetzen oder zu berichten hat. Jung setzt also schlicht voraus, dass ein Völkermord begangen wird. Er begründet etwas mit sich selbst. Zudem impliziert er damit, dass wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt würden, das automatisch einen Völkermord bedeuten würde. Das kann aber wohl kaum auf einen Bericht nach einem Monat oder die Bestrafung von Aufrufen zu einem Völkermord ankommen, was ebenfalls vom IGH gefordert wurde. Das nennt man in der Wissenschaft eine Scheinkausalität, „Cum hoc ergo propter hoc”, und „petitio principii” („das zu Beweisende wird vorausgesetzt“), beides schwere Logik-Fehler. ▶️ „Führende Genozid-Forscher haben aufgezeigt, warum der Krieg im Gazastreifen ein Völkermord ist.“ Er nennt diese „führenden Genozid-Forscher“ nicht, erst später nach Aufforderung einen. Es gibt jedoch auch Genozid-Forscher, die keinen Genozid sehen. (Jeffrey Herf, Norman J. W. Goda, John Spencer) Zudem sind ernstzunehmende Forscher sehr vorsichtig und formulieren sehr kleinteilig, wie beispielsweise Omer Bartov. Der übrigens erst sehr spät zu der Meinung gelangte, und das bewusst auch nur indirekt begründet. Die Aussage ist im Kern richtig, impliziert aber eine Einstimmigkeit, die es nicht gibt. Zudem werden hier „Genozid-Forscher“ begrifflich aufgewertet, es sind Historiker. ▶️ „Alle internationalen NGOs sprechen davon, dass das, was im Gazastreifen passiert, ein Völkermord ist.“ Diese Aussage ist Mumpitz, da sie nicht widerlegbar (falsifizierbar) ist. Denn sicher hat Herr Jung nicht mit allen NGOs der Welt gesprochen und man kann es auch nicht, um das zu widerlegen. Dazu habe ich bereits eine Grafik veröffentlicht, wer unter anderem alles keinen Genozid sieht: steady.page/de/u-m/posts/f61… ▶️ „Ist da Waffenstillstand, oder nicht?“ Leicht zu beantworten: Nein, es gibt keinen Waffenstillstand. Im Deutschen unterscheidet man zwischen Waffenstillstand und Waffenruhe oder Feuerpause. Im Gazastreifen herrscht letzteres. Es ist nach wie vor Krieg. ▶️ „Eine unabhängige UN-Kommission, die schon bei den Jesiden von Völkermord gesprochen hat, sagt vier von fünf Völkermord-Kriterien werden in Gaza erfüllt.“ Diese Kommission bestand aus genau drei Leuten. • Navi Pillay, südafrikanische Juristin. Also genau aus dem Land, das ein Verfahren gegen Israel führt. • Miloon Kothari, ein indischer Menschenrechtsaktivist und vorheriger UN-Sonderberichterstatter. (Ähnlich wie Fancesca Albanese) • Chris Sidoti, ein australischer Jurist und Menschenrechtsaktivist. Alle drei haben eine Vorgeschichte, gegen Israel zu argumentieren, bevor sie Teil dieser Kommission wurden. Zudem war das eben nicht dieselbe Kommission, die etwas zu den Jesiden gesagt hat. Und sie war auch nicht unabhängig, da es ja eine UN-Kommission war. 🔴 Der entscheidende Punkt ist hier aber, dass gemäß Jung und der Kommission vier von fünf Kriterien für Völkermord zutreffen. Das sagt aber absolut NICHTS darüber aus, ob ein Völkermord stattfindet. Jung liest sie auch vor: • Tötung von Mitgliedern der Gruppe • Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe • vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen • Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind Ich zähle diese Punkte auf, damit jeder folgendes selber prüfen kann: Alle diese Punkte können auch in jedem normalen Krieg ohne Genozid zutreffen! Der alles entscheidende Unterschied ist das Motiv, der hier so genannte dolus specialis. Und der besagt, dass diese Handlungen begangen werden müssen, um „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. Dafür reicht es NICHT, dass irgendwelche rechtsradikalen Politiker irgendetwas auf X posten. Zumal wenn sie gar keinen Einfluss auf das taktische Vorgehen der IDF haben. Sondern es muss bewiesen werden, dass es über eine normale Kriegsführung hinaus zutrifft. Das wird auch der entscheidende Punkt beim Urteil des IGH sein. 🔴 Genau so – in meinen Augen widerwärtig - funktioniert auch die Argumentation von Amnesty International. Das sogar in seinem Paper sagte, dass wenn die Definition von Genozid so streng ausgelegt würde, es annähernd unmöglich sein, einen Genozid in einem Krieg nachzuweisen. Das ist absolut richtig. Das ist der Punkt. So soll es sein. Denn ein Genozid muss per Definition über einen Krieg hinausgehen. Ist das nicht der Fall, könnte beispielsweise auch der Ukraine ein Völkmord für Handlungen gegenüber Russen vorgeworfen werden. Alle Punkte, die Jung vorbringt, sind nicht nur Jung und Naiv, sondern Schall und Rauch. Und erneut verpassen es andere Journalisten, das anhand von Fakten zu widerlegen. Hauptsache Blabla fürs Feuilleton, anstatt mal für Butter bei die Fische zu geben für Menschen, die sich nicht täglich damit befassen. Menschen, die vom Genozid überzeugt sind, werden Jung weiterhin zustimmen. Doch diejenigen, die noch erreichbar sind, werden hier beeinflusst. ❗️ Was derzeit stattfindet ist in seiner Tragweite gar nicht abzusehen: Durch diese Art der Argumentation - häufig aus eigennützigen Motiven, denn auch NGOs und Jung verdienen damit Geld - wird der Begriff des Genozids verwässert.
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Die Dummheit und Ahnungslosigkeit von Teilen der deutschen Künstler:innenbubble liefert immer wieder zuverlässig Gründe, Kunst zu machen.
Seit fast fünf Monaten kämpfe ich vor Gericht gegen eine Berliner Filmproduktion. Jetzt sieht es so aus, als könnte ich verlieren. Was in dieser Zeit passiert ist, erzähle ich in meinem neuen Video ⬇️ youtube.com/watch?v=W_82SX5h…
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Fuck off unless you posted about this
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Gut, die lustig antisemitische Schlagseite deutscher Satire hätte mir auch vorher auffallen können. "Endlösung der Palästinenserfrage"? Really?
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Wenn Satire von sich selbst überfordert ist. Ein bißchen Spaß muss sein, aber bei der Frage danach, wo denn eigentlich die Witzchen über die praktizierte Todesstrafe in Gaza waren, dann ist Schluss mit lustig. Smiley.
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"Es ist komplex". Ja, schon, aber anders, als Du denkst. Ich lehne Todestrage ab. Grundsätzlich. Aber die Empörung aufgrund von Fake News zeigt nur eins: Den unbedingten Willen, noch jede antisemitische Narrativr zu glauben.
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Ich fasse zusammen: "Das Gesetz, dass terroristische Akte gegen die Existenz Israels unter Todesstrafe stellt, ist rassistisch." "Wieso, es gilt für alle, unabhängig von der Herkunft der Täter." "Aber nur Palästimenser machen sowas!" "Magst über das Argument nochmal nachdenken?"
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⏸️ KOGNITIVE DISSONANZ, die (lat.: cognoscere = erkennen, wissen; lat.: dissonare = auseinander) ▶️ Fallbeispiel Susanne Knaul geb. 1961, Berlin, pol. Linksaußen, Boomer-Generation Trigger: Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster „preist öffentlich Angriffe auf das iranische Regime“ – weil dieser u.a. geäußert hatte „Das Ende des Mullah-Regimes liegt in unserem nationalen Interesse“ Kognition 1: + Krieg ist doof + Rechte sind doof, Netanjahu ist superdoof + Krieg von Rechten ist mega-doof, selbst wenn es gegen eine theokratisch-faschistische Diktatur geht, die vor allem Frauen unterdrückt und allen Werten widerspricht, die man vorgibt zu vertreten + irgendwas mit Völkerrecht Kognition 2: + muss jedem Meinungsfreiheit zugestehen + man darf in Deutschland nicht sagen, dass der Jude das Maul halten soll ▶️ Konfliktlösungsstrategie + Meinungsbeitrag in der taz, vier Absätze + Verständnis erklären und trotzdem implizit dem Juden sagen, dass er das Maul halten soll + wichtig: Kommunikationsstrategisch das Verständnis vor das Maulhalten setzen Ergebnis Kognition 2 + „Schusters Haltung ist also nur zu verständlich.“ + [IranerInnen] „sind die Helden von heute.“ Ergebnis Kognition 1 + „Musste das sein, fragen sich nun vermutlich vor allem die, die selbst dem Judentum angehören.“ (Selektive Wahrnehmung, False Consensus Effect) + „Nur hätte er sich in seiner Funktion zurückhalten und Stellungnahmen dieser Art besser dem israelischen Botschafter überlassen müssen.“ + Schlusssatz: „Wie viel besser hätte er daran getan, zur israelischen Kriegsführung auf Abstand zu gehen und gleichzeitig den Dialog mit in Deutschland lebenden Palästinensern zu suchen.“ (Motivated Reasoning, Attributionsfehler) ▶️ In der nächsten Vorlesung: Kognitiven Verzerrungen, die Linksaußen in eine Massenpsychose und zur Übernahme radikalislamistischer, faschistischer Argumente bewegen.
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Diejenigen, die das als legitim verteidigen, würden das auch tun, wenn es Deutschland stattfände. Eine Partei hat sich ICE zum Vorbild erkoren.
Doesn’t get much clearer than this
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Ich habe die Tränen satt. Ich habe das Gerede satt. Jedes Mal nach einem Anschlag dieselben Worte, dieselben Betroffenheitsfloskeln, dieselben Kerzen und Hashtags. Und danach passiert nichts. Gar nichts. Während Juden weiter bedroht, angegriffen und ermordet werden. Der Anschlag am Bondi Beach ist kein tragischer Moment zum Innehalten. Er ist ein Ergebnis. Ein Ergebnis von Wegsehen, von Relativieren, von feiger Diplomatie. Von Leuten, die lieber erklären als handeln und lieber verstehen wollen als klar zu widersprechen. Ich habe es satt, dass Antisemitismus immer erst dann ernst genommen wird, wenn Blut geflossen ist. Ich habe es satt, dass Gewalt gegen Juden ständig eingeordnet, kontextualisiert und entschuldigt wird. Und ich habe es satt, dass Leute so tun, als hätten Worte keine Konsequenzen. „Globalize the Intifada“ ist keine Meinung. Es ist ein Aufruf zur Gewalt. Wer das ruft, weiß, was er sagt. Die Intifada steht für Terror, für Mord, für gezielte Angriffe auf jüdische Zivilisten. Wer das globalisieren will, will genau das weltweit. Bondi Beach zeigt, wohin diese Ideologie führt. Auch in Brandenburg leben Jüdinnen und Juden unter Polizeischutz. Auch hier fragen sich Menschen, ob sie ihre Religion offen zeigen können. Das ist keine abstrakte Gefahr, das ist Realität. Ich habe keine Geduld mehr für falsche Neutralität und keine Toleranz mehr für Ausreden. Antisemitismus ist Antisemitismus. Egal aus welcher Richtung. Wer da zögert, wer relativiert oder schweigt, stellt sich nicht zwischen Täter und Opfer, sondern macht den Raum frei für Gewalt. Ich will keine Tränen mehr sehen und keine leeren Worte mehr hören. Ich will Konsequenzen. Schutz. Klare Kante. Alles andere ist Heuchelei. #antisemitism #bondibeach #bondiattack
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Replying to @HisRoyalLinus
@HisRoyalLinus gratuliert dem Kellertheater zum 45. #kultur in #frankfurt
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Breaking News für Islam-Terroristen: ihr könnt in ein Land einfallen, morden, vergewaltigen, Babys und Frauen töten und 1,5 Jahre später bekommt ihr von fast der ganzen Welt Mitleid und Beifall. Geht aber nur wenn ihr das mit jüdischen Menschen macht. #Israel #gaza #waffen
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Brühl spielt Wilfried Böse, der als Teil des "Kommando Guevara (von) Gaza“ die Selektion der Geiseln in Juden und Nichtjuden übernahm. Er sei kein Nazi, sondern Idealist. Erschossen wurde er von einer israelischen Einheit, die von Yonathan Netanjahu angeführt wurde.
Replying to @realsuckerpunx
Daniel Brühl hat das mit dem Methodacting wohl zu ernst genommen.
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